BELSPIRUM
Wirkmechanismus (FRAC-Gruppe): 7 (Bisher C2) (Boscalid)
Fungizid zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten an Winterraps
0,5 kg/ha in 200 - 400 L Wasser/ha
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von BBCH 65: Vollblüte, ca. 50 % der Blüten am Haupttrieb offen bis BBCH 75 ca. 50 % der Schoten haben art- bzw. sortentypische Größe erreicht
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr, davon maximal eine gegen Rapsschwärze.
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
0,5 kg/ha in 200 - 400 L Wasser/ha
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Von BBCH57: Einzelblüten der sekundären Infloreszenzen sichtbar (geschlossen) bis BBCH69: Ende der Blüte.
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr, davon maximal eine gegen Weißstängeligkeit.
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
0,5 kg/ha in 200 - 400 L Wasser/ha
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Bis BBCH59: Erste Blütenblätter sichtbar; Blüten noch geschlossen. Herbst (bis Mitte Oktober) UND Frühjahr
Maximal zwei Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr. Gegen Wurzelhals- und Stängelfäule darf maximal einmal im Herbst und maximal einmal im Frühjahr angewendet werden.
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Mischbarkeit |
Mischungen mit Fungiziden (z.B. Amistar® Gold), Insektiziden (z.B. Karate® Zeon, Evure®) oder Biostimulantien (z.B. Yieldon™) sind möglich. Der Zusatz von Blattdüngern (z.B. Bor, Bittersalz) ist möglich. Belspirum ist mischbar mit verdünnter Ammonnitrat-Harnstoff-Lösung (AHL, Markenware) bis zu 15 kg N/ha. Das Verhältnis von AHL zu Wasser sollte dabei mindestens 1:3 bis 1:5 betragen. Mischpartner in fester Form werden als erstes Produkt in den Tank gegeben. Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen. Die Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind dabei zu beachten. Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können. Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275, an. |
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Ansetzvorgang |
Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang muss die Schutzausrüstung gemäß der Kennzeichnungsauflagen (Hinweise für den Anwenderschutz) oder Anwendungsbestimmungen getragen werden. 1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen. 2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl). 3. Entsprechende Menge des Produktes kontinuierlich zugeben. Beim Abmessen der Produktmenge mittels Messbecher kann es durch veränderliche Schüttdichten zu Abweichungen kommen. Es wird empfohlen zur Kontrolle eine Waage einzusetzen. 4. Granulate bei laufendem Rührwerk auflösen lassen. Bei Anwendung in Tankmischung mit anderen Produkten den Mischpartner erst nach vollständiger Dispergierung des Granulates hinzufügen. 5. Tank mit Wasser auffüllen. 6. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen. |
Spritztechnik |
Beim Ausbringen ist auf eine gute und gleichmäßige Benetzung der Kultur zu achten. Abdrift und Überdosierung sind zu vermeiden. |
Water volume |
Wasseraufwandmenge: 200 bis 400 l/ha. |