Düngeverordnung 2021 und der Einfluss auf die Fungizidintensität

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Die Nährstoffversorgung wird zu einer strategischen Stellschraube für die Rentabilität vieler Betriebe. Es braucht einen anderen Blick auf Erlösdifferenzen und Grenzdeckungsbeiträge.

Jeder Doppelzentner zählt!

Düngeverordnung 2021 und die Frage nach der richtigen Fungizidintensität

Eine der größten Herausforderungen für alle Landwirte wird 2021 die novellierte Düngeverordnung sein. Ab sofort wird kein geplanter Nährstoff-Überhang mehr auf den Ackerflächen in Deutschland zulässig sein. Mit welchen Folgen ist zu rechnen? Wie können Sie Ihre Erträge absichern?

Neue Strategien sind gefragt

Die Auswertung von Stickstoff-Steigerungsversuchen des Düngerherstellers Yara zeigt es ganz deutlich: Wenn Sie die Stickstoffdüngung ohne weitere Maßnahmen um 20% absenken, könnten Sie im Schnitt der Jahre ca. 4,7 dt/ha Ertrag bei Ihrem Weizen verlieren! Es braucht also geeignete Strategien, um die Erträge trotz niedrigerem Düngungsniveau zukünftig stabil zu halten. Viele Betriebe haben in den letzten Jahren bereits großen Wert daraufgelegt, die Düngung auf maximale Effizienz zu trimmen. Ein Zuviel an Dünger belastet neben der Umwelt ja auch die Wirtschaftlichkeit. Wird dagegen über mehrere Jahre hinweg weniger Nährstoff ausgebracht, als mit der Ernte abgefahren wird, so geht das auf die Dauer zu Lasten der Bodenfruchtbarkeit. Diese Stellschrauben dürften die meisten Betriebe inzwischen sehr gut optimiert haben.

Teufelskreis oder Glücksspirale?

Nährstoffeffzienz ist auch eine Frage der Pflanzengesundheit. Geht wegen Pflanzenkrankheiten Ertrag verloren, kann dies zukünftig eine Abwärtsspirale in Gang setzen. Weniger Ertrag bedeutet in Zukunft auch weniger anrechenbaren Entzug und damit auch weniger Düngung in den darauffolgenden Jahren. Und Achtung: Dieser Weg ist eine Einbahnstraße! Besonders wichtig wird dies für die Tierhalter, denn hier hängen die Möglichkeiten zur Düngung direkt mit den gehaltenen Tierzahlen zusammen. Die anfallenden Nährstoffe sollen möglichst im Betrieb bleiben und in Ertrag auf dem Feld umgesetzt werden.

Welche Rolle spielt zukünftig die
Intensität des Fungizideinsatzes?

Die Befallsintensität ändert sich von Jahr zu Jahr. Pflanzenschutz lohnt sich (fast) immer und hat
Mehrerträge auch in den vergangenen Trockenjahren abgesichert.

2020

+ 5,1 dt/ha

Mehrertrag

durch Pflanzenschutz* trotz Trockenheit

2016-2020

+ 9,7 dt/ha

Mehrertrag

durch Pflanzenschutz*

2016

+ 22,4 dt/ha

Mehrertrag

durch Pflanzenschutz*
in Starkbefallsjahr

Quelle: Landessortenversuche Bayern 2020
*Vergleich der Stufe 2 (Fungizid- und Wachstumsreglerbehandlung) mit Stufe 1 (unbehandelt) über alle Sorten

Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen neu
denken

Das folgende Rechenbeispiel zeigt, dass es bei einer Kosten-Nutzen-Rechnung schon bei 5 dt/ha Mehrertrag Weizen zu einem Grenz-Deckungsbeitrag von 12,00 €/ha kommt. Aber ist das auch in Zukunft noch die richtige Betrachtungsweise?

Vor allem Tierhalter sollten über diese Berechnung hinausdenken: Wenn Sie als Landwirt auf Ihren 50 ha Weizen im Durchschnitt 5 dt/ha Mehrertrag durch eine Fungizidbehandlung absichern, dann entziehen Sie Ihrem Boden auf diesen 50 ha insgesamt 627,5 kg N. Das entspricht einer Nährstoffmenge, die bei 5,5 Kuhplätzen bzw. 46,8 Schweinemastplätzen anfällt. Bezogen auf Phosphor als Nährstoff könnten Sie sogar den organischen Dünger von 6,1 Kuhplätzen bzw. 51 Schweinemastplätzen mehr ausbringen!

Denken Sie bei der Entscheidung für oder gegen eine Fungizidmaßnahme auch darüber nach! Egal ob Sie Tiere halten und organische Dünger anfallen oder ob Sie Marktfruchterzeuger sind: Halten Sie Ihre Erträge stabil, um den Erfolg des Betriebes nicht zu gefährden. Jeder Doppelzentner zählt!

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