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ELATUS ERA

Zuletzt aktualisiert:
25.09.2018

Fungizid

Zulassungsnummer: 
008406-00
Zusammensetzung: 
Chemische Familie:
Pyrazol-Carboxamide
Triazole
Wirkmechanismus: 
FRAC-Gruppe: C2 (Benzovindiflupyr)
G1 (Prothioconazol)
Formulierung: 
Emulsionskonzentrat
Wirkungsweise: 
ELATUS ERA ist ein Kombinationspräparat aus den Wirkstoffen Benzovindiflupyr und Prothioconazol.

Der Wirkstoff Benzovindiflupyr (SOLATENOL™) gehört zur chemischen Gruppe der Pyrazol-Carboxamide. Er ist breit wirksam gegen alle wichtigen Getreidekrankheiten. SOLATENOL hat sowohl protektive als auch kurative Eigenschaften. Ein Teil des Wirkstoffs verbleibt nach der Applikation in der Wachsschicht, was zu einer hervorragenden Dauerwirkung führt. Gleichzeitig wird ein Teil des Wirkstoffs mit Hilfe der Formulierung direkt in das Pflanzengewebe aufgenommen, wodurch latente Infektionen gestoppt werden. Die Wirkung erfolgt über die Hemmung der Succinatdehydrogenase in der Mitochondrienatmung.
Der Wirkstoff Prothioconazol gehört zur Gruppe der Triazole und greift in die Sterolbiosynthese der Pilze ein. Prothioconazol dringt schnell über die Blätter und Stängel in die grünen Pflanzenteile ein und wird in der Pflanze verlagert. Prothioconazol wirkt vorbeugend (protektiv) und stoppt vorhandene Infektionen ab (kurativ). Ein bereits eingetretener Schaden kann jedoch durch den Einsatz von Prothioconazol nicht mehr behoben werden.
Eine Kombination aus den beiden Wirkstoffen SOLATENOL und Prothioconazol gewährleistet somit eine effektive und lang andauernde Kontrolle aller wichtigen Getreidekrankheiten. Die besten Bekämpfungserfolge werden bei protektivem Einsatz erzielt.

Fungizid zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten in Getreide.

Gerste

Netzfleckenkrankheit (Pyrenophora teres), Sprenkelkrankheit (Ramularia collo-cygni), Zwergrost (Puccinia hordei), Blattfleckenkrankheit (Rhynchosporium secalis)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

1,0 l/ha in 100 bis 400 l Wasser/ha.

Ab Entwicklungsstadium BBCH31 im Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome bis Ende des Ährenschiebens (BBCH 59).

Maximal eine Anwendung in der Kultur pro Jahr.

-

Spritzen.

Roggen

Blattfleckenkrankheit (Rhynchosporium secalis)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

1,0 l/ha in 100 bis 400 l Wasser/ha.

Ab Entwicklungsstadium BBCH31 im Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome bis Beginn der Blüte (BBCH 61).

Maximal eine Anwendung in der Kultur pro Jahr.

-

Spritzen.
Braunrost (Puccinia recondita)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

1,0 l/ha in 100 bis 400 l Wasser/ha.

Ab Entwicklungsstadium BBCH31 im Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome bis Ende der Blüte (BBCH 69).

Maximal eine Anwendung in der Kultur pro Jahr.

-

Spritzen.

Triticale

Braunrost (Puccinia recondita)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

1,0 l/ha in 100 bis 400 l Wasser/ha.

Ab Entwicklungsstadium BBCH31 im Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome bis Ende der Blüte (BBCH 69).

Maximal eine Anwendung in der Kultur pro Jahr.

-

Spritzen.
Septoria-Arten (Septoria spp.)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

1,0 l/ha in 100 bis 400 l Wasser/ha.

Ab Entwicklungsstadium BBCH31 im Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome bis Beginn der Blüte (BBCH 61).

Maximal eine Anwendung in der Kultur pro Jahr.

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Spritzen.

Weizen

Braunrost (Puccinia recondita)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

1,0 l/ha in 100 bis 400 l Wasser/ha.

Ab Entwicklungsstadium BBCH31 im Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome bis Ende der Blüte (BBCH 69).

Maximal eine Anwendung in der Kultur pro Jahr.

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Spritzen.
Fusarium-Arten (Ährenbefall/Verminderung der Mykotoxinbildung)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

1,0 l/ha in 100 bis 400 l Wasser/ha.

Gegen Fusarium-Arten (Ährenbefall, Verminderung der Mykotoxinbildung) in Weizen: Ab Beginn der Blüte (BBCH 61) bis Ende der Blüte (BBCH 69) bei Befallsgefahr spritzen.
Maximal eine Anwendung in dieser Indikation.

Maximal eine Anwendung in der Kultur pro Jahr.

-

(WA721) Anwendung insbesondere zur Reduktion der Mykotoxinbelastung durch Bekämpfung der Ährenfusariosen an Getreide in befallsgefährdeten Beständen aufgrund ungünstiger Vorfrucht, Bodenbearbeitung, Sortenwahl und Witterung. Spritzen.
Septoria-Blattdürre (Septoria tritici), Gelbrost (Puccinia striiformis), Blatt- und Spelzenbräune (Septoria nodorum)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

1,0 l/ha in 100 bis 400 l Wasser/ha.

Ab Entwicklungsstadium BBCH31 im Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome bis Beginn der Blüte (BBCH 61).

Maximal eine Anwendung in der Kultur pro Jahr.

-

Spritzen.

Mischbarkeit

ELATUS ERA ist mischbar mit Herbiziden (z.B. AXIAL® 50, TRAXOS®, STARANE® XL, ARIANE® C, MCPA-haltigen Herbiziden), Fungiziden (z. B. AMISTAR OPTI®, SYMPARA®, VEGAS®), Insektiziden (z.B. KARATE® ZEON) oder Wachstumsreglern (z.B. MODDUS®, CCC, CERONE® 660). Als Mikronährstoffdünger sind Bittersalz, Epso Microtop®, Lebosol® Mangan-Nitrat und YaraVita® Getreide geprüft und können zugemischt werden.
Mischpartner in fester Form (z.B. Bittersalz) werden als erstes Produkt in den Tank gegeben.
ELATUS ERA ist bis zum BBCH-Stadium 37 der Kultur mischbar mit verdünnter Ammonnitrat-Harnstoff-Lösung (AHL) bis zu 20 kg/ha. Das Verhältnis AHL zu Wasser sollte mindestens 1:3 betragen.
Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während den Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.
Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit rufen sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275, an.

Ansetzvorgang

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen.
1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl).
3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln!
4. Produkt über die Einspülvorrichtung oder direkt in den Tank geben.
5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben.
6. Tank mit Wasser auffüllen.
7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritztechnik

Beim Ausbringen von ELATUS ERA ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzbrühe zu achten.
Überdosierung und Abdrift sind zu vermeiden.

Wasseraufwandmenge

Bewährte Wasseraufwandmenge in Getreide: 200-400 l/ha.

Nachbau

Nach dem Einsatz von ELATUS ERA können alle Kulturen in der Fruchtfolge (auch bei vorzeitigem Umbruch) nachgebaut werden.

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