Übersicht
Fungizid gegen verschiedene Pilzkrankheiten in Weizen, Roggen, Triticale und Gerste
Anwendungsgebiete
Gerste
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Rhynchosporium secalis
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Aufwandmenge
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Max. Anzahl an Anwendungen
Wartezeit
Weizen
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Echter Mehltau (Erysiphe graminis)
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Aufwandmenge
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Max. Anzahl an Anwendungen
Wartezeit
Anmerkung
Weizen, Gerste, Roggen, Triticale
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Halmbruchkrankheit (Pseudocercosporella herpotrichoides)
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Aufwandmenge
1,0 kg/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Bei Befall ab Frühjahr. BBCH 30 bis 32.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal eine Anwendung in dieser Indikation. Weizen, Gerste: Insgesamt maximal zwei Anwendungen pro Kultur und Jahr. Roggen, Triticale: Maximal eine Anwendung pro Kultur und Jahr
Wartezeit
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Anmerkung
Anwendungshinweise
Mischbarkeit |
UNIX ist mischbar mit den gängigen Getreidefungiziden (z.B. AMISTAR®, ELATUS® ERA, PLEXEO™, PECARI® 300 EC), Herbiziden (z.B. PRIMUS®, TOMIGAN® XL), Insektiziden (z.B. KARATE® ZEON, EVURE®) und Wachstumsreglern (z.B. ACUCEL®, MODDUS®, CCC). UNIX ist mischbar mit Harnstoff (bis zu 25 kg/ha) oder Bittersalz (bis zu 5 kg/ha). UNIX ist nicht mischbar mit TALIUS®, MEGAFOL®, bzw. nicht mischbar mit Ethephon-haltigen Wachstumsreglern oder pH-Wert absenkenden Zusätzen. Bei Mischungen mit Pflanzenschutzmitteln, Wachstumsreglern, Harnstoff oder Bittersalz immer zuerst UNIX in den Tank geben. Anschließend werden die Mischpartner in fester Form (z.B. Bittersalz) in den Tank gegeben. UNIX ist mischbar mit verdünnter Ammonnitrat-Harnstoff-Lösung (AHL) bis 20 kg N/ha. Das Verhältnis von AHL zu Wasser sollte dabei mindestens 1:3 bis 1:5 betragen. Vorgehen beim Ausbringen mit AHL: 1. AHL in den Tank geben 2. Rührwerk einschalten 3. Wasser einfüllen und UNIX über die Einspülschleuse zugeben Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen. Die Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten. Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommende Mischungen prüfen können. Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275, an. |
|---|---|
Ansetzvorgang |
1 kg UNIX entspricht der Füllmenge von 2,0 Litern eines Messbechers (mittlere Schüttdichte: 0,5 kg/l) Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang muss die Schutzausrüstung gemäß der Kennzeichnungsauflagen (Hinweise für den Anwenderschutz) oder Anwendungsbestimmungen getragen werden. 1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen. 2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl). 3. Entsprechende Menge des Produktes kontinuierlich zugeben. Beim Abmessen der Produktmenge mittels Messbecher kann es durch veränderliche Schüttdichten zu Abweichungen kommen. Es wird empfohlen zur Kontrolle eine Waage einzusetzen. 4. Granulate bei laufendem Rührwerk auflösen lassen. Bei Anwendung in Tankmischung mit anderen Produkten, den Mischpartner erst nach vollständiger Dispergierung des Granulates hinzufügen. 5. Tank mit Wasser auffüllen. 6. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen. |
Spritztechnik |
Beim Ausbringen von UNIX ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzbrühe zu achten. Überdosierung und Abdrift sind zu vermeiden. |
Wartezeiten |
Weizen, Gerste, Roggen, Triticale: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F). |
Wasseraufwandmenge |
Bewährte Wasseraufwandmenge: 200-300 l/ha |
Nachbau |
Nach dem Einsatz von UNIX können alle Kulturen in der Fruchtfolge (auch bei vorzeitigem Umbruch) nachgebaut werden. |
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