Letzter Herbst mit Flufenacet. Hyvido - Ihr Plan B!
Ohne Flufenacet mehr Ungräser in der Wintergerste – nicht mit Hyvido!
Der Getreideanbau in Deutschland steht im Herbst 2026 vor der letzten Anwendung des jahrelang erfolgreich eingesetzten Wirkstoffs Flufenacet. Die große Mehrheit der im Getreide eingesetzten Herbizide fällt mit dem Ende der Aufbrauchsfrist im Jahr 2026 weg.
Ersatz und neue Wirkstoffe – nicht in Sicht!
Das stellt den Getreideanbau und insbesondere den Anbau von Wintergerste beim Ungrasmanagement vor große Herausforderungen. Verbleibende Wirkstoffe müssen gezielt eingesetzt und in geeigneten Wirkstoffkombinationen genutzt werden. Auf Problemstandorten wird die Ungraskontrolle schwieriger. Die verbleibenden Wirkstoffe erreichen im besten Fall das Niveau von Flufenacet, oft aber nicht. Zudem vertragen vor allem Wintergerste die Alternativen Diflufenican oder Aclonifen schlechter als Flufenacet.
Was nun und vor allem was tun?
„Der Ackerbau der Zukunft ist wahrscheinlich das, was Opa früher gemacht hat!“
Günter Klingenhagen, LWK NRW auf dem Syngenta Saatgut Symposium 2026 (Hier ansehen)
Das heißt: Fruchtfolge, Bodenbearbeitung, Aussaattermin, konkurrenzstarke Getreidesorten, verbleibende Herbizide
1. Hocherträge mit einer späteren Aussaat im Herbst
Eine spätere Aussaat von Wintergerste begrenzt die Herbstentwicklung der Ungräser und vergrößert die Möglichkeiten in der Bodenbearbeitung durch bekannte Werkzeuge wie einer Scheinsaat. Mit dem Einsatz von Hybridgerste sichern Sie sich maximale Ertragsaussichten bei späterer Aussaat und haben die optimale Flexibilität im Aussaatfenster. Eine optimierte vitalere Jugendentwicklung sowie die erhöhte Bestockungsleistung können im Spätsaatbereich zu einem Ertragsvorteil führen. Mit der Hybridgerste sind Aussaattermine bis Mitte Oktober und standortabhängig bis Ende Oktober mit sehr guten Ertragsaussichten ohne Probleme realisierbar. Praxiserfahrungen und verschiedenste Versuche zeigen die bessere Spätsaateignung der Hybridgerste von Jahr zu Jahr.
2. Starke Konkurrenzkraft im Frühjahr
Durch ihren sehr vitalen Habitus und eine spezielle Wuchsform sorgt die Hybridgerste während der Vegetation dafür, dass eine maximale Konkurrenz der Kulturpflanze auf noch im Bestand stehende Ungräser ausgeübt wird. Die deutlich in die Breite angelegter Wuchsform der Hyvido Sorten übt dabei eine sehr hohe Konkurrenz auf die ungewollten Gräser aus und resultiert in einer stark reduzierten bzw. verkümmerten Ährenausbildung von beispielsweise Ackerfuchsschwanz.
Die breiter angelegte Wuchsform ist bei der genaueren Betrachtung der Bestände bis hin zur Ernte sichtbar:
Wiederholte Parzellenversuche wie der folgende Versuch bei Rothenburg ob der Tauber in Höhenlage zeigen genau den beschriebenen Effekt: Die Kombination aus Spätsaat und der erhöhten Ungraskonkurrenz von Hyvido bringt beste Ertragsaussichten und wirksame Ungraskontrolle zugleich. Alle diese Möglichkeiten müssen in Zukunft genutzt werden, um weiterhin erfolgreich die Getreideart anzubauen, die innerhalb der letzten Dekade am verlässlichsten Erträge geliefert hat – Wintergerste!
Mit der richtigen Aussaatstärke zum Erfolg
Bei der Wahl der richtigen Aussaatstärke speziell für Ihre Sorten hilft unser Saatstärkenrechner.
Sorten-, zeitpunkt- und standortspezifisch bekommen Sie hier die optimale Aussaatstärke! Bei hohem Ackerfuchsschwanzdruck wählen Sie bitte zusätzlich „Schwierige Aussaatbedingungen“ aus.