Übersicht
Fungizid zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten an Futtererbse, Hopfen, Kartoffeln, Raps, Gemüse und Zierpflanzen
Anwendungsgebiete
Ackerbohne (Freiland)
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Falscher Mehltau (Peronospora viciae)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 400 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab 3. Laubblatt entfaltet (BBCH 13) bis 9 oder mehr Laubblätter entfaltet (BBCH 19) und von erste Blütenknospen sichtbar (BBCH 51) bis ca. 20 % der Hülsen haben art- bzw. sortenspezifische Größe erreicht (BBCH 72).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 14 Tagen.
Wartezeit
35 Tage
Artischocke (Freiland)
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Pilzliche Blattfleckenerreger
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Aufwandmenge
0,75 - 1 l/ha
Pflanzengröße bis 50 cm: 0,75 l/ha in 400 bis 600 l Wasser/ha.
Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 1 l/ha in 400 bis 600 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab 3. Laubblatt entfaltet (BBCH 13) bis 9 oder mehr Laubblätter entfaltet (BBCH 39) und ab Blütenanlagen bzw. -knospen sichtbar; Beginn des Ähren- bzw. Rispenschiebens (BBCH 51) bis erste Einzelblüten sichtbar (geschlossen); Mitte des Ähren- bzw. Rispenschiebens (BBCH 55).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 7 bis 14 Tagen.
Wartezeit
7 Tage
Blattkohle (Freiland)
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Weißer Rost (Albugo candida), Kohlschwärze (Alternaria brassicae), Kohlschwärze (Alternaria brassicicola), Mycosphaerella brassicicola
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Aufwandmenge
1,0 l ha in 200 - 600 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von 10 % der zu erwartenden art-/sortentypischen Blattfläche erreicht (BBCH 41) bis art-/sortentypischen Größe erreicht (BBCH 49)
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 12 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Bleichsellerie (Freiland)
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Sellerierost (Puccinia apii)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab 3. Laubblatt (>3 cm) deutlich sichtbar (BBCH 13) bis 9 Laubblätter deutlich sichtbar (BBCH 19).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 10 bis 14 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Bleichsellerie (Gewächshaus)
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Blattfleckenkrankheit (Septoria apiicola), Sellerierost (Puccinia apii)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab 3. Laubblatt (>3 cm) deutlich sichtbar (BBCH 13).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 10 bis 14 Tagen
Wartezeit
14 Tage
Blumenkohle (Freiland)
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Weißer Rost (Albugo candida), Kohlschwärze (Alternaria brassicae), Kohlschwärze (Alternaria brassicicola), Mycosphaerella brassicicola
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Aufwandmenge
1,0 l ha in 200 - 600 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von Beginn der Kopfbildung; die zwei jüngsten Blätter entfalten sich nicht mehr (BBCH 41) bis Art-/sortensypische Größe, Form und Festigkeit erreicht (BBCH 49)
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 12 Tagen.
Wartezeit
Blumenkohl: 10 Tage; Brokkoli: 14 Tage
Buschbohne (Freiland)
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Rostpilze
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Von 1. Seitenspross sichtbar (BBCH 21) bis 9 oder mehr Seitensprosse sichtbar (BBCH 29) und von erste Blütenknospen sichtbar (BBCH 51) bis 20 % der Hülsen haben sortentypische Länge erreicht (BBCH 72).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 10 bis 14 Tagen.
Wartezeit
7 Tage
Chicorée (Freiland)
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Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab 3. Laubblatt entfaltet (BBCH 13) bis maximale Länge bzw. Durchmesser erreicht; 9 oder mehr Knoten (BBCH 39).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 10 bis 14 Tagen.
Wartezeit
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Dicke Bohne (Freiland)
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Brennfleckenkrankheit (Ascochyta fabae), Sclerotinia sclerotiorum
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab 1. Seitenspross sichtbar (BBCH 21) bis 9 oder mehr Seitensprosse sichtbar (BBCH 29) und bis erste Blütenknospen sichtbar (BBCH 51) bis 20 % der Hülsen haben sortentypische Länge erreicht (BBCH 72).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 10 bis 14 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Echte Kamille (Freiland)
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Echte Mehltaupilze
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Von Blütenanlagen bzw. -knospen sichtbar; Beginn des Ähren- bzw. Rispenschiebens (BBCH 51) bis Erste Einzelblüten sichtbar (geschlossen); Mitte des Ähren- bzw. Rispenschiebens (BBCH 55).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
7 Tage
Erbse (Freiland)
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Sclerotinia sclerotiorum, Brennfleckenkrankheit (Phoma medicaginis var. pinodella)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab Beginn des Längenwachstums (BBCH 30) bis 9 und mehr sichtbar gestreckte Internodien (BBCH 39) und von erste Blütenknospen sichtbar (BBCH 51) bis 20 % der Hülsen haben art-/sortentypische Länge erreicht (BBCH 72).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 10 bis 14 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Erdbeeren (Freiland)
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Echter Mehltau (Sphaerotheca macularis)
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Aufwandmenge
1 l ha in 200 - 600 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von Erste Blütenanlagen am Rosettengrund sichtbar (BBCH 55) bis Zweite Pflücke: Weitere Früchte sortentypisch ausgefärbt (BBCH 89)
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal drei Anwendungen in der Kultur bzw je Jahr im Abstand von 7 Tagen.
Wartezeit
3 Tage
Erdbeeren (Gewächshaus)
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Echter Mehltau (Sphaerotheca macularis)
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Aufwandmenge
1 l ha in 200 - 600 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von Erste Blütenanlagen am Rosettengrund sichtbar (BBCH 55) bis Zweite Pflücke: Weitere Früchte sortentypisch ausgefärbt (BBCH 89)
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal drei Anwendungen in für die Kultur bzw je Jahr im Abstand von 7 Tagen.
Wartezeit
3 Tage
Feldsalat (Freiland)
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Falscher Mehltau (Peronospora valerianellae)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab 3. Laubblatt entfaltet (BBCH 13) bis maximale Länge bzw. Durchmesser erreicht; 9 oder mehr Knoten (BBCH 39).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Frische Kräuter (Gewächshaus)
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Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae), Rostpilze
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab 3. Laubblatt entfaltet (BBCH 13)
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Frische Kräuter (ausgenommen Schnittlauch) (Freiland)
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Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae), Rostpilze
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab 3. Laubblatt entfaltet (BBCH 13) bis maximale Länge bzw. Durchmesser erreicht; 9 oder mehr Knoten (BBCH 39).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Futtererbse (Freiland)
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Brennfleckenkrankheit (Ascochyta pisi)
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Aufwandmenge
1,0 l ha in 200 - 400 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von Erste Blütenknospen sichtbar (BBCH 51) bis 50 % der Hülsen haben die art-/sortentypische Länge erreicht; Korninhalt ist verfestigt, noch Saftaustritt beim Zerdrücken; Tenderometerwert: 105 Te (BBCH 75).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 14 bis 28 Tagen.
Wartezeit
35 Tage
Gemeine Ringelblume (Freiland)
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Echte Mehltaupilze
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Von Blütenanlagen bzw. -knospen sichtbar (BBCH 51) bis Erste Einzelblüten (Knospen) sichtbar (geschlossen) (BBCH 55)
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
7 Tage
Gemüsefenchel (Freiland)
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Pilzliche Blattfleckenerreger (ausgenommen: Blattfleckenkrankheit (Septoria apiicola))
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 400 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Von 3. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet (BBCH 13) bis 9 oder mehr Laubblätter bzw. Blattpaare oder Blattquirel entfaltet (BBCH 19)
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 7 bis 14 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Gemüsepaprika (inkl. Peperoni und Chili) (Gewächshaus)
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Kraut- und Braunfäule (Phytophthora capsici), Samtfleckenkrankheit (Cladosporium capsici)
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Aufwandmenge
0,5 - 1 l/ha
- Pflanzengröße bis 50 cm: 0,5 l/ha in 600 l Wasser/ha
- Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 0,75 l/ha in 900 l Wasser/ha
- Pflanzengröße über 125 cm: 1l/ha in 1200 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Von 1. apikaler Seitenspross 1. Ordnung sichtbar (BBCH 21).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
3 Tage
Gewürzfenchel (Freiland)
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Pilzliche Doldenerkrankungen
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Von Blütenanlagen bzw. -knospen sichtbar; Beginn des Ähren- bzw. Rispenschiebens (BBCH 51) bis Erste Blütenblätter sichtbar, Blüten noch geschlossen; Ende des Ähren-bzw. Rispenschiebens (BBCH 59)
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Gurke (Freiland)
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Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea)
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Aufwandmenge
1,0 l ha in 300 - 600 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von 1. Seitenspross 1. Ordnung sichtbar (BBCH 21) bis Vollreife: Früchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht (BBCH 89).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
3 Tage
Gurke (Gewächshaus)
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Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea)
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Aufwandmenge
0,48 - 0,96 l/ha
- Pflanzengröße bis 50 cm: 0,48 l in maximal 600 l Wasser/ha.
- Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 0,72 l in maximal 900 l Wasser/ha.
- Pflanzengröße über 125 cm: 0,96 l in maximal 1200 l Wasser/ha.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von 1. Seitenspross 1. Ordnung sichtbar (BBCH 21) bis Vollreife: Früchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht (BBCH 89).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
3 Tage
Hopfen
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Falscher Mehltau (Pseudoperonospora humuli), Sekundärinfektion
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Aufwandmenge
0,75 - 1,6 l/ha ha
- bis BBCH 37: 0,75 l in 1000 bis maximal 1900 l Wasser/ha.
- bis BBCH 55: 1,0 l in 1900 bis maximal 2800 l Wasser/ha.
- über BBCH 55: 1,6 l in 2800 bis maximal 4200 l Wasser/ha.
Pro Vegetationsperiode maximal 3,2 l/ha Mittel.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Von 10 % der Gerüsthöhe erreicht (BBCH 31) bis Pflückreife: „Dolden“ geschlossen; Lupulin goldgelb, Aroma ausgeprägt (BBCH 89).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 8 bis 14 Tagen.
Wartezeit
28 Tage
Johanniskraut (Freiland)
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Johanniskrautwelke (Colletotrichum gloeosporioides)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab 2. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet (BBCH 12) bis maximale Länge bzw. Durchmesser erreicht; 9 oder mehr Knoten (BBCH 39).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 7 bis 14 Tagen.
Wartezeit
35 Tage
Kartoffel
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Rhizoctonia solani, Colletotrichum coccodes (Furchenbehandlung (Spritzen))
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Aufwandmenge
2 l ha in 150 - 200 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Beim Legen der Kartoffeln.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal eine Anwendung in dieser Indikation. Maximal drei Anwendungen in der Kultur pro Jahr.
Wartezeit
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Knoblauch (Freiland)
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Mehlkrankheit (Sclerotium cepivorum), Blattfleckenkrankheit (Cladosporium allii)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 400 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab 3. Laubblatt (> 3 cm) deutlich sichtbar (BBCH 13) Bis 9 oder mehr Laubblätter deutlich sichtbar (BBCH 19).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 7 bis 10 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Knollensellerie (Freiland)
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Sellerierost (Puccinia apii)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 300 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. Warndiensthinweis. Ab 3. Laubblatt entfaltet (BBCH 13).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 7 bis 14 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Kohlrabi (Freiland)
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Falscher Mehltau (Peronospora parasitica)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 400 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. Warndiensthinweis. Ab 3. Laubblatt entfaltet (BBCH 13).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 10 bis 14 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Kohlrabi (Gewächshaus)
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Falscher Mehltau (Peronospora parasitica), Weißer Rost (Albugo candida), Pilzliche Blattfleckenerreger
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 400 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. Warndiensthinweis. Ab 3. Laubblatt entfaltet (BBCH 13).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 10 bis 14 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl) (Freiland)
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Weißer Rost (Albugo candida), Kohlschwärze (Alternaria brassicae), Kohlschwärze (Alternaria brassicicola), Mycosphaerella brassicicola
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Aufwandmenge
1,0 l ha in 200 - 600 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von Beginn der Kopfbildung; die zwei jüngsten Blätter entfalten sich nicht mehr (BBCH 41) bis Art-/sortentypische Größe, Form und Festigkeit erreicht (BBCH 49).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 12 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Kümmel (Freiland)
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Echte Mehltaupilze, pilzliche Doldenerkrankungen
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Von Blütenanlagen bzw. -knospen sichtbar; Beginn des Ähren- bzw. Rispenschiebens (BBCH 51) bis Erste Blütenblätter sichtbar, Blüten noch geschlossen; Ende des Ähren-bzw. Rispenschiebens (BBCH 59)
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Meerrettich (Freiland)
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Falscher Mehltau (Peronospora parasitica)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab 3. Laubblatt entfaltet (BBCH 13).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 10 bis 14 Tagen.
Wartezeit
10 Tage
Melone, Wassermelone (Gewächshaus)
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Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)
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Aufwandmenge
0,5 - 1 l/ha
- Pflanzengröße bis 50 cm: 0,5 l/ha in 600 l Wasser/ha
- Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 0,75 l/ha in 900 l Wasser/ha
- Pflanzengröße über 125 cm: 1 l/ha in 1200 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab 1. Seitenspross 1. Ordnung sichtbar (BBCH 21).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
3 Tage
Minze-Arten
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Pfefferminzen-Rost (Puccinia menthae)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Von Maximale Länge bzw. Durchmesser erreicht; 9 oder mehr Knoten sichtbar (BBCH 39) bis Blütenanlagen bzw. -knospen sichtbar (BBCH 51).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
7 Tage
Möhre (Freiland)
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Echter Mehltau (Erysiphe heraclei), Möhrenschwärze (Alternaria dauci), Blattfleckenkrankheit (Cercospora carotae)
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Aufwandmenge
1,0 l ha in 200 - 600 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von Beginn des Dickenwachstums der Rübe, Wurzel bzw. Knolle (Durchmesser größer als 0,5 cm) (BBCH 41) bis Dickenwachstum abgeschlossen; art-/sortentypische Form und Größe der Rübe, Wurzel bzw. Knolle erreicht (BBCH 49).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 7 bis 10 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Phacelia (Freiland)
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Botrytis-Arten (Botrytis spp.)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 400 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab 3. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet (BBCH 13) bis maximale Länge bzw. Durchmesser erreicht; 9 oder mehr Knoten (BBCH 39)
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 14 Tagen.
Wartezeit
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Raps
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Rapsschwärze (Alternaria brassicae)
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Aufwandmenge
1 l ha in 200 - 400 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von Hauptinfloreszenz in obersten Blättern von oben sichtbar (BBCH 51) bis Ende der Blüte (BBCH 69).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal 1 Anwendung in der Kultur und pro Jahr
Wartezeit
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Weißstängeligkeit (Sclerotinia sclerotiorum)
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Aufwandmenge
1 l ha in 200 - 400 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von ca. 10 % der Blüten am Haupttrieb offen (BBCH 61) Bis Ende der Blüte (BBCH 69).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal 1 Anwendung in der Kultur und pro Jahr.
Wartezeit
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Rettich, Radieschen (Freiland)
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Falscher Mehltau (Peronospora parasitica)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 300 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. Warndiensthinweis. Ab Keimblätter voll entfaltet; Vegetationspunkt oder Laubblattansatz sichtbar (BBCH 10).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 7 bis 14 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Rettich, Radieschen (Gewächshaus)
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Falscher Mehltau (Peronospora parasitica)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 400 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab Keimblätter voll entfaltet; Vegetationspunkt oder Laubblattansatz sichtbar (BBCH 10).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 7 bis 10 Tagen.
Wartezeit
21 Tage
Rosenkohl (Freiland)
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Weißer Rost (Albugo candida), Kohlschwärze (Alternaria brassicae), Kohlschwärze (Alternaria brassicicola), Mycosphaerella brassicicola
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Aufwandmenge
1,0 l ha in 200 - 600 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von Beginn der Seitenknospenbildung (BBCH 41) bis Röschen unterhalb der Terminalknospe dicht geschlossen (BBCH 49)
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 12 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Rucola-Arten (Freiland)
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Pilzliche Blattfleckenerreger, Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae), Rostpilze (Uredinales)
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Aufwandmenge
1 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab 3. Laubblatt entfaltet (BBCH 13) bis maximale Länge bzw. Durchmesser erreicht; 9 oder mehr Knoten (BBCH 39).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal 2 Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Salate, Endivien (Freiland)
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Falscher Mehltau (Bremia lactucae)
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Aufwandmenge
1,0 l ha in 200 - 600 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Von Beginn der Seitenknospenbildung (BBCH 41) bis Röschen unterhalb der Terminalknospe dicht geschlossen (BBCH 49)
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Rhizoctonia solani
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Aufwandmenge
1,0 l ha in 200 - 600 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von Beginn der Kopfbildung; die zwei jüngsten Blätter entfalten sich nicht mehr (BBCH 41) bis Art-/sortentypische Größe, Form und Festigkeit erreicht (BBCH 49)
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Schalotte (Freiland)
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Mehlkrankheit (Sclerotium cepivorum)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab 3. Laubblatt (> 3 cm) deutlich sichtbar (BBCH 13) bis 9 oder mehr Laubblätter deutlich sichtbar (BBCH 19).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 7 bis 10 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Schnittlauch
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Rost (Puccinia allii)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab 3. Laubblatt (> 3 cm) deutlich sichtbar (BBCH 13) bis 9 oder mehr Laubblätter deutlich sichtbar (BBCH 19).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 14 bis 21 Tagen.
Wartezeit
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Schnittmangold, Stielmangold (Freiland)
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Pilzliche Blattfleckenerreger
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Aufwandmenge
1 l/ha in max 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab 4. Laubblatt deutlich sichtbar (BBCH 14) bis maximale Länge bzw. Durchmesser erreicht; 9 oder mehr Knoten (BBCH 39).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal drei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
21 Tage
Schwarzwurzel, Kohlrübe (Freiland)
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Pilzliche Blattfleckenerreger
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab 3. Laubblatt entfaltet (BBCH 13).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 7 bis 10 Tagen.
Wartezeit
10 Tage
Spargel (Freiland)
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Spargelrost (Puccinia asparagi), Laubkrankheit (Stemphylium botryosum)
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Aufwandmenge
1,0 l ha in 600 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Erste Blütenstiele deutlich gestreckt (erste Phyllokladien sichtbar) (BBCH 55) Bis nahezu alle Früchte dunkelrot, noch nicht geplatzt (BBCH 89)
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 12 Tagen.
Wartezeit
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Speisezwiebel (Freiland)
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Sclerotium cepivorum
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 400 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab 3. Laubblatt (> 3 cm) deutlich sichtbar (BBCH 13) bis 9 oder mehr Laubblätter deutlich sichtbar (BBCH 19).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 7 bis 10 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Spitzwegerich (Freiland)
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Echte Mehltaupilze
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Von maximale Länge bzw. Durchmesser erreicht; 9 oder mehr Knoten (BBCH 39) bis Blütenanlagen bzw. -knospen sichtbar; Beginn des Ähren- bzw. Rispenschiebens (BBCH 51).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
7 Tage
Stielmus, Kohlgemüse, Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.), Kohlrübe, Radieschen, Rettich, Erbse, Salat-Arten (Nutzung als BABY-LEAF-SALAT; Freiland)
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Pilzliche Blattfleckenerreger
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. Warndiensthinweis. Ab 3. Laubblatt entfaltet (BBCH 13) bis 8. Laubblatt entfaltet (BBCH 18).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal eine Anwendungen in der Kultur pro Jahr.
Wartezeit
7 Tage
Tabak (Freiland)
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Blauschimmel (Peronospora tabacina)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 300 - 900 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. Warndiensthinweis. Ab 30 % des arttypischen max. Längen- bzw. Rosettenwachstums erreicht. 3-Knoten-Stadium (BBCH 13) bis 9 oder mehr Seitensprosse sichtbar (BBCH 29) und von Blütenanlagen bzw. -knospen sichtbar (BBCH 51) bis Beginn der Blüte: 10% der Blüten offen (BBCH 61).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 10 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 300 - 900 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. Warndiensthinweis. Ab 40 % der Blüten geöffnet (BBCH 64).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 10 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Tomate (Gewächshaus)
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Echter Mehltau (Leveillula taurica), Kraut- und Braunfäule (Phytophthora infestans), Samtfleckenkrankheit (Fulvia fulva)
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Aufwandmenge
0,48 - 0,96 l/ha
- Pflanzengröße bis 50 cm: 0,48 l in maximal 600 l Wasser/ha.
- Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 0,72 l in maximal 900 l Wasser/ha.
- Pflanzengröße über 125 cm: 0,96 l in maximal 1200 l Wasser/ha.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von erster apikaler Seitenspross, 1. Ordnung sichtbar (BBCH 21) bis Vollreife; Früchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht (BBCH 89).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
3 Tage
Topinambur (Freiland)
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Rost (Puccinia helianthi)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab 3. Laubblatt entfaltet (BBCH 13).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 7 bis 10 Tagen.
Wartezeit
42 Tage
Wurzelzichorie (Freiland)
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Rost (Puccinia cichorii)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab 3. Laubblatt entfaltet (BBCH 13).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 7 bis 10 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Zierpflanzen (Freiland)
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Rostpilze
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Aufwandmenge
0,96 l/ha in 1200 l/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsgefahr. Ab 25% Bodenbedeckungsgrad
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung (N).
Zierpflanzen (Gewächshaus)
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Rostpilze
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Aufwandmenge
0,96 l/ha in 1200 l/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsgefahr. Von 3. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet (BBCH 13) bis Ende des Blattfalles. Pflanze bzw. oberirdische Teile abgestorben oder im Ruhestadium (BBCH 97)
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung (N).
Zucchini (Freiland)
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Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 300 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von 1. Seitenspross 1. Ordnung sichtbar (BBCH 21) bis Vollreife: Früchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht (BBCH 89).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
3 Tage
Zwiebelgemüse (Nutzung als Bundzwiebeln; Freiland)
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Mehlkrankheit (Sclerotiumcepivorum)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab 3. Laubblatt (> 3 cm) deutlich sichtbar (BBCH 13) bis 9 oder mehr Laubblätter deutlich sichtbar (BBCH 19).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 8 bis 12 Tagen.
Wartezeit
7 Tage
Anwendungshinweise
Mischbarkeit |
Bei Anwendungen im Gewächshaus ORTIVA nicht in Mischungen ausbringen. ORTIVA ist mit Fungiziden (z.B. CARIAL® FLEX, REVUS®, REVUS TOP®, SEVADAS®, SWITCH®), Insektiziden (z.B. KARATE® ZEON, MINECTO® ONE, VOLIAM®, AFINTO®) und Biostimulantien (z.B. QUANTIS™, NUTRIBIO N®) mischbar. Mischpartner in fester Form werden als erstes Produkt in den Tank gegeben. Im Gemüse- und Zierpflanzenbau wird wegen der Vielfalt von Arten und Sorten und der unterschiedlichen Kulturbedingungen dringend empfohlen, vor der Ausbringung von Mischungen einen Probeeinsatz an Einzelpflanzen vorzunehmen. Es wird empfohlen ORTIVA in Chinakohl und Pak Choi nicht in Tankmischungen, auch nicht mit Blattdüngern, anzuwenden. Geschwächte Bestände sind von der Behandlung auszuklammern. Mischungen mit AHL (Ammonnitrat-Harnstoff-Lösung), Ölen oder Netzmitteln können zu Schäden führen. Mischungen mit AHL in Kartoffeln bis max. 10 kg N bzw. 28 l AHL/ha, nur in AHL-Wassergemischen im Verhältnis von mindestens 1:9. Mischungen im Raps bis max. 15 kg N bzw. 42 l AHL/ha in AHL-Wassergemischen von mindestens 1:3. Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen. Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten. Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können. Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit wenden Sie sich an das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275. |
|---|---|
Ansetzvorgang |
Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang muss die Schutzausrüstung gemäß der Kennzeichnungsauflagen (Hinweise für den Anwenderschutz) oder Anwendungsbestimmungen getragen werden. 1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen. 2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl). 3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln! Hinweis für die Entnahme von Teilmengen: Produkt vor der Entnahme von Teilmengen wie folgt durchmischen, anderenfalls ist die homogene Verteilung des Wirkstoffes im Gebinde nicht sichergestellt: - Es ist wichtig, den Kanisterinhalt sowohl in der Quer- als auch in der Längsrichtung gründlich zu durchmischen. - Unabhängig von der Gebindegröße erreicht man eine gute Durchmischung durch Konstruktion einer einfachen Kippvorrichtung. Dazu wird der Kanister mit der Längsseite mittig auf z.B. ein Holzstück oder Rohr mit ca. 10 cm Durchmesser aufgelegt. Anschließend den Kanister an beiden Enden greifen und den Inhalt durch kräftige Auf- und Ab- Bewegungen intensiv durchmischen (mindestens 20 s je Längsseite). Diesen Vorgang über alle Längsseiten mehrfach wiederholen. - Nähere Informationen finden Sie unter www.syngenta.de/service-beratung Ausschließlich bei Verwendung des gesamten Gebindes kann das Produkt durch ein anderes als das oben beschriebene Durchmischungsverfahren kräftig geschüttelt werden. 4. Produkt über die Einspülvorrichtung oder direkt in den Tank geben. 5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben. 6. Tank mit Wasser auffüllen. 7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen. 1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen. 2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl). 3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln! Hinweis für die Entnahme von Teilmengen: Produkt vor der Entnahme von Teilmengen wie folgt durchmischen, anderenfalls ist die homogene Verteilung des Wirkstoffes im Gebinde nicht sichergestellt: - Es ist wichtig, den Kanisterinhalt sowohl in der Quer- als auch in der Längsrichtung gründlich zu durchmischen. - Unabhängig von der Gebindegröße erreicht man eine gute Durchmischung durch Konstruktion einer einfachen Kippvorrichtung. Dazu wird der Kanister mit der Längsseite mittig auf z.B. ein Holzstück oder Rohr mit ca. 10 cm Durchmesser aufgelegt. Anschließend den Kanister an beiden Enden greifen und den Inhalt durch kräftige Auf- und Ab- Bewegungen intensiv durchmischen (mindestens 20 s je Längsseite). Diesen Vorgang über alle Längsseiten mehrfach wiederholen. - Nähere Informationen finden Sie unter www.syngenta.de/service-beratung Ausschließlich bei Verwendung des gesamten Gebindes kann das Produkt durch ein anderes als das oben beschriebene Durchmischungsverfahren kräftig geschüttelt werden. 4. Produkt über die Einspülvorrichtung oder direkt in den Tank geben. 5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben. 6. Tank mit Wasser auffüllen. 7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen. |
Technische Hinweise |
Beim Ausbringen von ORTIVA ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzbrühe zu achten. Furchenbehandlung beim Legen der Kartoffeln: Eine direkte Benetzung des Pflanzguts mit ORTIVA muss aus Verträglichkeitsgründen vermieden werden. Dazu ist die Spritzflüssigkeit mit speziell am Legegerät angeordneten Düsen vor und nach der Knollenablage unmittelbar in den Boden zu applizieren. Bewährt hat sich dabei eine Verteilung von 1/3 der Wassermenge vor und 2/3 hinter der Knollenablage in den Erdstrom beim Abdecken der Pflanzknollen. Die unsachgemäße Anwendung von ORTIVA bei der Kartoffelpflanzung kann zu Auflaufverzögerungen oder Fehlstellen führen, deren Symptome denen unzureichender Pflanzgutqualität ähneln können. Es empfiehlt sich daher, Behandlungsfenster ohne Furchenbehandlung mit ORTIVA anzulegen. Eine solche Maßnahme erlaubt es, den Pflanzenaufgang in Abhängigkeit von Behandlung, Pflanzgutqualität und Umweltbedingungen zu erfassen und über weitere ackerbauliche Maßnahmen zu entscheiden. |
Wasseraufwandmenge |
Wasseraufwandmengen: Hopfen (in Abhängigkeit vom Kulturstadium): 1000-4000 l/ha im Spritzverfahren bzw. 700-2700 l/ha im Sprühverfahren (1,5-fach konzentriert) Kartoffel: Blattspritzung: Bewährte Wasseraufwandmenge 300-400 l/ha. Bei Kartoffeln mit starker Krautentwicklung sollte eine höhere Wasseraufwandmenge genommen werden. Furchenbehandlung: Wasseraufwandmenge von 200 l/ha nicht überschreiten, um eine zu starke Benetzung der Knollen durch Abdrift und eine Flüssigkeitsansammlung in den Augen der Pflanzknollen zu vermeiden. Raps: Bewährte Wasseraufwandmenge 200-400 l/ha. Spargel: 600-1000 l/ha Gurken und Zucchini im Freiland: 400-600 l/ha Gurken und Tomaten im Gewächshaus: bis 50 cm Pflanzenhöhe 600 l/ha von 50 bis 125 cm Pflanzenhöhe 900 l/ha über 125 cm Pflanzenhöhe 1200 l/ha Zierpflanzen: bis 50 cm Pflanzenhöhe 600 l/ha von 50 bis 125 cm Pflanzenhöhe 900 l/ha über 125 cm Pflanzenhöhe 1200 l/ha |
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