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Falscher Mehltau – Echter Mehltau in der Produktion

Echte Mehltaupilze werden durch kühle Nächte und warme Tage in der Entwicklung gefördert, sie bilden weiße, pudrige Beläge meist auf Blattoberseiten an Trieben und Knospen. Die Gefahr der Bildung von Mehltau-resistenten Stämmen gegen die im Zierpflanzenbau vorhandenen Wirkstoffe ist hoch, ein Wirkstoffwechsel daher unerlässlich.

Biofungizide wie Taegro® und FytoSave® müssen protektiv in befallsfreie Bestände im Abstand von 7 Tagen appliziert werden und können bei starkem Befallsdruck mit chemischen Pflanzenschutzmitteln wie z.B. Askon®, Topas® oder Ortiva® kombiniert werden.

 

 

Falsche Mehltaupilze erkennt man am weißlich-grauen Pilzbelag auf der Blattunterseite mit Aufhellungen blattoberseits. Infektionen werden durch mehrstündige Blattnässeperioden begünstigt. Das Myzel wächst in der Pflanze und die Flecken sind oft durch Blattadern begrenzt. 

Gegen den Falschen Mehltau kann Revus® mit 0,6 l/ha in 1000 l Wasser/ha schon bei Temperaturen von 5 °C eingesetzt werden. Revus ist gut verträglich und verursacht keine Spritzflecken. Da der Wirkstoff ins Blattgewebe aufgenommen und translaminar von der Blattober- auf die Blattunterseite transportiert wird, muss auf eine gute Benetzung der gesamten Blattoberflächen geachtet werden.