Übersicht
Fungizid zur Bekämpfung von pilzlichen Krankheitserregern in Getreide
Anwendungsgebiete
Wintergerste, Sommergerste
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Rhynchosporium secalis, Netzfleckenkrankheit (Pyrenophora teres)
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Aufwandmenge
0,65 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome von Beginn des Schossens bis Beginn der Blüte: Erste Staubgefäße werden sichtbar.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur und pro Jahr im Abstand von mindestens 14 Tagen.
Wartezeit
35 Tage
Winterraps (Herbst bis Frühjahr)
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Wurzelhals- und Stängelfäule (Leptosphaeria maculans)
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Aufwandmenge
0,6 l ha in 200 - 400 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Zeitpunkt 1 (BBCH 16 - 19); Zeitpunkt 2 (BBCH 20 - 59) . Von 6. Laubblatt entfaltet (BBCH 16) bis erste Blütenblätter sichtbar. Blüten noch geschlossen (BBCH 59).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in dieser Indikation und maximal zwei Anwendungen in der Kultur und pro Jahr im Abstand von 86 Tagen.
Wartezeit
56 Tage
Winterraps (ab Frühjahr)
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Wurzelhals- und Stängelfäule (Leptosphaeria maculans)
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Aufwandmenge
0,6 l ha in 200 - 400 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Von keine Seitensprosse (BBCH 20) bis erste Blütenblätter sichtbar. Blüten noch geschlossen (BBCH 59).
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal eine Anwendung in dieser Indikation und maximal zwei Anwendungen in der Kultur und pro Jahr im Abstand von 21 Tagen.
Wartezeit
56 Tage
Winterraps, Sommerraps
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Alternaria brassicae
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Aufwandmenge
0,6 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome von ca. 10 % der Blüten am Haupttrieb offen bis Ende der Blüte.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal eine Anwendung in dieser Indikation und maximal zwei Anwendungen in der Kultur und pro Jahr.
Wartezeit
56 Tage.
Sclerotinia sclerotiorum
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Aufwandmenge
0,6 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome von ca. 10 % der Blüten am Haupttrieb offen bis Ende der Blüte.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal eine Anwendung in dieser Indikation und maximal zwei Anwendungen in der Kultur und pro Jahr.
Wartezeit
56 Tage.
Winterroggen, Sommerroggen
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Braunrost (Puccinia recondita)
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Aufwandmenge
0,65 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome von Beginn des Schossens bis Beginn der Blüte: Erste Staubgefäße werden sichtbar.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur und pro Jahr im Abstand von mindestens 14 Tagen.
Wartezeit
35 Tage
Rhynchosporium secalis
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Aufwandmenge
0,65 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome von Beginn des Schossens bis Beginn der Blüte: Erste Staubgefäße werden sichtbar.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur und pro Jahr im Abstand von mindestens 14 Tagen.
Wartezeit
35 Tage
Wintertriticale
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Septoria-Blattdürre (Septoria tritici)
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Aufwandmenge
0,65 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome von Beginn des Schossens bis Beginn der Blüte: Erste Staubgefäße werden sichtbar.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur und pro Jahr im Abstand von mindestens 14 Tagen.
Wartezeit
35 Tage
Winterweichweizen, Winterhartweizen, Sommerweichweizen, Sommerhartweizen
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Echter Mehltau (Erysiphe graminis)
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Aufwandmenge
0,65 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome von Beginn des Schossens bis Beginn der Blüte: Erste Staubgefäße werden sichtbar.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur und pro Jahr im Abstand von mindestens 14 Tagen.
Wartezeit
35 Tage
Fusarium-Arten
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Aufwandmenge
0,65 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome von Beginn der Blüte: Erste Staubgefäße werden sichtbar bis Ende der Blüte.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal eine Anwendung in dieser Indikation und maximal zwei Anwendungen in der Kultur und pro Jahr im Abstand von mindestens 14 Tagen.
Wartezeit
35 Tage
Anmerkung
Gelbrost (Puccinia striiformis)
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Aufwandmenge
0,65 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome von Beginn des Schossens bis Beginn der Blüte: Erste Staubgefäße werden sichtbar.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur und pro Jahr im Abstand von mindestens 14 Tagen.
Wartezeit
35 Tage.
Septoria-Blattdürre (Septoria tritici)
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Aufwandmenge
0,65 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha.
Einsatzzeitpunkt (BBCH)
Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome von Beginn des Schossens bis Beginn der Blüte: Erste Staubgefäße werden sichtbar.
Max. Anzahl an Anwendungen
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur und pro Jahr im Abstand von mindestens 14 Tagen.
Wartezeit
35 Tage
Anwendungshinweise
Mischbarkeit |
PECARI 300 EC ist mischbar mit Fungiziden (z.B. UNIX®, AMISTAR®, ELATUS® ERA), Herbiziden (z.B. AXIAL® 50, AXIAL® KOMPLETT, TRAXOS®), Insektiziden (z.B. KARATE® ZEON, EVURE®) und Wachstumsreglern (z.B. ACUCEL®, MODDUS®, CCC, ethephonhaltige Präparate). Mischpartner in fester Form werden als erstes Produkt in den Tank gegeben. Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen. Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten. Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können. Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit wenden Sie sich an das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275. |
|---|---|
Ansetzvorgang |
Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang muss die Schutzausrüstung gemäß der Kennzeichnungsauflagen (Hinweise für den Anwenderschutz) oder Anwendungsbestimmungen getragen werden. 1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen. 2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl). 3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln! 4. Produkt über Einspülvorrichtung oder direkt in den Tank geben. 5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben. 6. Tank mit Wasser auffüllen. 7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen. |
Spritztechnik |
Beim Ausbringen von PECARI 300 EC ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzbrühe zu achten. Überdosierung und Abdrift sind zu vermeiden. |
Wasseraufwandmenge |
Bewährte Wasseraufwandmenge: 200-400 l/ha |
Nachbau |
Nach dem Einsatz von PECARI 300 EC können alle Kulturen (auch bei vorzeitigem Umbruch) nachgebaut werden. |
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Anmerkung
NT850: Auf derselben Fläche müssen mindestens 14 Tage Abstand zwischen zwei Behandlungen mit diesem Mittel eingehalten werden.