FOLPAN 500 SC - Fungizid | Syngenta

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FOLPAN 500 SC

Zuletzt aktualisiert:
28.02.2020

Fungizid

Zulassungsnummer: 
024256-00
Zusammensetzung: 
Chemische Familie:
Phthalimide
Wirkmechanismus: 
FRAC-Gruppe: M4
Formulierung: 
Suspensionskonzentrat
Wirkungsweise: 
FOLPAN 500 SC mit dem Wirkstoff Folpet ist ein Kontaktfungizid, das protektiv gegen Septoria-Blattdürre (Septoria tritici) in Weizen wirkt. Der Wirkstoff Folpet gehört zur chemischen Gruppe der ß-Phthalimide und bildet einen oberflächenaktiven Belag, der den Pilz bereits an der Auskeimung hindert.

FOLPAN 500 SC schützt die Pflanzen von außen und muss deshalb vor oder bei Befallsbeginn eingesetzt werden. Bereits vorhandener Befall wird nicht bekämpft.

Fungizid zur Bekämpfung von Septoria-Blattdürre (Septoria tritici) in Weizen

Weizen

Septoria-Blattdürre (Septoria tritici)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

1,5 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.

Von Beginn des Schossens bis Ende des Ähren-/Rispenschiebens (BBCH30 bis BBCH59). Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.

Maximal zwei Anwendungen in der Kultur pro Jahr im Abstand von mindestens 7 bis 14 Tagen..

Weizen: 42 Tage.

Spritzen.

Mischbarkeit

FOLPAN 500 SC ist im Weizen mit Fungiziden (z.B. AMISTAR®, ELATUS® ERA, PLEXEO™), Herbiziden, Insektiziden, Wachstumsreglern und Blattdüngern mischbar.
Mischpartner in fester Form werden als erstes Produkt in den Tank gegeben.
Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen. Werden mehrere Spritzenfüllungen mit Tankmischungen mit FOLPAN 500 SC hintereinander ausgebracht, wird empfohlen zwischendurch, spätestens aber am Ende des Arbeitstages, gründlich zu reinigen.
Die Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommende Mischungen geprüft werden können.
Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275 an.

Ansetzvorgang

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang muß die Schutzausrüstung gemäß der Kennzeichnungsauflage (Hinweis für den Anwenderschutz) oder Anwendungsbestimmung getragen werden.
1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl).
3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln!
Hinweis für die Entnahme von Teilmengen:
Produkt vor der Entnahme von Teilmengen wie folgt durchmischen, anderenfalls ist die homogene Verteilung des Wirkstoffes im Gebinde nicht sichergestellt:
- Es ist wichtig, den Kanisterinhalt sowohl in der Quer- als auch in der Längsrichtung gründlich zu durchmischen.
- Unabhängig von der Gebindegröße erreicht man eine gute Durchmischung durch Konstruktion einer einfachen Kippvorrichtung. Dazu wird der Kanister mit der Längsseite mittig auf z.B. ein Holzstück oder Rohr mit ca. 10 cm Durchmesser aufgelegt. Anschließend den Kanister an beiden Enden greifen und den Inhalt durch kräftige Auf- und Ab-Bewegungen intensiv durchmischen (mindestens 20 s je Längsseite). Diesen Vorgang über alle Längsseiten mehrfach wiederholen.
- Nähere Informationen finden Sie unter www.syngenta.de
Ausschließlich bei Verwendung des gesamten Gebindes kann das Produkt durch ein anderes als das oben beschriebene Durchmischungsverfahren kräftig geschüttelt werden.
4. Produkt über die Einspülvorrichtung oder direkt in den Tank geben.
5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben.
6. Tank mit Wasser auffüllen.
7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Technische Hinweise

Ein Durchfluss- und Dosiermessgerät bietet sich als technisches Hilfsmittel an. Während der Fahrt und während der Ausbringung Rührwerk laufen lassen. Nach Arbeitspausen muss die Spritzbrühe erneut sorgfältig aufgerührt werden.

Spritztechnik

Beim Ausbringen von FOLPAN 500 SC ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzbrühe zu achten.
Bewährte Wasseraufwandmenge in Weizen: 200 - 400 l/ha
Überdosierung und Abdrift sind zu vermeiden.

Wasseraufwandmenge

Bewährte Wasseraufwandmenge in Weizen:
200 - 400 l/ha

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