Übersicht
Fungizid zur Bekämpfung der Kraut- und Knollenfäule in Kartoffeln und des Falschen Mehltaus in Hopfen und verschiedenen Gemüsearten
Anwendungsgebiete
Aubergine (Gewächshaus)
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Kraut- und Braunfäule (Phytophthora infestans)
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Aufwandmenge
Pflanzengröße bis 50 cm: 0,3 l/ha in 600 l Wasser/ha. Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 0,45 l/ha in 900 l Wasser/ha. Pflanzengröße über 125 cm: 0,6 l/ha in 1200 l Wasser/ha.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab BBCH 13.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal 2 Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 7 bis 10 Tagen
Wartezeit
3 Tage
Blumenkohl (Freiland)
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Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)
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Aufwandmenge
0,6 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. BBCH 16 bis 49
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 10 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Brokkoli (Freiland)
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Falscher Mehltau (Peronospora parasitica)
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Aufwandmenge
0,6 l/ha in 200 - 800 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. BBCH 16 bis 49
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 10 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Chicoree
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Phytophthora cryptogea
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Aufwandmenge
1,5 ml in bzw. je 100 l Prozesswasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Zu Beginn der Treiberei
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal eine Anwendung für die Kultur bzw. je Jahr.
Wartezeit
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Erbse (Freiland)
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Falscher Mehltau (Peronospora pisi)
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Aufwandmenge
0,6 l/ha in 200 - 800 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. BBCH 35 bis 59
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 14 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Erbse, Kohlgemüse, Kohlrübe, Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.), Stielmus (Nutzung als Baby-Leaf-Salat)
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Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)
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Aufwandmenge
0,6 l/ha in 300 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. BBCH 11 bis 17
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 7 Tagen.
Wartezeit
7 Tage
Frische Kräuter (Freiland)
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Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)
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Aufwandmenge
0,6 l/ha in 300 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Ab BBCH 11
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal eine Anwendung für die Kultur bzw. je Jahr.
Wartezeit
7 Tage
Frische Kräuter (Gewächshaus)
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Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)
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Aufwandmenge
0,6 l/ha in 300 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Ab BBCH 11
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal eine Anwendung für die Kultur bzw. je Jahr.
Wartezeit
7 Tage
Garten-Kürbis, Flaschenkürbis, Moschus-Kürbis, Riesenkürbis (Verwendung ohne Schale; Gewächshaus)
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Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)
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Aufwandmenge
Pflanzengröße bis 50 cm: 0,3 l/ha in 600 l Wasser/ha. Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 0,45 l/ha in 900 l Wasser/ha. Pflanzengröße über 125 cm: 0,6 l/ha in 1200 l Wasser/ha.
Die Höhenstaffelung gilt nur für aufgeleitete Kulturen. Für nicht aufgeleitete Kulturen kann die in der Anwendung höchst angegebene Aufwandmenge zur Erzielung der hinreichenden Wirksamkeit erforderlich werden.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. BBCH 11 bis 89
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal vier Anwendungen im Abstand von maximal 7 Tagen für die Kultur bzw. je Jahr.
Wartezeit
3 Tage
Hopfen
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Falscher Mehltau (Pseudoperonospora humuli), Sekundärinfektion
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Aufwandmenge
Bis BBCH 37: 0,75 l/ha in 1000 bis 4200 l Wasser/ha. Bis BBCH 55: 1,0 l/ha in 1000 bis 4200 l Wasser/ha. Über BBCH 55: 1,6 l/ha in 1000 bis 4200 l Wasser/ha.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Von Entwicklungsstadium BBCH 31 bis BBCH 87
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 10 bis 21 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Kartoffel
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Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans)
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Aufwandmenge
0,6 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Die erste Spritzung sollte bei beginnender Krautfäulegefahr erfolgen. Das ist in der Regel kurz vor dem Reihenschließen der Fall. Die Aufrufe des örtlichen Pflanzenschutzdienstes sind zu beachten. BBCH 31 bis 91
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal vier Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 7 bis 12 Tagen
Wartezeit
7 Tage
Kohlrabi (Freiland)
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Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)
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Aufwandmenge
0,6 l/ha in 300 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. BBCH 42 bis 49
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 7 Tagen.
Wartezeit
7 Tage
Kohlrabi (Gewächshaus)
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Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)
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Aufwandmenge
0,6 l/ha in 300 - 1000 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. BBCH 42 bis 49
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 7 Tagen.
Wartezeit
7 Tage
Kresse, Schnittmangold, Winterportulak, Sareptasenf (Freiland)
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Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)
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Aufwandmenge
0,6 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. BBCH 15 bis 49
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 7 Tagen.
Wartezeit
7 Tage
Kresse, Schnittmangold, Winterportulak, Sareptasenf, Spinat und verwandte Arten (Gewächshaus)
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Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)
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Aufwandmenge
0,6 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. BBCH 11 bis 49
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal eine Anwendung für die Kultur bzw. je Jahr.
Wartezeit
7 Tage
Melone (Gewächshaus)
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Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)
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Aufwandmenge
Pflanzengröße bis 50 cm: 0,3 l/ha in 600 l Wasser/ha. Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 0,45 l/ha in 900 l Wasser/ha. Pflanzengröße über 125 cm: 0,6 l/ha in 1200 l Wasser/ha.
Die Höhenstaffelung gilt nur für aufgeleitete Kulturen. Für nicht aufgeleitete Kulturen kann die in der Anwendung höchst angegebene Aufwandmenge zur Erzielung der hinreichenden Wirksamkeit erforderlich werden.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. BBCH 11 bis 89
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal vier Anwendungen im Abstand von maximal 7 Tagen für die Kultur bzw. je Jahr.
Wartezeit
3 Tage
Radieschen, Rettich (Freiland)
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Falscher Mehltau (Peronospora parasitica)
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Aufwandmenge
0,6 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. BBCH 12 bis 49
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 7 Tagen.
Wartezeit
7 Tage
Rhabarber (Freiland)
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Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)
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Aufwandmenge
0,6 l/ha in 200 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Nach der Ernte
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 7 Tagen.
Wartezeit
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Rosenkohl (Freiland)
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Falscher Mehltau (Peronospora parasitica)
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Aufwandmenge
0,6 l/ha in 200 - 800 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. BBCH 16 bis 49
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 10 Tagen.
Wartezeit
14 Tage
Rucola-Arten, Salate, Endivien (Freiland)
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Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)
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Aufwandmenge
0,6 l/ha in 300 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab BBCH 13.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal eine Anwendung für die Kultur bzw. je Jahr.
Wartezeit
7 Tage
Rucola-Arten, Salate, Endivien (Gewächshaus)
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Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)
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Aufwandmenge
0,6 l/ha in 300 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab BBCH 13.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal eine Anwendung für die Kultur bzw. je Jahr.
Wartezeit
7 Tage
Spinat (Freiland)
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Falscher Mehltau (Peronospora farinosa f. sp. spinaciae)
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Aufwandmenge
0,6 l/ha in 300 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befallsgefahr ab BBCH 13.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 7 bis 10 Tagen
Wartezeit
7 Tage
Spinat und verwandte Arten, Salat-Arten (Nutzung als Baby-Leaf-Salat)
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Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)
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Aufwandmenge
0,6 l/ha in 300 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. BBCH 12 (2. Laubblatt entfaltet)
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 7 Tagen.
Wartezeit
7 Tage
Tomate (Gewächshaus)
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Kraut- und Braunfäule (Phytophthora infestans)
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Aufwandmenge
Pflanzengröße bis 50 cm: 0,3 l/ha in 600 l Wasser/ha. Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 0,45 l/ha in 900 l Wasser/ha. Pflanzengröße über 125 cm: 0,6 l/ha in 1200 l Wasser/ha.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab BBCH 13.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal 2 Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 7 bis 10 Tagen
Wartezeit
3 Tage
Zierpflanzen (Pflanzengröße bis 50 cm; Freiland)
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Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)
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Aufwandmenge
0,6 l/ha in 300 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab BBCH 19.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal 2 Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 10 bis 14 Tagen
Wartezeit
Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung (N)
Zierpflanzen (Pflanzengröße bis 50 cm; Gewächshaus)
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Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)
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Aufwandmenge
0,6 l/ha in 300 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. Ab BBCH 19.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 10 bis 14 Tagen
Wartezeit
Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung (N)
Zierpflanzen (Pflanzengröße über 50 cm; Freiland)
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Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)
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Aufwandmenge
0,6 l/ha in 500 - 2000 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal 2 Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 10 bis 14 Tagen
Wartezeit
Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung (N)
Zierpflanzen (Pflanzengröße über 50 cm; Gewächshaus)
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Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)
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Aufwandmenge
0,6 l/ha in 500 - 2000 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 10 bis 14 Tagen
Wartezeit
Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung (N)
Zucchini, Patisson (Gewächshaus)
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Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)
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Aufwandmenge
0,6 l/ha in 300 - 600 l Wasser
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis. BBCH 11 bis 89
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal vier Anwendungen im Abstand von maximal 7 Tagen für die Kultur bzw. je Jahr.
Wartezeit
3 Tage
Anwendungshinweise
Mischbarkeit |
REVUS ist mischbar mit Kartoffelfungiziden (z.B. CARIAL® FLEX, ORTIVA®), -herbiziden (z.B. ZETROLA®, LEOPARD®) und -insektiziden (z.B. KARATE® ZEON). Mischpartner in fester Form werden als erstes Produkt in den Tank gegeben. In Hopfen kann REVUS mit ORTIVA gemischt werden. Im Kartoffelanbau ist REVUS mischbar mit maximal 10 kg N/ha bzw. 28 l AHL/ha in einem AHL-Wassergemisch im Verhältnis von mindestens 1:9. Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen. Die Gebrauchsanleitungen der Mischungspartner sind zu beachten. Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können. Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275, an. |
|---|---|
Ansetzvorgang |
Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang muss die Schutzausrüstung gemäß der Kennzeichnungsauflagen (Hinweise für den Anwenderschutz) oder Anwendungsbestimmungen getragen werden. 1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen. 2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl). 3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln! Hinweis für die Entnahme von Teilmengen: Produkt vor der Entnahme von Teilmengen wie folgt durchmischen, anderenfalls ist die homogene Verteilung des Wirkstoffes im Gebinde nicht sichergestellt: - Es ist wichtig, den Kanisterinhalt sowohl in der Quer- als auch in der Längsrichtung gründlich zu durchmischen. - Unabhängig von der Gebindegröße erreicht man eine gute Durchmischung durch Konstruktion einer einfachen Kippvorrichtung. Dazu wird der Kanister mit der Längsseite mittig auf z.B. ein Holzstück oder Rohr mit ca. 10 cm Durchmesser aufgelegt. Anschließend den Kanister an beiden Enden greifen und den Inhalt durch kräftige Auf- und Ab- Bewegungen intensiv durchmischen (mindestens 20 s je Längsseite). Diesen Vorgang über alle Längsseiten mehrfach wiederholen. - Nähere Informationen finden Sie unter www.syngenta.de/service-beratung Ausschließlich bei Verwendung des gesamten Gebindes kann das Produkt durch ein anderes als das oben beschriebene Durchmischungsverfahren kräftig geschüttelt werden. 4. Produkt über die Einspülvorrichtung oder direkt in den Tank geben. 5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben. 6. Tank mit Wasser auffüllen. 7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen. |
Spritztechnik |
Beim Ausbringen von REVUS ist auf eine gute, gleichmäßige Benetzung der Kartoffeln und des Hopfens zu achten. Abdrift und Überdosierungen sind zu vermeiden. |
Wasseraufwandmenge |
Bewährte Wasseraufwandmenge: 300-400 l/ha in Kartoffeln, 400-600 l/ha im Gemüsebau und 1300-2800 l/ha in Hopfen. Bei Kartoffeln mit starker Krautentwicklung und bei Stängel-Phytophthora sollte eine höhere Wassermenge genommen werden. |
Nachbau |
Nach dem Einsatz von REVUS können alle Kulturen in der Fruchtfolge (auch bei vorzeitigem Umbruch) nachgebaut werden. |
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