You are here

Share page with AddThis
Mainspring

MAINSPRING

Zuletzt aktualisiert:
05.04.2019

Insektizid

Zulassungsnummer: 
008603-00
Zusammensetzung: 
Chemische Familie:
Diamide
Wirkmechanismus: 
IRAC-Gruppe: 28
Formulierung: 
Wasserlösliches Granulat
Wirkungsweise: 
Mainspring ist ein neues Insektizid für den Zierpflanzenbau. Der Wirkstoff Cyantraniliprole wird durch grünes Blattgewebe aufgenommen und translaminar im Blatt verteilt. Die Aufnahme des Wirkstoffs durch den Schaderreger erfolgt über Fraß- und Saugtätigkeit, teilweise auch durch Kontakt. Unabhängig von der Temperatur tritt ein rascher Fraßstop mit lang anhaltender Wirkung ein.

Cyantraniliprole ist ein Wirkstoff aus der chemischen Gruppe der Diamide und wirkt durch Aktivierung der Ryanodinrezeptoren im Muskelgewebe

Insektizid gegen Eulenraupen, Minierfliegen und Thripse an Zierpflanzen im Gewächshaus.

Zierpflanzen (Gewächshaus)

Freifressende Schmetterlingsraupen (Eulenarten: Chrysodeixis chalcites und Spodoptera exigua), Minierfliegen (Liriomiza trifolii), Kalifornischer Blütenthrips (Frankliniella occidentalis)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

0,05 bis 0,25 kg/ha in 500 bis 2500 l Wasser/ha und pro Behandlung. (Anbau auf vollständig versiegelten Flächen im Gewächshaus).

Bei Befall.

Maximal 2 Anwendungen pro Blockbehandlungsfenster im Abstand von 7 Tagen bzw. maximal 4 Anwendungen pro Jahr (2 Blockbehandlungsfenster im Abstand von 60 Tagen)

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Mischbarkeit

Generell Mainspring nicht in Mischungen im Gewächshaus ausbringen. Die Ausnahme ist die Tankmischung mit 125 ml/hl Zucker, zugegeben als Additiv um eine optimale Wirkung gegen den Kalifornischen Blütenthrips (Frankliniella occidentalis) zu erzielen.

Ansetzvorgang

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen.
1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl).
3. Entsprechende Menge des Produktes kontinuierlich zugeben.
4. Granulate bei laufenden Rührwerk auflösen lassen.
5. Tank mit Wasser auffüllen.
6. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritztechnik

Beim Ausbringen von Mainspring ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzbrühe zu achten.
Auf eine gleichmäßige und sorgfältige Benetzung der Kultur ist insbesondere bei versteckt lebenden Schädlingen zu achten.
Überdosierung und Abdrift sind zu vermeiden.

Wartezeiten

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Wasseraufwandmenge

Bewährte Wasseraufwandmengen:
500 – 2500 l Wasser/ha (in Abhängigkeit von der Pflanzenhöhe).

Irrtum, Druckfehler und fehlerhafte Angaben vorbehalten.