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KARATE ZEON

Zuletzt aktualisiert:
15.11.2018

Insektizid

Zulassungsnummer: 
024675-00
Gebindegröße: 
12 x 1 Liter, 4 x 5 Liter
Zusammensetzung: 
Chemische Familie:
Pyrethroide
Wirkmechanismus: 
IRAC-Gruppe: 3A (Lambda-Cyhalothrin)
Formulierung: 
Kapselsuspension
Wirkungsweise: 
KARATE ZEON ist außerordentlich wirksam gegen beißende und saugende Insekten, weshalb nur geringe Aufwandmengen erforderlich sind.

Der in KARATE ZEON enthaltene Wirkstoff Lambda-Cyhalothrin gehört zu den synthetischen Pyrethroiden. Das Produkt entwickelt eine starke Fraß- und Kontaktwirkung, die nach der Anwendung sehr schnell einsetzt. Auf eine gründliche Benetzung befallener Pflanzenteile ist unbedingt zu achten, da der Wirkstoff nicht systemisch in der Pflanze verlagert wird. Der Wirkstoff ist im Sonnenlicht stabil und besitzt deshalb auf pflanzlichen Oberflächen eine bemerkenswerte Dauerwirkung.

Ackerbohne, Sonnenblume

Beißende Insekten, Saugende Insekten
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 200 bis 400 Liter Wasser

Ackerbohne: ab BBCH 13.
Sonnenblume: BBCH 14 bis 59 (4 Laubblätter bis vor der Blüte). Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf

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Aubergine, Gemüsepaprika, Gurke, Kürbis-Hybriden, Melone, Tomate (Gewächshaus: FRUCHTGEMÜSE)

Beißende Insekten (in Gemüsepaprika auch gegen saugende Insekten)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 600 l Wasser/ha

Ab BBCH 12. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen.

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Mit genießbarer Schale: Gurke, Kürbis-Hybriden
Mit ungenießbarer Schale: Melone

Die Behandlung ist begrenzt auf Pflanzen mit einer Höhe von bis zu 50 cm.

BABY-LEAF-SALAT (Nutzung folgender Kulturen: Erbse, Spinat und verwandte Arten, Stielmus, Blattkohle, Mizuna, Komatsuna, Beten (Rote, Gelbe, Weiße Bete), Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.), Kohlrübe, Radieschen, Rettich, Salat-Arten, Sareptasenf) (Freiland oder Gewächshaus)

Beißende Insekten, Saugende Insekten
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 400 bis 600 l Wasser/ha

Ab BBCH 11. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen

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Nutzung des Erntegutes als BABY-LEAF-Salat.

Beten (Rote, Gelbe, Weiße Bete), Bleichsellerie, Chinakohl, Chicoree, Dill, Feldsalat, Gemüsefenchel, Knoblauch, Kohlrabi, Kohlrübe, Knollensellerie, Kümmel, Meerrettich, Pastinak, Porree, Radieschen, Rettich, Schalotte, Schnittmangold, Schwarzwurzel, Speisezwiebel, Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.), Spinat, Stielmangold, Stielmus, Wurzelpetersilie (Freiland: GEMÜSE)

Beißende Insekten, Saugende Insekten (in Chicoree auch gegen Minierfliegen)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 400 bis 600 l Wasser/ha

Ab BBCH 12. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen.

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Für Kohlrabi gilt VV605: "Blätter zum Verzehr/zur Verfütterung nicht geeignet." Diese Angabe ist jeweils gut sichtbar, deutlich lesbar und unverwischbar auf der Packung, der Fertigpackung oder einem mit ihr verbundenen Etikett, auf der Umhüllung oder, sofern die Erzeugnisse lose abgegeben werden, auf einem Schild neben der Ware oder in einem Aushang oder einer schriftlichen Aufzeichnung oder auf vergleichbare Weise jeweils am Ort der Abgabe, sofern die Angabe dem jeweiligen Lebensmittel zuzuordnen ist, anzugeben. Bei der Abgabe von Erzeugnissen an andere Personen als Verbraucher erfolgt die Kenntlichmachung der Behandlung durch die vorgeschriebene Angabe auf einer Außenfläche der Packungen oder Behältnisse und zusätzlich in den Begleitpapieren. Die genannte Angabe und Kenntlichmachung kann entfallen, wenn die Blätter des Kohlrabis vor dem Inverkehrbringen entfernt werden oder wenn sichergestellt werden kann, dass das gesamte Erzeugnis die Vorgaben der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 erfüllt.

Dill, Kümmel: Anwendung nur bis BBCH 75 (nur Samen- und Fruchtnutzung).

Bleichsellerie, Feldsalat, Frische Kräuter, Kohlrabi, Radieschen, Rettich, Rucola-Arten, Stielmus, Stielmangold (Gewächshaus: BLATT- und WURZELGEMÜSE)

Beißende Insekten, Saugende Insekten
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 400 bis 600 l Wasser/ha

Ab BBCH 12. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen.

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Für Kohlrabi gilt VV605: "Blätter zum Verzehr/zur Verfütterung nicht geeignet." Diese Angabe ist jeweils gut sichtbar, deutlich lesbar und unverwischbar auf der Packung, der Fertigpackung oder einem mit ihr verbundenen Etikett, auf der Umhüllung oder, sofern die Erzeugnisse lose abgegeben werden, auf einem Schild neben der Ware oder in einem Aushang oder einer schriftlichen Aufzeichnung oder auf vergleichbare Weise jeweils am Ort der Abgabe, sofern die Angabe dem jeweiligen Lebensmittel zuzuordnen ist, anzugeben. Bei der Abgabe von Erzeugnissen an andere Personen als Verbraucher erfolgt die Kenntlichmachung der Behandlung durch die vorgeschriebene Angabe auf einer Außenfläche der Packungen oder Behältnisse und zusätzlich in den Begleitpapieren. Die genannte Angabe und Kenntlichmachung kann entfallen, wenn die Blätter des Kohlrabis vor dem Inverkehrbringen entfernt werden oder wenn sichergestellt werden kann, dass das gesamte Erzeugnis die Vorgaben der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 erfüllt.

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Blumenkohle, Feldsalat, Frische Kräuter, Kopfkohle (Weiß-, Rot-, Spitz-, Rosen- und Wirsingkohl), Möhre, Rucola-Arten (Freiland)

Beißende Insekten, Saugende Insekten
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 400 bis 600 Liter Wasser

Ab BBCH 13. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen

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WW7091: Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe oder solcher mit Kreuzresistenz können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildung vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln anderer Wirkstoffgruppen ohne Kreuzresistenz verwenden. Im Zweifel einen Beratungsdienst hinzuziehen.

Buschbohne, Hülsengemüse (Freiland)

Beißende Insekten, Saugende Insekten
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 200 bis 600 Liter Wasser

Ab BBCH 13. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen

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Hülsengemüse (außer Buschbohne): Verwendung nur als Trockengemüse

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Erdbeere (Freiland)

Beißende Insekten, Saugende Insekten (ausgenommen Erdbeerblütenstecher)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 1.500 - 2.000 l Wasser

Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen

Spritzen mit Dreidüsengabel

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Erdbeere (Gewächshaus)

Beißende Insekten, Saugende Insekten
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 1.500 - 2.000 l Wasser

Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen.

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Frische Kräuter, Knoblauch, Porree, Rucola-Arten, Schalotte, Spargel (Ertrags- und Junganlagen), Speisezwiebel, Zuckermais (Freiland)

Erdraupen
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 400 bis 600 l Wasser/ha

Ab BBCH10 in Frischen Kräuter, Knoblauch, Porree, Rucola-Arten, Schalotte, Speisezwiebel, Zuckermais
Ab BBCH 11 in Spargel-Junganlagen; in Ertragsanlagen: nach der Ernte. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen

Maximal 2 Anwendungen

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Futtererbse, Lupine-Arten, Erbse

Beißende Insekten, Saugende Insekten, Zweiflügler (Fliegen und Mücken, Diptera)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 200 bis 400 Liter Wasser

Ab BBCH 13. Futtererbse, Lupine-Arten: Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf
Erbse: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen

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Garten-Kürbis, Gurke, Kürbis-Hybriden, Melone, Moschus-Kürbis, Patisson, Riesenkürbis, Zucchini (Freiland: FRUCHTGEMÜSE)

Beißende Insekten, Saugende Insekten
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 400-600 l Wasser/ha

Ab BBCH 12. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen.

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Mit genießbarer Schale: Gurke, Kürbis-Hybriden, Patisson, Zucchini.
Mit ungenießbarer Schale: Garten-Kürbis, Melone, Moschus-Kürbis, Riesenkürbis.

Die Behandlung ist begrenzt auf Pflanzen mit einer Höhe von bis zu 50 cm.

Gräser, Krambe, Leindotter, Luzerne-Arten, Klee-Arten, Ölrettich (zur Saatguterzeugung im Freiland)

Beißende Insekten, Saugende Insekten (in Gräsern auch gegen Fritfliege)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 200-400 l Wasser

Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf.

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Im Behandlungsjahr anfallendes Erntegut/Mähgut nicht verfüttern (VV207).

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Hopfen (Freiland)

Erdflöhe (Halticinae), Schattenwickler, Markeule
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 300 bis 500 l Wasser/ha

Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen.

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Spritzen als Reihen- oder Einzelpflanzenbehandlung bis 50 cm Behandlungshöhe.

Kartoffel

Beißende Insekten (z.B. Schmetterlingsraupen und Kartoffelkäfer), Saugende Insekten (z.B. Blattläuse, Zikaden und Wanzen)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 300 bis 400 Liter Wasser

Ab BBCH 13: 3. Laubblatt (> 4 cm) am Hauptspross entfaltet. Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf

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WW7091: Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe oder solcher mit Kreuzresistenz können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildung vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln anderer Wirkstoffgruppen ohne Kreuzresistenz verwenden. Im Zweifel einen Beratungsdienst hinzuziehen.

Kartoffel (zur Pflanzguterzeugung)

Blattläuse als Virusvektoren
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 300 bis 400 Liter Wasser

Ab BBCH 13: 3. Laubblatt (> 4 cm) am Hauptspross entfaltet. Nach Befallsbeginn oder ab Warndienstaufruf

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Aussortiertes Erntegut darf für Lebens- und Futtermittelzwecke verwendet werden. WW7091: Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe oder solcher mit Kreuzresistenz können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildung vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln anderer Wirkstoffgruppen ohne Kreuzresistenz verwenden. Im Zweifel einen Beratungsdienst hinzuziehen. WW720: Die Übertragung des Y-Virus wird nicht immer in hinreichendem Maße verhindert. WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.

Lein, Mohn, Senf-Arten, Sojabohne (Freiland)

Beißende Insekten, Saugende Insekten
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 200-400 l Wasser

Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf.

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Mais (Körnermais oder zur Saatguterzeugung)

Erdraupen
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 200 bis 400 Liter Wasser

Ab BBCH 10: 1. Laubblatt aus der Koleoptile ausgetreten. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen

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Mais, Wiesen, Weiden

Fritfliege
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 200 bis 400 Liter Wasser

BBCH 11-13: 1. Laubblatt entfaltet bis 3. Laubblatt entfaltet. Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf

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Raps

Beißende Insekten (z.B. Großer Rapsstängelrüssler, Gefleckter Kohltriebrüssler, Kohlschotenrüssler und Rapserdfloh), Kohlschotenmücke
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 200 bis 400 Liter Wasser

Ab BBCH 11 (Kohlschotenmücke: BBCH 55-69 (Einzelblüten sichtbar bis Ende der Blüte). Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf

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Beißende Insekten: WW7091 (Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe oder solcher mit Kreuzresistenz können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildung vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln anderer Wirkstoffgruppen ohne Kreuzresistenz verwenden. Im Zweifel einen Beratungsdienst hinzuziehen.)

Rasen (Golf- und Sportrasen: Flächen, die für die Allgemeinheit bestimmt sind)

Erdraupen
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

0,075 l/ha in 400-600 l Wasser/ha,

bei Befallsbeginn bzw. Sichtbarwerden erster Schadorganismen.

max. 2 Anwendungen

10 bis 14 Tage

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Spargel (Junganlagen und Ertragsanlagen nach der Ernte)

Beißende Insekten
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 400 bis 600 Liter Wasser

Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen

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Nach der Anwendung in Junganlagen: VV600 (Erntegut nicht verzehren)

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Steinobst, Kernobst (Freiland)

Holzbrütende Borkenkäfer, Rindenbrütende Borkenkäfer
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

Anwendungskonzentration: 0,075 l/ha in 38 l Wasser/ha (0,2 %) bei festgestellter Gefährdung
Anwendungskonzentration: 0,075 l/ha in 19 l Wasser/ha (0,4 %) vor dem Ausfliegen der Käfer

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Tabak (Freiland)

Beißende Insekten, Saugende Insekten
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 300 bis 500 l Wasser/ha

Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen, nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf.

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Spritzen nur bis 50 cm Pflanzenhöhe.

Weinrebe (Pfropfreben (Unterlagen und Edelreiser) im Freiland)

Reblaus
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

Pflanzgutbehandlung im Tauchverfahren vor dem Pflanzen: 0,05 %,
Nutzung als Tafel- und Keltertraube

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Weinrebe (Topfkulturen zur Jungpflanzenanzucht im Gewächshaus)

Reblaus (Eier bis Imago)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

Gießanwendung von 0,1 ml in 200 ml Wasser je Liter Substrat.

BBCH 01 bis 19. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome; bei Befall, bei Neubefall

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Weizen, Gerste, Roggen, Triticale, Hafer

Beißende Insekten (z.B. Getreidehähnchen und Getreidewickler), Saugende Insekten (z.B. Blattläuse, Thripse und Wanzen), Zweiflügler (Fliegen und Mücken, Diptera wie z.B. Sattelmücke und Weizengallmücke), Fritfliege
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 200 bis 400 Liter Wasser

BBCH 13-85 (gegen Fritfliege BBCH 11-13). Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf.

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Weizen, Gerste, Roggen, Triticale, Hafer (Frühjahr oder Herbst)

Blattläuse als Virusvektoren
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 200 bis 600 Liter Wasser

BBCH 12-51: Von 2-Blatt-Stadium: 2. Laubblatt entfaltet bis Beginn des Ähren-/Rispenschiebens. Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf.

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Behandlung von Hafer nur im Frühjahr.

Ziergehölze (Freiland)

Holzbrütende Borkenkäfer, Rindenbrütende Borkenkäfer
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

Anwendungskonzentration: 0,075 l/ha in 38 l Wasser/ha (0,2 %) bei festgestellter Gefährdung
Anwendungskonzentration: 0,075 l/ha in 19 l Wasser/ha (0,4 %) vor dem Ausfliegen der Käfer

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Auf Flächen, die für die Allgemeinheit bestimmt sind, dürfen diese Streichanwendungen an Ziergehölzen (gemäß der Genehmigung nach §17 Abs. 2 PflSchG) mit Dochtstreichgerät durchgeführt werden, jedoch nur auf Flächen folgender Kategorien: 1. Öffentliche Parks (ohne Spiel- und Liegewiesen), 3. Friedhöfe, 4. Öffentliche Gärten, 9. Flächen in unmittelbarer Nähe von Einrichtungen des Gesundheitswesens, 14. Öffentlich zugängliche Wege und Plätze. Für diese Flächen sind besondere Anwendungsbestimmungen zu beachten (siehe oben).

Zierpflanzen (Freiland)

Zikaden, Freifressende Schmetterlingsraupen
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 400 bis 600 Liter Wasser

Ab BBCH 13, Pflanzengröße bis 50 cm. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen

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Freifressende Schmetterlingsraupen: WW7091 (Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe oder solcher mit Kreuzresistenz können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildung vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln anderer Wirkstoffgruppen ohne Kreuzresistenz verwenden. Im Zweifel einen Beratungsdienst hinzuziehen.)

Zierpflanzen (Gewächshaus)

Freifressende Schmetterlingsraupen
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 600 Liter Wasser

Ab BBCH 13, Pflanzengröße bis 50 cm. Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen

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Zuckerrübe, Futterrübe

Beißende Insekten, Saugende Insekten, Rübenfliege
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 200 bis 600 Liter Wasser

Ab BBCH 13. Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf

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Saugende Insekten: WW7091 (Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe oder solcher mit Kreuzresistenz können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildung vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln anderer Wirkstoffgruppen ohne Kreuzresistenz verwenden. Im Zweifel einen Beratungsdienst hinzuziehen.)

Zwiebelgemüse (Freiland)

Saugende Insekten, Freifressende Schmetterlingsraupen
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

75 ml/ha in 400 bis 600 Liter Wasser

Ab BBCH 13. Nach dem Auflaufen; Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen

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Saugende Insekten: WW7091 (Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe oder solcher mit Kreuzresistenz können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildung vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln anderer Wirkstoffgruppen ohne Kreuzresistenz verwenden. Im Zweifel einen Beratungsdienst hinzuziehen.)

Mischbarkeit

KARATE ZEON ist mischbar mit zahlreichen Herbiziden (z.B. AXIAL® 50, AXIAL® KOMPLETT, AVOXA®, PRIMUS®, STARANE® XL, TRAXOS®, ZETROLA®), mit Fungiziden (z.B. AMISTAR OPTI®, ASKON®, ELATUS™ ERA, FOLICUR®, GLADIO®, ORTIVA®, REVUS®, REVUS TOP®, RIDOMIL GOLD® MZ, SHIRLAN®, SYMPARA®, TASPA®, TOPREX®), mit Insektiziden (z.B. EVURE®), mit Wachstumsreglern (z.B. MODDUS®, MODDEVO™, CCC, Ethephon) oder Blattdüngern (z.B. Bittersalz, Mangansulfat, SOLUBOR® DF).
Mischpartner in fester Form werden als erstes Produkt in den Tank gegeben.
KARATE ZEON ist in Getreide und Raps mischbar mit 28-56 l/ha AHL (Ammonnitrat-Harnstoff-Lösung) nur verdünnt mit Wasser im Verhältnis von mindestens 1:3 - 1:5.
KARATE ZEON ist in Kartoffeln und Zuckerrüben mischbar mit 28 l/ha AHL nur verdünnt mit Wasser im Verhältnis von mindestens 1:9. In Zuckerrüben kann die Mischung mit AHL erst ab dem 2. Laubblattpaar der Rüben eingesetzt werden.
Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Bei Mischungen mit Fungiziden aus der Gruppe der Ergosterol-Biosynthesehemmer ändert sich die Einstufung der Bienengefährlichkeit von B4 zu B2 (siehe auch separate Tabelle im Anhang).
Die Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind dabei zu beachten.
Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.
Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275, an.

Ansetzvorgang

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen.
1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl).
3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln!
4. Produkt über die Einspülvorrichtung oder direkt in den Tank geben.
5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben.
6. Tank mit Wasser auffüllen.
7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritztechnik

Beim Ausbringen von KARATE ZEON ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzbrühe zu achten.

Auf eine gleichmäßige und sorgfältige Benetzung der Kultur ist insbesondere bei versteckt siedelnden Schädlingen (z.B. Blattläusen in Leguminosen und in dichten Kartoffelbeständen) zu achten.
Überdosierung und Abdrift sind zu vermeiden.

Wartezeiten

Aubergine, Erdbeere, Garten-Kürbis, Gemüsepaprika, Gurke, KürbisHybride, Melone, Moschus-Kürbis, Patisson, Riesenkürbis, Tomate, Zucchini: 3 Tage
Ackerbohne, BABY-LEAF-SALAT, Beten (Rote, Gelbe, Weiße), Blumenkohle, Buschbohne, Erbse, Feldsalat (Freiland), Frische Kräuter, Futtererbse, Hülsengemüse, Kohlrübe, Kopfkohle (Freiland: Weiß-, Rot-, Spitz-, Rosen- und Wirsingkohl), Lupine-Arten, Pastinak, Rucola-Arten, Schnittmangold, Stielmangold, Stielmus, Speiserübe (Stoppelrübe, Mairübe), Spinat, Schwarzwurzel, Wurzelpetersilie: 7 Tage
Chinakohl, Gemüsefenchel, Hopfen, Knollensellerie, Kohlrabi (VV605: "Blätter zum Verzehr/zur Verfütterung nicht geeignet."), Kartoffel, Meerrettich, Möhre, Porree, Radieschen, Rettich, Teekräuter: 14 Tage
Feldsalat (Gewächshaus), Knoblauch (beißende und saugende Insekten), Schalotte (beißende und saugende Insekten), Speisezwiebel (beißende und saugende Insekten), Sonnenblume: 21 Tage
Bleichsellerie (Freiland), Knoblauch (Erdraupen), Getreide (ab BBCH13), Futterrübe, Schalotte (Erdraupen), Speisezwiebel (Erdraupen), Zuckerrübe, Zwiebelgemüse: 28 Tage
Lein, Mohn, Raps, Senf-Arten, Sojabohne: 35 Tage
Bleichsellerie (Gewächshaus): 42 Tage
Chicoree, Dill und Kümmel (Samen- und Fruchtnutzung), Getreide (bis BBCH13), Gräser, Kernobst, Klee-Arten,Krambe, Leindotter, Luzerne-Arten, Mais, Ölrettich, Spargel, (nach der Anwendung in Junganlagen: Erntegut nicht verzehren), Steinobst, Weinrebe, Zuckermais: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Wiesen und Weiden, Ziergehölze, Zierpflanzen: Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung (N).

Wasseraufwandmenge

Bewährte Wasseraufwandmengen:

Ackerbau: 200-400 l/ha
Kartoffeln: 300-400 l/ha
Spezialkulturen: 400-600 l/ha

Nachbau

Nach dem Einsatz von KARATE ZEON können alle Kulturen in der Fruchtfolge (auch bei vorzeitigem Umbruch) nachgebaut werden.

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