You are here

Share page with AddThis
Taegro

TAEGRO

Zuletzt aktualisiert:
03.08.2020

Biocontrols, Fungizid

Zulassungsnummer: 
00A461-00/00
Zusammensetzung: 
Chemische Familie:
nicht relevant
Wirkmechanismus: 
FRAC-Gruppe: BM02
Formulierung: 
Wasserdispergierbares Pulver
Wirkungsweise: 
TAEGRO ist ein biologisches Mittel, basierend auf dem natürlich vorkommenden Bodenbakterium Bacillus amyloliquefaciens FZB24.

TAEGRO besitzt drei Wirkmechanismen: 1. Die Produktion von Metaboliten, welche die pflanzenpathogenen Pilze zerstören (direkte fungizide Wirkung). 2. Eine gegenseitige Interaktion mit den Schadmikroorganismen. 3. Die Induktion systemischer Resistenz- und Abwehrmechanismen in den zu schützenden Pflanzen. Zudem zersetzt TAEGRO, wie auch andere Organismen mit gleichem Wirkmechanismus (BM02), die Zellmembran von Schadmikroorganismen. Die Anwendung von TAEGRO muß vorbeugend erfolgen.

Fungizid zur Kontrolle des Befalls von Echtem Mehltau und Botrytis im Weinbau.

Wein- und Tafeltrauben (Freiland)

Graufäule (Botrytis cinerea), Echter Mehltau (Uncinula necator)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

0,185 kg/ha (gegen Echten Mehltau) – 0,370 kg/ha (gegen Botrytis cinerea) in 180 - 1000 L Wasser/ha (in Abhängigkeit von Kultur und Entwicklungsstadium der Pflanzen).

BBCH: 00 – 99 (Frühjahr bis Ende Sommer). Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Befallssymptome.

Maximal 10 Anwendungen pro Jahr im Abstand von mindestens 7 Tagen.

1 Tag

Mischbarkeit

TAEGRO ist mit den meisten im Handel verfügbaren Produkten (z.B. THIOVIT JET®, AMPEXIO®, SWITCH®, DYNALI®, TOPAS®, COPRANTOL® DUO, u.a.) mischbar. Dies gilt auch für basisch (z.B. Kalk) bzw. sauer (z.B. Phosphonate) wirkende Mittel (in einem pH bereich von 4,5 - 9). Eine Ausnahme bilden Produkte, die die Lebensfähigkeit der bakteriellen Sporen in dem Produkt beeinträchtigen können.
In Kombination mit anderen Produkten, TAEGRO bei laufendem Rührwerk zuerst in den Tank geben (s. Ansetzvorgang). Wenn das Produkt gelöst ist, können weitere Mischpartner zugegeben werden. Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können. Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter Tel.-Nr. 0800-3240275, an.

Ansetzvorgang

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines urchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang muss die Schutzausrüstung gemäß der Kennzeichnungsauflagen (Hinweise für den Anwenderschutz) oder Anwendungsbestimmungen getragen werden.
1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl).
3. Entsprechende Menge des Produktes kontinuierlich zugeben.
4. Pulver bei laufenden Rührwerk auflösen lassen.
5. Tank mit Wasser auffüllen.
6. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritztechnik

Beim Ausbringen von TAEGRO ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzbrühe auch auf der Blattunterseite zu achten.
Überdosierung und Abdrift sind zu vermeiden.

Wasseraufwandmenge

Bewährte Wasseraufwandmengen:
180 – 1000 l Wasser/ha (in Abhängigkeit vom Entwickungsstadium der Pflanze).

Irrtum, Druckfehler und fehlerhafte Angaben vorbehalten.