Rhizoctonia in Gewächshauskulturen, sicher vorbeugen und bekämpfen
Abb.: Rhizoctonia an Bacopa
Rhizoctonia solani zeigt jetzt im Frühjahr besonders in Gewächshauskulturen hohes Infektionspotenzial. Das sind die Gründe
- Hohe durchgehende Luftfeuchte z.B. in Vermehrungsbeeten
- Hohe Substratfeucht und Nährstoffniveau
- Weiche krautige Kulturen und dichte Pflanzenbestände
- Geringe Luftzirkulation speziell substratnah
Symptome:
Rhizoctonia befällt den Wurzelhals der Pflanze und bildet dort ein weißes fadenartiges Mycel auf der Substratoberfläche. Die Folge: braune eingesunkene Läsionen am Stängelgrund. Der Schaderreger greift zunehmend die Leitungsbahnen des Wirts an, was zum Absterben der ganzen Pflanze führen kann.
Vorbeugung und Bekämpfung:
Regulierung der Luft- und Substratfeuchte, ausreichende Standweite der Pflanzen sowie Bestandshygiene.
Bei beginnendem Befall sind Fungizide wie SWITCH® und ORTIVA® gut wirksam. Bei Switch ist die Wasseraufwandmenge so zu wählen, dass ein Ablaufen in die Substratoberfläche verhindert wird.
ORTIVA® – jetzt noch breiter einsetzbar
Das Standardfungizid Ortiva ist nun auch gegen Rhizoctonia-Arten in Zierpflanzen (Gewächshaus) zugelassen!
In zahlreichen Versuchen zeigt Ortiva eine hervorragende Wirkung auf Rhizoctonia, in vielen Zierpflanzen.
Ortiva Indikation in Zierpflanzen:
Anwendungsbereich | Kultur | Schadorganismus | Max. Aufwandmenge | Max. Aufwandmenge Wasser | Kommentar |
Gewächshaus | Zierpflanzen | Rhizoctonia-Arten | 3 l/ha | 1200 l/ha | bei Befallsgefahr ab 25% Bodendeckungsgrad |