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AMISTAR

Zuletzt aktualisiert:
07.01.2020

Fungizid

Zulassungsnummer: 
025090-00
Zusammensetzung: 
Chemische Familie:
Strobilurine
Wirkmechanismus: 
FRAC-Gruppe: C3
Formulierung: 
Suspensionskonzentrat
Wirkungsweise: 
Der Wirkstoff Azoxystrobin gehört zur chemischen Gruppe der ß-Methoxyacrylate (Strobilurine). Er besitzt eine gute Wirkung gegen Rostkrankheiten. Azoxystrobin hat sowohl systemische als auch translaminare Eigenschaften. Die Wirkung erfolgt über die Hemmung des Elektronentransportes in der Mitochondrienatmung.

Azoxystrobin wirkt in erster Linie protektiv, der Wirkstoff muss daher vor oder zu Infektionsbeginn eingesetzt werden. AMISTAR verfügt im Getreide über eine sehr gute Dauerwirkung, die je nach Blattzuwachs und Krankheit 3-6 Wochen Schutz gegen Neubefall geben kann. AMISTAR zeichnet sich dadurch aus, dass es die Getreidebestände lange gesund erhält und dadurch eine verlängerte Assimilateinlagerung ins Korn ermöglicht, die sich in deutlichen Ertragssteigerungen, bei guter Kornqualität, widerspiegeln. Ein bereits vorhandener Schaden kann jedoch nicht mehr behoben werden.

Fungizid zur Bekämpfung von Rostkrankheiten in Getreide.

Gerste

Zwergrost (Puccinia hordei)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

1,0 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.

Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome von  Entwicklungsstadium BBCH30 bis BBCH59.

Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 14 bis 42 Tagen.

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit ist nicht erforderlich (F).

Roggen

Braunrost (Puccinia recondita)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

1,0 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.

Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome von  Entwicklungsstadium BBCH30 bis BBCH61.

Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 14 bis 42 Tagen.

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit ist nicht erforderlich (F).

Triticale

Braunrost (Puccinia recondita)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

1,0 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.

Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome von Entwicklungsstadium BBCH30 bis BBCH61.

Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 14 bis 42 Tagen.

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit ist nicht erforderlich (F).

Weizen

Braunrost (Puccinia recondita)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

1,0 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.

Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome von  Entwicklungsstadium BBCH30 bis BBCH61.

Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 14 bis 42 Tagen.

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit ist nicht erforderlich (F).

Mischbarkeit

AMISTAR ist mit den gängigen Fungiziden (z.B. ELATUS® ERA, UNIX®, KAYAK®) und Herbiziden (z.B. AXIAL® 50, AXIAL® KOMPLETT, PRIMUS® PERFECT, STARANE® XL, TRAXOS® ), Wachstumsreglern (z.B. MODDUS®, MODDEVO™, CCC, Ethephon), Insektiziden (z.B. KARATE® ZEON, EVURE®) und Blattdüngern (z.B. Bittersalz) mischbar.
Mischpartner in fester Form werden als erstes Produkt in den Tank gegeben.
AMISTAR ist bis BBCH 37 mischbar mit verdünnter Ammonnitratharnstofflösung (AHL) bis zu 20 kg N/ha. Das Verhältnis von AHL zu Wasser sollte dabei mindestens 1:3 bis 1:5 betragen.
Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können. Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter Tel.-Nr. 0800-3240275, an.

Ansetzvorgang

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang muss die Schutzausrüstung gemäß der Kennzeichnungsauflagen (Hinweise für den Anwenderschutz) oder Anwendungsbestimmungen getragen werden.
1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl).
3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln!
Hinweis für die Entnahme von Teilmengen:
Produkt vor der Entnahme von Teilmengen wie folgt durchmischen, anderenfalls ist die homogene Verteilung des Wirkstoffes im Gebinde nicht sichergestellt:
- Es ist wichtig, den Kanisterinhalt sowohl in der Quer- als auch in der Längsrichtung gründlich zu durchmischen.
- Unabhängig von der Gebindegröße erreicht man eine gute Durchmischung durch Konstruktion einer einfachen Kippvorrichtung. Dazu wird der Kanister mit der Längsseite mittig auf z.B. ein Holzstück oder Rohr mit ca. 10 cm Durchmesser aufgelegt. Anschließend den Kanister an beiden Enden greifen und den Inhalt durch kräftige Auf- und Ab-pBewegungen intensiv durchmischen (mindestens 20 s je Längsseite). Diesen Vorgang über alle Längsseiten mehrfach wiederholen.
- Nähere Informationen finden Sie unter www.syngenta.de
Ausschließlich bei Verwendung des gesamten Gebindes kann das Produkt durch ein anderes als das oben beschriebene Durchmischungsverfahren kräftig geschüttelt werden.
4. Produkt über die Einspülvorrichtung oder direkt in den Tank geben.
5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben.
6. Tank mit Wasser auffüllen.
7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritztechnik

Beim Ausbringen von AMISTAR ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzbrühe zu achten.
Bewährte Wasseraufwandmenge in Getreide: 200-300 l/ha.
Überdosierung und Abdrift sind zu vermeiden.

Wasseraufwandmenge

Bewährte Wasseraufwandmenge in Getreide: 200-300 l/ha.

Nachbau

Nach dem Einsatz von AMISTAR können alle Kulturen in der Fruchtfolge (auch bei vorzeitigem Umbruch) nachgebaut werden.

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