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Klimawandel

Neue Herausforderungen für die Landwirtschaft

DWD Klimawandel-Prognose bis 2050:
Sommertemperatur+1,5 bis +2,5 °C
Wintertemperatur+1,5 bis +3,0 °C
Sommerniederschlägebis zu -40%
Winterniederschlägebis zu +30%
Es wird immer wärmer, Niederschlagsmengen verschieben sich mehr in den Winter

Informieren Sie sich über die Folgen des Klimawandels für die Landwirtschaft

Die Landwirtschaft in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Die Wasserversorgung wird unsicher, gerade im Frühjahr und Sommer. Niederschlagsereignisse verschieben sich in die Wintermonate, oder finden örtlich als Starkniederschläge statt, häufiger als wir das bisher kannten. Und nicht zuletzt steigt die durchschnittliche Temperatur langsam an, was auch einen Einfluss auf den Ackerbau in Deutschland haben wird.

Durch die veränderten Klimabedingungen ändert sich auch die Wahrscheinlichkeit des Auftretens verschiedener Krankheitserreger.
PathogenTrend bis 2030
Braunrost 1)
Gelbrost 2)
Mehltau 2)
Septoria tritici 2)
Netzflecken 1)
Fusarium spp. 2)
1) Quelle: Von Tiedemann, 1996   2) Krengel et al. 2014

Ein Beispiel für den Klimawandel: Begünstigter Braunrost-Befall

Seit Jahren werden die Monate im Frühjahr durchschnittlich immer wärmer. Der langfristige Temperaturtrend deutet darauf hin, dass sich dieser Trend fortsetzt. Damit verbessern sich stetig die Infektionsbedingungen für Braunrost. Der früher vor allem in wärmeren Anbauregionen beheimatete Pilz ist inzwischen in ganz Deutschland zu Hause und wird mehr und mehr zur dominierenden Krankheit im Winterweizen.

Je früher hohe Temperaturen erreicht sind, desto früher kann der Braunrost infizieren und sich entwickeln. Früher Befall steigert das ohnehin hohe Schadpotential weiter. Innerhalb weniger Wochen kann Braunrost die gesamte Blattoberfläche zerstören, wodurch die Bildung von Assimilaten und die Kornfüllung dann vorzeitig beendet werden.

Der Wirkstoff SOLATENOL: Mehr als nur Krankheitsbekämpfung

Mit dem SDHI im Elatus Era, dem SOLATENOL, gibt man der Pflanze mehr als nur einen Schutz vor Krankheiten. Zum einen bekämpft SOLATENOL natürlich den Pilz, in dem es den Elektronentransport der Atmungskette hemmt. SOLATENOL hat aber auch Effekte in der Pflanze zur Folge, die ja auch über eine Atmungskette verfügt.

Die Behandlung mit SOLATENOL beeinflusst neben pilzliche Enzyme auch Enzyme in der behandelten Pflanze. SOLATENOL verändert u.a. die Reaktionen der Spaltöffnungen der Pflanze. SOLATENOL vermindert damit den Wasserverlust, was bei Trockenheit essentiell zur Aufrechterhaltung der Photosynthese ist. Behandlungen mit Elatus führen bei Trockenheit durch Verminderung der Transpirationsrate zu geringeren Trockenschäden. Dies ermöglicht längere Assimilationszeiten bei Trockenheit, die sich in Mehrertrag umsetzen lassen. Dieser Mehrertrag liegt im Schnitt bei gesunden Beständen mit Trockenstress bei über 3 dt/ha.

SOLATENOL - Das Carboxamid im leistungsstärksten Getreidefungizid

Mit dem Wirkstoff SOLATENOL enthalten Elatus Era und Elatus Plus das leistungsstärkste Carboxamid. SOLATENOL steht für ein Leistungsniveau mit einer überragenden Wirkungssicherheit gegen ein breites Spektrum an Getreidekrankheiten.

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