Übersicht
Fungizid zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten an Futtererbse, Hopfen, Kartoffeln, Raps, Gemüse und Zierpflanzen
Anwendungsgebiete
Blattkohle (Freiland)
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Weißer Rost (Albugo candida), Kohlschwärze (Alternaria brassicae), Kohlschwärze (Alternaria brassicicola), Mycosphaerella brassicicola
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Aufwandmenge
1,0 l in 200 - 600 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von 10 % der zu erwartenden art-/sortentypischen Blattfläche erreicht (BBCH 41) bis art-/sortentypischen Größe erreicht (BBCH 49)
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 12 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Blumenkohle (Freiland)
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Weißer Rost (Albugo candida), Kohlschwärze (Alternaria brassicae), Kohlschwärze (Alternaria brassicicola) , Mycosphaerella brassicicola
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Aufwandmenge
1,0 l in 200 - 600 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von Beginn der Kopfbildung; die zwei jüngsten Blätter entfalten sich nicht mehr (BBCH 41) bis Art-/sortensypische Größe, Form und Festigkeit erreicht (BBCH 49)
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 12 Tagen.
Wartezeit
Blumenkohle: 10 Tage; Brokkoli: 14 Tage
Futtererbse (Freiland)
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Brennfleckenkrankheit (Ascochyta pisi)
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Aufwandmenge
1,0 l ha in 200 - 400 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von Erste Blütenknospen sichtbar (BBCH 51) bis 50 % der Hülsen haben die art-/sortentypische Länge erreicht; Korninhalt ist verfestigt, noch Saftaustritt beim Zerdrücken; Tenderometerwert: 105 Te (BBCH 75).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 14 bis 28 Tagen.
Wartezeit
35 Tage
Gurke (Freiland)
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Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea)
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Aufwandmenge
1,0 l ha in 300 - 600 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von 1. Seitenspross 1. Ordnung sichtbar (BBCH 21) bis Vollreife: Früchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht (BBCH 89).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
3 Tage
Gurke (Gewächshaus)
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Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea)
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Aufwandmenge
0,48 - 0,96 l/ha. Pflanzengröße bis 50 cm: 0,48 l in maximal 600 l Wasser/ha. Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 0,72 l in maximal 900 l Wasser/ha. Pflanzengröße über 125 cm: 0,96 l in maximal 1200 l Wasser/ha.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von 1. Seitenspross 1. Ordnung sichtbar (BBCH 21) bis Vollreife: Früchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht (BBCH 89).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
3 Tage
Hopfen
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Falscher Mehltau (Pseudoperonospora humuli) (Sekundärinfektion)
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Aufwandmenge
0,75 - 1,6 l/ha ha. Bis BBCH 37: 0,75 l in 1000 bis maximal 1900 l Wasser/ha. Bis BBCH 55: 1,0 l in 1900 bis maximal 2800 l Wasser/ha. Über BBCH 55: 1,6 l in 2800 bis maximal 4200 l Wasser/ha. Pro Vegetationsperiode maximal 3,2 l/ha Mittel.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Von 10 % der Gerüsthöhe erreicht (BBCH 31) bis Pflückreife: „Dolden“ geschlossen; Lupulin goldgelb, Aroma ausgeprägt (BBCH 89).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 8 bis 14 Tagen.
Wartezeit
28 Tage
Kartoffel
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Dürrfleckenkrankheit (Alternaria solani)
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Aufwandmenge
0,5 l ha in 200 - 600 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von Beginn Bestandschluss: 10% der Pflanzen benachbarter Reihen berühren sich (BBCH 31) bis die Beeren des ersten Fruchtstandes (Hauptspross) sind welk. Die Samen sind sortentypisch dunkel gefärbt (BBCH 89).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal drei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 7 bis 28 Tagen.
Wartezeit
7 Tage
Rhizoctonia solani, Colletotrichum coccodes (Furchenbehandlung (Spritzen))
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Aufwandmenge
2 l ha in 150 - 200 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Beim Legen der Kartoffeln.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal eine Anwendung in dieser Indikation. Maximal drei Anwendungen in der Kultur pro Jahr.
Wartezeit
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl) (Freiland)
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Weißer Rost (Albugo candida), Kohlschwärze (Alternaria brassicae), Kohlschwärze (Alternaria brassicicola), Mycosphaerella brassicicola
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Aufwandmenge
1,0 l ha in 200 - 600 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von Beginn der Kopfbildung; die zwei jüngsten Blätter entfalten sich nicht mehr (BBCH 41) bis Art-/sortentypische Größe, Form und Festigkeit erreicht (BBCH 49).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 12 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Möhre (Freiland)
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Echter Mehltau (Erysiphe heraclei), Möhrenschwärze (Alternaria dauci), Blattfleckenkrankheit (Cercospora carotae)
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Aufwandmenge
1,0 l ha in 200 - 600 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von Beginn des Dickenwachstums der Rübe, Wurzel bzw. Knolle (Durchmesser größer als 0,5 cm) (BBCH 41) bis Dickenwachstum abgeschlossen; art-/sortentypische Form und Größe der Rübe, Wurzel bzw. Knolle erreicht (BBCH 49).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 7 bis 10 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Raps
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Rapsschwärze (Alternaria brassicae)
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Aufwandmenge
1 l ha in 200 - 400 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von Hauptinfloreszenz in obersten Blättern von oben sichtbar (BBCH 51) bis Ende der Blüte (BBCH 69).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal 1 Anwendung in der Kultur und pro Jahr
Wartezeit
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Weißstängeligkeit (Sclerotinia sclerotiorum)
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Aufwandmenge
1 l ha in 200 - 400 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von ca. 10 % der Blüten am Haupttrieb offen (BBCH 61) Bis Ende der Blüte (BBCH 69).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal 1 Anwendung in der Kultur und pro Jahr.
Wartezeit
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Rosenkohl (Freiland)
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Weißer Rost (Albugo candida), Kohlschwärze (Alternaria brassicae), Kohlschwärze (Alternaria brassicicola), Mycosphaerella brassicicola
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Aufwandmenge
1,0 l ha in 200 - 600 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von Beginn der Seitenknospenbildung (BBCH 41) bis Röschen unterhalb der Terminalknospe dicht geschlossen (BBCH 49)
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 12 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Salate, Endivien (Freiland)
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Falscher Mehltau (Bremia lactucae)
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Aufwandmenge
1,0 l ha in 200 - 600 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Von Beginn der Seitenknospenbildung (BBCH 41) bis Röschen unterhalb der Terminalknospe dicht geschlossen (BBCH 49)
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Rhizoctonia solani
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Aufwandmenge
1,0 l ha in 200 - 600 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von Beginn der Kopfbildung; die zwei jüngsten Blätter entfalten sich nicht mehr (BBCH 41) bis Art-/sortentypische Größe, Form und Festigkeit erreicht (BBCH 49)
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Spargel (Freiland)
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Spargelrost (Puccinia asparagi), Laubkrankheit (Stemphylium botryosum)
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Aufwandmenge
1,0 l ha in 600 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Erste Blütenstiele deutlich gestreckt (erste Phyllokladien sichtbar) (BBCH 55) Bis nahezu alle Früchte dunkelrot, noch nicht geplatzt (BBCH 89)
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 12 Tagen.
Wartezeit
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Tomate (Gewächshaus)
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Echter Mehltau (Leveillula taurica), Kraut- und Braunfäule (Phytophthora infestans), Samtfleckenkrankheit (Fulvia fulva)
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Aufwandmenge
0,48 - 0,96 l/ha. Pflanzengröße bis 50 cm: 0,48 l in maximal 600 l Wasser/ha. Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 0,72 l in maximal 900 l Wasser/ha. Pflanzengröße über 125 cm: 0,96 l in maximal 1200 l Wasser/ha.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von erster apikaler Seitenspross, 1. Ordnung sichtbar (BBCH 21) bis Vollreife; Früchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht (BBCH 89).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
3 Tage
Zierpflanzen (Freiland)
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Rostpilze
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Aufwandmenge
0,96 l/ha in 1200 l/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsgefahr. Ab 25% Bodenbedeckungsgrad
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung (N).
Zierpflanzen (Gewächshaus)
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Rostpilze
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Aufwandmenge
0,96 l/ha in 1200 l/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsgefahr. Von 3. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet (BBCH 13) bis Ende des Blattfalles. Pflanze bzw. oberirdische Teile abgestorben oder im Ruhestadium (BBCH 97)
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung (N).
Zucchini (Freiland)
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Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 300 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von 1. Seitenspross 1. Ordnung sichtbar (BBCH 21) bis Vollreife: Früchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht (BBCH 89).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
3 Tage
Anwendungshinweise
Mischbarkeit |
Bei Anwendungen im Gewächshaus ORTIVA nicht in Mischungen ausbringen. ORTIVA ist mit Fungiziden (z.B. CARIAL® FLEX, REVUS®, REVUS TOP®, SEVADAS®, SWITCH®), Insektiziden (z.B. KARATE® ZEON, MINECTO® ONE, VOLIAM®, AFINTO®) und Biostimulantien (z.B. QUANTIS™, NUTRIBIO N®) mischbar. Mischpartner in fester Form werden als erstes Produkt in den Tank gegeben. Im Gemüse- und Zierpflanzenbau wird wegen der Vielfalt von Arten und Sorten und der unterschiedlichen Kulturbedingungen dringend empfohlen, vor der Ausbringung von Mischungen einen Probeeinsatz an Einzelpflanzen vorzunehmen. Es wird empfohlen ORTIVA in Chinakohl und Pak Choi nicht in Tankmischungen, auch nicht mit Blattdüngern, anzuwenden. Geschwächte Bestände sind von der Behandlung auszuklammern. Mischungen mit AHL (Ammonnitrat-Harnstoff-Lösung), Ölen oder Netzmitteln können zu Schäden führen. Mischungen mit AHL in Kartoffeln bis max. 10 kg N bzw. 28 l AHL/ha, nur in AHL-Wassergemischen im Verhältnis von mindestens 1:9. Mischungen im Raps bis max. 15 kg N bzw. 42 l AHL/ha in AHL-Wassergemischen von mindestens 1:3. Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen. Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten. Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können. Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit wenden Sie sich an das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275. |
|---|---|
Ansetzvorgang |
Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang muss die Schutzausrüstung gemäß der Kennzeichnungsauflagen (Hinweise für den Anwenderschutz) oder Anwendungsbestimmungen getragen werden. 1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen. 2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl). 3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln! Hinweis für die Entnahme von Teilmengen: Produkt vor der Entnahme von Teilmengen wie folgt durchmischen, anderenfalls ist die homogene Verteilung des Wirkstoffes im Gebinde nicht sichergestellt: - Es ist wichtig, den Kanisterinhalt sowohl in der Quer- als auch in der Längsrichtung gründlich zu durchmischen. - Unabhängig von der Gebindegröße erreicht man eine gute Durchmischung durch Konstruktion einer einfachen Kippvorrichtung. Dazu wird der Kanister mit der Längsseite mittig auf z.B. ein Holzstück oder Rohr mit ca. 10 cm Durchmesser aufgelegt. Anschließend den Kanister an beiden Enden greifen und den Inhalt durch kräftige Auf- und Ab- Bewegungen intensiv durchmischen (mindestens 20 s je Längsseite). Diesen Vorgang über alle Längsseiten mehrfach wiederholen. - Nähere Informationen finden Sie unter www.syngenta.de/service-beratung Ausschließlich bei Verwendung des gesamten Gebindes kann das Produkt durch ein anderes als das oben beschriebene Durchmischungsverfahren kräftig geschüttelt werden. 4. Produkt über die Einspülvorrichtung oder direkt in den Tank geben. 5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben. 6. Tank mit Wasser auffüllen. 7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen. |
Technische Hinweise |
Beim Ausbringen von ORTIVA ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzbrühe zu achten. Furchenbehandlung beim Legen der Kartoffeln: Eine direkte Benetzung des Pflanzguts mit ORTIVA muss aus Verträglichkeitsgründen vermieden werden. Dazu ist die Spritzflüssigkeit mit speziell am Legegerät angeordneten Düsen vor und nach der Knollenablage unmittelbar in den Boden zu applizieren. Bewährt hat sich dabei eine Verteilung von 1/3 der Wassermenge vor und 2/3 hinter der Knollenablage in den Erdstrom beim Abdecken der Pflanzknollen. Die unsachgemäße Anwendung von ORTIVA bei der Kartoffelpflanzung kann zu Auflaufverzögerungen oder Fehlstellen führen, deren Symptome denen unzureichender Pflanzgutqualität ähneln können. Es empfiehlt sich daher, Behandlungsfenster ohne Furchenbehandlung mit ORTIVA anzulegen. Eine solche Maßnahme erlaubt es, den Pflanzenaufgang in Abhängigkeit von Behandlung, Pflanzgutqualität und Umweltbedingungen zu erfassen und über weitere ackerbauliche Maßnahmen zu entscheiden. |
Wasseraufwandmenge |
Wasseraufwandmengen: Hopfen (in Abhängigkeit vom Kulturstadium): 1000-4000 l/ha im Spritzverfahren bzw. 700-2700 l/ha im Sprühverfahren (1,5-fach konzentriert) Kartoffel: Blattspritzung: Bewährte Wasseraufwandmenge 300-400 l/ha. Bei Kartoffeln mit starker Krautentwicklung sollte eine höhere Wasseraufwandmenge genommen werden. Furchenbehandlung: Wasseraufwandmenge von 200 l/ha nicht überschreiten, um eine zu starke Benetzung der Knollen durch Abdrift und eine Flüssigkeitsansammlung in den Augen der Pflanzknollen zu vermeiden. Raps: Bewährte Wasseraufwandmenge 200-400 l/ha. Spargel: 600-1000 l/ha Gurken und Zucchini im Freiland: 400-600 l/ha Gurken und Tomaten im Gewächshaus: bis 50 cm Pflanzenhöhe 600 l/ha von 50 bis 125 cm Pflanzenhöhe 900 l/ha über 125 cm Pflanzenhöhe 1200 l/ha Zierpflanzen: bis 50 cm Pflanzenhöhe 600 l/ha von 50 bis 125 cm Pflanzenhöhe 900 l/ha über 125 cm Pflanzenhöhe 1200 l/ha |
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