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Plexeo

PLEXEO

Zuletzt aktualisiert:
15.11.2018

Fungizid

Zulassungsnummer: 
024487-60
Zusammensetzung: 
Chemische Familie:
Triazole
Wirkmechanismus: 
FRAC-Gruppe: G1
Formulierung: 
Emulsionskonzentrat
Wirkungsweise: 
PLEXEO ist ein breit wirksames Fungizid für den Getreideanbau mit systemischen Eigenschaften. Metconazol dringt sehr schnell in die Pflanze ein und wird akropetal mit dem Saftstrom verteilt. Einmal in die Pflanze eingedrungen ist der Wirkstoff vor nachfolgendem Regen geschützt.

PLEXEO wirkt sowohl vorbeugend als auch bei beginnendem Befall. Die Ausbreitung schon vorhandener Infektionen wird verhindert.

Fungizid zur Bekämpfung von Blatt- und Ährenkrankheiten an Getreide

Gerste

Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Zwergrost (Puccinia hordei), Blattfleckenkrankheit (Rhynchosporium secalis), Netzfleckenkrankheit (Pyrenophora teres, nur zur Befallsminderung)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

1,5 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha

Ab BBCH25 (5 Bestockungstriebe sichtbar) bis Beginn der Blüte: Erste Staubgefäße werden sichtbar (BBCH61). Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.

Maximal zwei Anwendungen in der Kultur und pro Jahr.

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Roggen

Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Braunrost (Puccinia recondita), Blattfleckenkrankheit (Rhynchosporium secalis)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

1,5 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.

Ab BBCH25 (5 Bestockungstriebe sichtbar) bis Beginn der Blüte: Erste Staubgefäße werden sichtbar (BBCH61). Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.

Maximal zwei Anwendungen in der Kultur und pro Jahr.

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Triticale

Septoria-Arten (Septoria spp.)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

1,5 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.

Ab BBCH25 (5 Bestockungstriebe sichtbar) bis Beginn der Blüte: Erste Staubgefäße werden sichtbar (BBCH61). Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.

Maximal zwei Anwendungen in der Kultur und pro Jahr.

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Weizen

Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Gelbrost (Puccinia striiformis), Braunrost (Puccinia recondita), Septoria-Blattdürre (Septoria tritici), Blatt- und Spelzenbräune (Septoria nodorum)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

1,5 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.

Ab BBCH25 (5 Bestockungstriebe sichtbar) bis Beginn der Blüte: Erste Staubgefäße werden sichtbar (BBCH61). Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.

Maximal zwei Anwendungen in der Kultur und pro Jahr.

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Fusarium-Arten (Ährenbefall/Verminderung der Mykotoxinbildung)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

1,5 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.

Ab Beginn der Blüte: Erste Staubgefäße werden sichtbar (BBCH61) bis Ende der Blüte (BBCH69). Bei Befallsgefahr.

Maximal 1 Anwendung in dieser Indikation, insgesamt maximal 2 Anwendungen für die Kultur bzw. je Jahr.

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Mischbarkeit

PLEXEO ist mischbar mit Fungiziden (z.B. AMISTAR OPT®, ELATUS™ PLUS, UNIX®), Herbiziden (z.B. AXIAL® 50), Insektiziden (z.B. KARATE® ZEON, EVURE®), Wachstumsreglern (z.B. MODDUS®, MODDEVO™, CCC, etephonhaltige Präparate) und Blattdüngern (z.B. Bittersalz).
Mischpartner in fester Form werden als erstes Produkt in den Tank gegeben.
PLEXEO ist bis BBCH 37 mischbar mit verdünnter Ammonnitrat-Harnstoff-Lösung (AHL) bis zu max. 20 kg N/ha bzw. 56 l AHL/ha. Das Verhältnis von AHL zu Wasser sollte dabei mindestens 1:3 bis 1:5 in mindestens 200 l/ha Spritzflüssigkeit betragen.
Im Falle von Tankmischungen von PLEXEO und AHL keine weiteren Tankmischpartner hinzugeben.
Die allgemeinen AHL-Einsatzbedingungen sind genau zu beachten.
Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Für eventuell negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können. Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275, an.

Ansetzvorgang

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen.
1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl).
3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln!
4. Produkt über Einspülvorrichtung oder direkt in den Tank geben.
5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben.
6. Tank mit Wasser auffüllen.
7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Technische Hinweise

PLEXEO muss unbedingt frostgeschützt gelagert werden, da das Produkt sonst auskristallisiert. Ein Wiederauflösen ist nur durch kräftiges Schütteln des Behälters bei erhöhten Temperaturen von mind. 10 °C möglich.
In Einzelfällen können bereits bei niedrigen Lagertemperaturen oberhalb des Gefrierpunktes Ausflockungen auftreten. Dieser Vorgang kann durch kräftiges Schütteln des Behälters wieder rückgängig gemacht werden.
Die Wirkung von PLEXEO wird dadurch in keinem Fall beeinträchtigt.

Spritztechnik

Beim Ausbringen von PLEXEO ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzbrühe zu achten.
Überdosierung und Abdrift sind zu vermeiden.

Wartezeiten

Getreide: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Wasseraufwandmenge

Bewährte Wasseraufwandmenge: 200-400 l/ha

Nachbau

Nach dem Einsatz von PLEXEO können alle Kulturen (auch bei vorzeitigem Umbruch) nachgebaut werden.

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