Übersicht
Fungizid zur Bekämpfung von Rostkrankheiten in Getreide.
Anwendungsgebiete
Gerste
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Zwergrost (Puccinia hordei)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome von Entwicklungsstadium BBCH30 bis BBCH59.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 14 bis 42 Tagen.
Wartezeit
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit ist nicht erforderlich (F).
Hafer
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Haferkronenrost (Puccinia coronata)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome von Entwicklungsstadium BBCH32 bis BBCH59.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 14 bis 28 Tagen.
Wartezeit
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit ist nicht erforderlich (F).
Anmerkung
Roggen
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Braunrost (Puccinia recondita)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome von Entwicklungsstadium BBCH30 bis BBCH61.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 14 bis 42 Tagen.
Wartezeit
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit ist nicht erforderlich (F).
Anmerkung
Triticale
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Braunrost (Puccinia recondita)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome von Entwicklungsstadium BBCH30 bis BBCH61.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 14 bis 42 Tagen.
Wartezeit
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit ist nicht erforderlich (F).
Anmerkung
Weizen
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Braunrost (Puccinia recondita)
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Aufwandmenge
1,0 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome von Entwicklungsstadium BBCH30 bis BBCH61.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von 14 bis 42 Tagen.
Wartezeit
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit ist nicht erforderlich (F).
Anmerkung
Anwendungshinweise
Mischbarkeit |
AMISTAR ist mit den gängigen Fungiziden (z.B. ELATUS® ERA, UNIX®, KAYAK®) und Herbiziden (z.B. AXIAL® 50, AXIAL® KOMPLETT, PRIMUS® PERFECT, STARANE® XL, TRAXOS® ), Wachstumsreglern (z.B. MODDUS®, CCC, Ethephon), Insektiziden (z.B. KARATE® ZEON, EVURE®) und Blattdüngern (z.B. Bittersalz) mischbar. Mischpartner in fester Form werden als erstes Produkt in den Tank gegeben. AMISTAR ist bis BBCH 37 mischbar mit verdünnter Ammonnitratharnstofflösung (AHL) bis zu 20 kg N/ha. Das Verhältnis von AHL zu Wasser sollte dabei mindestens 1:3 bis 1:5 betragen. Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen. Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten. Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können. Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter Tel.-Nr. 0800-3240275, an. |
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Ansetzvorgang |
Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang muss die Schutzausrüstung gemäß der Kennzeichnungsauflagen (Hinweise für den Anwenderschutz) oder Anwendungsbestimmungen getragen werden. 1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen. 2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl). 3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln! Hinweis für die Entnahme von Teilmengen: Produkt vor der Entnahme von Teilmengen wie folgt durchmischen, anderenfalls ist die homogene Verteilung des Wirkstoffes im Gebinde nicht sichergestellt: - Es ist wichtig, den Kanisterinhalt sowohl in der Quer- als auch in der Längsrichtung gründlich zu durchmischen. - Unabhängig von der Gebindegröße erreicht man eine gute Durchmischung durch Konstruktion einer einfachen Kippvorrichtung. Dazu wird der Kanister mit der Längsseite mittig auf z.B. ein Holzstück oder Rohr mit ca. 10 cm Durchmesser aufgelegt. Anschließend den Kanister an beiden Enden greifen und den Inhalt durch kräftige Auf- und Ab-Bewegungen intensiv durchmischen (mindestens 20 s je Längsseite). Diesen Vorgang über alle Längsseiten mehrfach wiederholen. - Nähere Informationen finden Sie unter www.syngenta.de Ausschließlich bei Verwendung des gesamten Gebindes kann das Produkt durch ein anderes als das oben beschriebene Durchmischungsverfahren kräftig geschüttelt werden. 4. Produkt über die Einspülvorrichtung oder direkt in den Tank geben. 5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben. 6. Tank mit Wasser auffüllen. 7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen. |
Spritztechnik |
Beim Ausbringen von AMISTAR ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzbrühe zu achten. Überdosierung und Abdrift sind zu vermeiden. |
Wasseraufwandmenge |
Bewährte Wasseraufwandmenge in Getreide: 200-300 l/ha. |
Nachbau |
Nach dem Einsatz von AMISTAR können alle Kulturen in der Fruchtfolge (auch bei vorzeitigem Umbruch) nachgebaut werden. |
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Anmerkung