Übersicht
Fungizid zur Bekämpfung von Grauschimmel bzw. Graufäule (Botrytis cinerea) an Weinreben, Erdbeeren sowie Schorf (Venturia spp.) an Kernobst.
Anwendungsgebiete
Apfel, Birne (Freiland)
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Schorf (Venturia spp.)
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Aufwandmenge
0,33 l/ha und Meter Kronenhöhe in 100 bis 500 l Wasser/ha je m Kronenhöhe
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis. Von Knospenaufbruch: grüne Blätter, die das Blütenbüschel umhüllen, werden sichtbar bis Ende der Blüte: alle Blütenblätter abgefallen.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal 3 Anwendungen im Abstand von 7 - F10 Tagen für die Kultur bzw. je Jahr
Wartezeit
56 Tage
Erdbeere (Freiland)
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Botrytis cinerea
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Aufwandmenge
2,5 l/ha in 500 - 2000 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab Erste Blüten (Primär- oder A-Blüte) offen.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal 1 Anwendung für die Kultur bzw. je Jahr
Wartezeit
3 Tage
Erdbeere (Gewächshaus)
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Botrytis cinerea
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Aufwandmenge
2,5 l/ha in 500 - 2000 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis . Ab Erste Blüten (Primär- oder A-Blüte) offen.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal 1 Anwendung für die Kultur bzw. je Jahr
Wartezeit
3 Tage
Weinrebe (Freiland)
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Botrytis cinerea
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Aufwandmenge
Basisaufwand: 0,625 l/ha in maximal 400 l Wasser/ha; ES 61 (Beginn Blüte): 1,25 l/ha in maximal 800 l Wasser/ha; ES 71 (Fruchtansatz) 1,875 l/ha in maximal 1200 l Wasser/ha; ES 75 (Beeren sind erbsengroß) 2,5 l/ha in maximal 1600 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. BBCH 67 bis BBCH 89
Spritzen
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal 2 Anwendungen im Abstand von 21 Tagen für die Kultur bzw. je Jahr
Wartezeit
21 Tage
Anwendungshinweise
Mischbarkeit |
CHORUS Next zeigt nach bisherigen Erkenntnissen und Praxiserfahrungen in Zweiermischungen keine spezifischen Unverträglichkeiten mit handelsüblichen Fungiziden, Insektiziden oder Akariziden. Mischpartner in fester Form werden als Erstes in den Tank gegeben und in Lösung gebracht. Vor der Mischung mit Blattdüngern wird ein Vorversuch empfohlen. Die Hinweise zur Mischbarkeit in den Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten. Da nicht alle in der Praxis vorkommenden Gegebenheiten, welche die Mischbarkeit, Wirksamkeit und Verträglichkeit einer Tankmischung im Einzelfall beeinflussen können, vorherzusehen sind, wird ein Versuch in kleinen Mengen empfohlen. Für gegebenenfalls auftretende negative Auswirkungen durch nicht empfohlene Tankmischungen, speziell Mehrfachmischungen, wird keine Haftung übernommen, da nicht alle in Frage kommenden Mischungen geprüft werden können. Sollten dennoch Fragen bezüglich möglicher Mischungspartner auftreten, rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275, an. |
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Ansetzvorgang |
Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang muss die Schutzausrüstung gemäß der Kennzeichnungsauflagen (Hinweise für den Anwenderschutz) oder Anwendungsbestimmungen getragen werden. 1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen. 2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl). 3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln! Hinweis für die Entnahme von Teilmengen: Produkt vor der Entnahme von Teilmengen wie folgt durchmischen, anderenfalls ist die homogene Verteilung des Wirkstoffes im Gebinde nicht sichergestellt: - Es ist wichtig, den Kanisterinhalt sowohl in der Quer- als auch in der Längsrichtung gründlich zu durchmischen. - Unabhängig von der Gebindegröße erreicht man eine gute Durchmischung durch Konstruktion einer einfachen Kippvorrichtung. Dazu wird der Kanister mit der Längsseite mittig auf z.B. ein Holzstück oder Rohr mit ca. 10 cm Durchmesser aufgelegt. Anschließend den Kanister an beiden Enden greifen und den Inhalt durch kräftige Auf- und Ab- Bewegungen intensiv durchmischen (mindestens 20 s je Längsseite). Diesen Vorgang über alle Längsseiten mehrfach wiederholen. - Nähere Informationen finden Sie unter www.syngenta.de/service-beratung Ausschließlich bei Verwendung des gesamten Gebindes kann das Produkt durch ein anderes als das oben beschriebene Durchmischungsverfahren kräftig geschüttelt werden. 4. Produkt über die Einspülvorrichtung oder direkt in den Tank geben. 5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben. 6. Tank mit Wasser auffüllen. 7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen. |
Spritztechnik |
Beim Ausbringen ist auf eine gute und gleichmäßige Benetzung der zu behandelnden Zielflächen zu achten. Abdrift und Überdosierung sind zu vermeiden. Bei der Anwendung sind die Grundsätze der Guten Fachlichen Praxis zu beachten! Abdrift oder sonstiger Eintrag in Gewässer und auf benachbarte Nichtzielflächen sind durch geeignete Maßnahmen zu vermeiden. Angesetzte Spritzflüssigkeit nicht für längere Zeit im Spritzfass stehen lassen. Wir empfehlen die ständige Kontrolle des Spritzflüssigkeitsverbrauches während der Ausbringung auf der behandelten Fläche. Ein Durchfluss- und Dosiermessgerät bietet sich als technisches Hilfsmittel an. Während der Fahrt und während der Ausbringung Rührwerk laufen lassen. Nach Arbeitspausen muss die Spritzbrühe erneut sorgfältig aufgerührt werden. |
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