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Touchdown Quattro

TOUCHDOWN QUATTRO

Zuletzt aktualisiert:
15.05.2018

Herbizid

Zusammensetzung: 
Chemische Familie:
Phosphonate
Wirkmechanismus: 
HRAC-Gruppe: G
Formulierung: 
Wasserlösliches Konzentrat
Wirkungsweise: 
TOUCHDOWN QUATTRO ist ein nicht selektives Blattherbizid mit systemischer Wirkung. Es wird über die grünen Teile der Pflanze aufgenommen und mit dem Saftstrom in der gesamten Pflanze, einschließlich der unterirdischen Speicherorgane (Rhizome), verteilt. So werden nicht nur einjährige Unkraut- und Ungrasarten sicher erfasst, sondern auch mehrjährige Unkraut- und Ungrasarten nachhaltig bekämpft.

Je aktiver die Pflanzen wachsen, desto schneller werden die Wirkungssymptome sichtbar. In der Regel dauert es 7-14 Tage, bis die Pflanzen welken, vergilben und vollständig verbräunen. Auch die Wurzeln werden braun und brüchig. Ein witterungsbedingt verlangsamtes Auftreten der Wirkungssymptome hat auf die Nachhaltigkeit der Wirkung keinen Einfluss.

Nicht selektives Herbizid zur Bekämpfung ein- und zweikeimblättriger Unkräuter in Ackerbau- und Spezialkulturen

Ackerbaukulturen (z.B. Raps-, Mais- oder Getreidestoppel)

Baumschulgehölzpflanzen

Chicorée

Futterrübe

Getreide (Gerste, Roggen, Hafer, Triticale, Weizen)

Kernobst (ab 3. Standjahr)

Laubholz (Kämpe und Forstpflanzgärten).

Laubholz - Auf Jungwuchsflächen im Forst

Laubholz und/oder Nadelholz (auf Jungwuchsflächen, ausgenommen Douglasie, Lärche)

Laubholz, Nadelholz (auf Kahlflächen oder unter Altholz ohne Jungwuchs)

Mischbarkeit

Der Zusatz von Schwefelsaurem Ammoniak (SSA) ist möglich. TOUCHDOWN QUATTRO ist mit Ammonnitrat-Harnstoff-Lösung (AHL) mischbar. Aus Gründen der Wirkungssicherheit sollte maximal ¼ der Wassermenge durch AHL ersetzt werden.
Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Mischungen mit anderen Herbiziden können unter Umständen die Wirkung von TOUCHDOWN QUATTRO einschränken. Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.
Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275, an.

Ansetzvorgang

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen.
1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl).
3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln.
4. Produkt über das Einfüllsieb oder direkt in den Tank geben.
5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben.
6. Tank mit Wasser auffüllen.
7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk

Technische Hinweise

Galvanisierte oder unbeschichtete Weichmetallbehälter: TOUCHDOWN QUATTRO und die daraus hergestellte Spritzbrühe darf nicht in galvanisierten oder unbeschichteten Weichmetallbehältern gelagert oder aufbewahrt werden. Um den Spritztank schnellstmöglich und völlig zu entleeren, muss die Spritzbrühe unmittelbar nach dem Ansetzen ausgebracht werden.
Eine Be- und Entlüftung des Tanks ist über den gesamten Zeitraum, in welchem sich Spritzbrühe im Spritztank befindet, sicherzustellen.
Wenn TOUCHDOWN QUATTRO bzw. seine Spritzbrühe über längere Zeit mit galvanisierten oder unbeschichteten Weichmetallbehältern in Kontakt bleibt, kann der Wirkstoff mit den genannten Metallen reagieren und dabei ein leicht entzündliches Gas bilden. Dieses kann durch eine brennende Zigarette, offenes Feuer oder Funken entzündet und so zu einer erheblichen Gefahr werden.

Spritztechnik

Beim Ausbringen von TOUCHDOWN QUATTRO ist auf eine gute, gleichmäßige Benetzung der Unkräuter zu achten.
Überdosierung und Abdrift sind unbedingt zu vermeiden.

Wasseraufwandmenge

Bewährte Wasseraufwandmenge im Ackerbau: 200-300 l/ha, in Spezialkulturen: 200-400 l/ha.

Anwendungszeitpunkt

Die Behandlung mit TOUCHDOWN QUATTRO erfolgt, wenn die zu bekämpfenden Pflanzen genug aufnahmefähige Blattmasse gebildet haben. Der Einsatz kann sogar vor oder nach kurzen Nachtfrösten bis - 3 °C erfolgen. Eine Bodenbearbeitung ist nach Sichtbarwerden der ersten Symptome möglich.

Anzahl Anwendungen

Maximal 1 Anwendung je Kultur bzw. pro Jahr

Wartezeiten

Getreide (Vorerntebehandlung von Gerste, Hafer, Roggen, Triticale, Weizen): 14 Tage
Keltertrauben, Tafeltrauben: 30 Tage
Kernobst: 42 Tage
Mais (Vorsaatbehandlung): 90 Tage
Ackerbaukulturen (Nacherntebehandlung), Stilllegungsflächen (Ackerbaukulturen, Gemüsekulturen), Wiesen und Weiden (Gras und Heu), Futter- und Zuckerrübe, Forst (Wildbeeren und Wildfrüchte, Wildwachsende Pilze), Spargel, Chicoree: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Forst: Bei Vorhandensein von Waldbeeren (z. B. Himbeeren, Heidelbeeren, Holunderbeeren) Behandlung nur nach der Beerenernte bzw. bis zum Beginn der Beerenblüte; anderenfalls dafür Sorge tragen, dass die Beeren nicht zum Verzehr gelangen. Bei Vorhandensein von Wildkräutern dafür Sorge tragen, dass diese nach der Anwendung nicht geerntet werden.
Baumschulgehölzpflanzen, Brombeerbekämpfung im Winter: Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung.

Nachbau

Nach der bestimmungsgemäßen und sachgerechten Anwendung von TOUCHDOWN QUATTRO können alle Kulturen in der Fruchtfolge (auch bei vorzeitigem Umbruch) nachgebaut werden.

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