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SYMPARA

Zuletzt aktualisiert:
15.11.2018

Fungizid

Zulassungsnummer: 
025662-60
Zusammensetzung: 
Chemische Familie:
Triazole
Wirkmechanismus: 
FRAC-Gruppe: G1
Formulierung: 
Emulsionskonzentrat
Wirkungsweise: 
SYMPARA enthält die Wirkstoffe Prothioconazol und Tebuconazol. Das Mittel wirkt vorbeugend (protektiv), stoppt vorhandene latente Infektionen (kurativ) und verhindert deren weitere Ausbreitung. Beide Wirkstoffe sind DMI-Fungizide und unterbrechen die Ergosterol-Biosynthese des Pilzes.

SYMPARA ist ein breit wirksames Fungizid mit systemischen Eigenschaften gegen ein breites Spektrum pilzlicher Krankheitserreger in Getreide und Raps.

Fungizid zur Bekämpfung von pilzlichen Krankheitserregern in Getreide und Raps

Gerste

Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Zwergrost (Puccinia recondita), Blattfleckenkrankheit (Rhynchosporium secalis), Netzfleckenkrankheit (Pyrenophora teres), Minderung nichtparasitärer Blattflecken
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

1,0 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.

Gegen Echten Mehltau (Erysiphe graminis), Zwergrost (Puccinia recondita), Blattfleckenkrankheit (Rhynchosporium secalis), Netzfleckenkrankheit (Pyrenophora teres): Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome zum Stadium 25-61 nach BBCH-Code spritzen. Bei Neubefall wiederholen.
"Minderung nichtparasitärer Blattflecken": Ab Frühjahr bei anfälligen Sorten und bei Anstieg der Globalstrahlung zum Stadium 37-61 nach BBCH-Code spritzen.

Maximal zwei Anwendungen in der Kultur und pro Jahr im Abstand von 14 bis 21 Tagen.

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Roggen

Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Braunrost (Puccinia recondita), Blattfleckenkrankheit (Rhynchosporium secalis)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

1,0 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.

Gegen Echten Mehltau (Erysiphe graminis) und Blattfleckenkrankheit (Rhynchosporium secalis): Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome zum Stadium 25-61 nach BBCH-Code spritzen. Bei Neubefall wiederholen.
Gegen Braunrost (Puccinia recondita): Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome zum Stadium 25-69 nach BBCH-Code spritzen. Bei Neubefall wiederholen.

Maximal zwei Anwendungen in der Kultur und pro Jahr im Abstand von 14 bis 21 Tagen.

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Triticale

Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Braunrost (Puccinia recondita), Septoria-Arten (Septoria spp.)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

1,0 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.

Gegen Echten Mehltau (Erysiphe graminis) und Septoria-Arten (Septoria spp.): Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome zum Stadium 25-61 nach BBCH-Code spritzen. Bei Neubefall wiederholen.
Gegen Braunrost (Puccinia recondita): Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome zum Stadium 25-69 nach BBCH-Code spritzen. Bei Neubefall wiederholen.

Maximal zwei Anwendungen in der Kultur und pro Jahr im Abstand von 14 bis 21 Tagen.

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Weizen

Braunrost (Puccinia recondita)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

1,0 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.

Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome zum Stadium 25-69 nach BBCH-Code spritzen. Bei Neubefall wiederholen.

Maximal zwei Anwendungen in der Kultur und pro Jahr im Abstand von mindestens 14 bis 21 Tagen.

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Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Gelbrost (Puccinia striiformis), Septoria-Blattdürre (Septoria tritici), DTR-Blattdürre (Drechslera tritici-repentis)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

1,0 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.

Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome zum Stadium 25-61 nach BBCH-Code spritzen. Bei Neubefall wiederholen.

Maximal zwei Anwendungen in der Kultur und pro Jahr im Abstand von mindestens 14 bis 21 Tagen.

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Fusarium-Arten (Ährenbefall/Verminderung der Mykotoxinbildung)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeitKommentar

1,0 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.

Ab Beginn der Blüte (Stadium 61 nach BBCH-Code) bis Ende der Blüte (Stadium 69 nach BBCH-Code) bei Befallsgefahr spritzen. (WA721) Anwendung insbesondere zur Reduktion der Mykotoxinbelastung durch Bekämpfung der Ährenfusariosen an Getreide in befallsgefährdeten Beständen aufgrund ungünstiger Vorfrucht, Bodenbearbeitung, Sortenwahl und Witterung.

Maximal eine Anwendung in dieser Indikation.

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Mischbarkeit

SYMPARA ist mischbar mit Fungiziden (z.B. AMISTAR OPTI®, ELATUS™ ERA), Herbiziden (z.B. AXIAL® 50, AXIAL® KOMPLETT, TRAXOS®), Insektiziden (z.B. KARATE® ZEON, EVURE®) und Wachstumsreglern (z.B. MODDUS®, MODDEVO™, CCC, Etephon-haltige Präparate).
Mischpartner in fester Form werden als erstes Produkt in den Tank gegeben.
Mehrfachmischungen sowie der Zusatz von AHL (Ammonnitrat-Harnstoff-Lösung), Additiven und wuchsstoffhaltigen Herbiziden sollten grundsätzlich unterbleiben.
Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können. Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit wenden Sie sich an das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275.

Ansetzvorgang

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen.
1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl).
3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln!
4. Produkt über Einspülvorrichtung oder direkt in den Tank geben.
5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben.
6. Tank mit Wasser auffüllen.
7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritztechnik

Beim Ausbringen von SYMPARA ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzbrühe zu achten.
Überdosierung und Abdrift sind zu vermeiden.

Wartezeiten

Getreide: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Wasseraufwandmenge

Bewährte Wasseraufwandmenge: 200-400 l/ha

Nachbau

Nach dem Einsatz von SYMPARA können alle Kulturen (auch bei vorzeitigem Umbruch) nachgebaut werden.

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