Callisto P Pack - Herbizid | Syngenta

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Callisto P Pack

Callisto P Pack

Zuletzt aktualisiert:
14.01.2022

Herbizid

Zusammensetzung: 
Chemische Familie:
Cyclohexanderivate
Sulfonylharnstoffe
Wirkmechanismus: 
HRAC-Gruppe:
27 (Mesotrione)
2 (Prosulfuron)
Wirkungsweise: 
CALLISTO P Pack enthält die Wirkstoffe Mesotrione (in CALLISTO) und Prosulfuron (in PEAK). Die Kombination dieser Wirkstoffe ergibt ein breites Wirkungsspektrum gegen Hühnerhirse und Fingerhirse-Arten, sowie gegen alle bedeutenden einjährigen breitblättrigen Unkräuter in Mais. Die Wirkstoffe werden vorwiegend über die Blätter, aber auch über die Wurzeln behandelter Pflanzen aufgenommen. Sie werden nach der Aufnahme rasch im Saftstrom der Pflanzen verteilt und zu den im Wachstum befindlichen Geweben verlagert. Dies ermöglicht eine hohe zeitliche Anwendungsflexibilität. Empfindliche Pflanzen reagieren mit einem sofortigen Wachstumsstillstand und langsamen Absterben nach anfänglicher Gelb- oder Rotverfärbung. Je wachstumsfördernder die Umweltbedingungen sind, umso rascher vollzieht sich dieser Absterbeprozess.

NEU: Herbizid-Kombination aus den zugelassenen Herbiziden CALLISTO und PEAK zur Bekämpfung von zweikeimblättrigen Unkräutern, Hühnerhirse und Fingerhirse-Arten in Mais.

Mais

Ungräser: Hühnerhirse (bis zum 3-Blatt-Stadium)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

CALLISTO P Pack wird mit 1,0 l/ha CALLISTO + 0,02 kg/ha PEAK eingesetzt.

CALLISTO P Pack kann im Nachauflaufverfahren vom 2- bis 7-Blatt-Stadium des Maises eingesetzt werden. Der Einsatz von CALLISTO P Pack gegen eine Mischverunkrautung aus Hirsen und Unkräutern ist dann sinnvoll, wenn die überwiegende Mehrzahl der Hirsen und Unkräuter aufgelaufen ist und Hühner- und Fingerhirsen die Bestockungsmitte nicht überschritten haben. Reiherschnabel-Arten sollten für einen optimalen Bekämpfungserfolg das 2-Blatt-Stadium nicht überschritten haben. Zum Einsatzzeitpunkt von CALLISTO P Pack noch nicht aufgelaufene Unkräuter und Hirsen werden nicht mehr ausreichend erfasst. CALLISTO P Pack darf maximal 1 mal in der Kultur bzw. je Jahr angewendet werden.

Die Gebrauchsanleitungen der genannten Einzelprodukte sind genau zu beachten. Bei Anwendung in Kombination als CALLISTO P Pack sind zusätzlich die nachfolgend aufgeführten Hinweise zu beachten.

Die Gebrauchsanleitungen der genannten Einzelprodukte sind genau zu beachten. Bei Anwendung in Kombination als CALLISTO P Pack sind zusätzlich die nachfolgend aufgeführten Hinweise zu beachten.

Unkräuter: Acker-Gauchheil, Acker-Hellerkraut, Ackersenf, Amarant-Arten, Ampfer-Knöterich, Ausfall-Raps, Ausfall-Sonnenblumen, Breit-Wegerich, Floh-Knöterich, Franzosenkraut-Arten, Gänsefuß-Arten, Gemeiner Erdrauch, Gemeines Kreuzkraut, Gemeine Melde, Hirtentäschelkraut, Hohlzahn-Arten, Kamille-Arten, Klatschmohn, Kletten-Labkraut, Kornblume, Stiefmütterchen-Arten, Taubnessel-Arten, Winden-Knöterich, Schwarzer Nachtschatten, Vogel-Sternmiere, Weiße Lichtnelke
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

CALLISTO P Pack wird mit 1,0 l/ha CALLISTO + 0,02 kg/ha PEAK eingesetzt.

CALLISTO P Pack kann im Nachauflaufverfahren vom 2- bis 7-Blatt-Stadium des Maises eingesetzt werden. Der Einsatz von CALLISTO P Pack gegen eine Mischverunkrautung aus Hirsen und Unkräutern ist dann sinnvoll, wenn die überwiegende Mehrzahl der Hirsen und Unkräuter aufgelaufen ist und Hühner- und Fingerhirsen die Bestockungsmitte nicht überschritten haben. Reiherschnabel-Arten sollten für einen optimalen Bekämpfungserfolg das 2-Blatt-Stadium nicht überschritten haben. Zum Einsatzzeitpunkt von CALLISTO P Pack noch nicht aufgelaufene Unkräuter und Hirsen werden nicht mehr ausreichend erfasst. CALLISTO P Pack darf maximal 1 mal in der Kultur bzw. je Jahr angewendet werden.

Die Gebrauchsanleitungen der genannten Einzelprodukte sind genau zu beachten. Bei Anwendung in Kombination als CALLISTO P Pack sind zusätzlich die nachfolgend aufgeführten Hinweise zu beachten.

Die Gebrauchsanleitungen der genannten Einzelprodukte sind genau zu beachten. Bei Anwendung in Kombination als CALLISTO P Pack sind zusätzlich die nachfolgend aufgeführten Hinweise zu beachten.

Mischbarkeit

Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen.
Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können. Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275, an.

Ansetzvorgang

Die Gebrauchsanleitungen der Einzelprodukte sind genau zu beachten. Insbesondere die unterschiedlichen Auflagen der Einzelprodukte sind strikt einzuhalten. Die einzuhaltenden Abstandsauflagen müssen sich nach den jeweils größten festgesetzten Abständen der Einzelprodukte richten.

Technische Hinweise

Die Gebrauchsanleitungen der Einzelprodukte sind genau zu beachten. Insbesondere die unterschiedlichen Auflagen der Einzelprodukte sind strikt einzuhalten. Die einzuhaltenden Abstandsauflagen müssen sich nach den jeweils größten festgesetzten Abständen der Einzelprodukte richten.

Spritztechnik

Die Gebrauchsanleitungen der Einzelprodukte sind genau zu beachten. Insbesondere die unterschiedlichen Auflagen der Einzelprodukte sind strikt einzuhalten. Die einzuhaltenden Abstandsauflagen müssen sich nach den jeweils größten festgesetzten Abständen der Einzelprodukte richten.

Nachbau

Falls ein vorzeitiger Umbruch mit CALLISTO P Pack behandelter Maisbestände erforderlich wird, kann auf diesen Flächen 4 Wochen nach der Anwendung und nach vorherigem Pflügen erneut Mais nachgebaut werden.

Im Rahmen der üblichen ackerbaulichen Fruchtfolge erlaubt der unter üblichen Bodentemperatur- und -feuchtigkeitsverhältnissen nahezu vollständige Abbau der Wirkstoffe im Boden nach bestimmungsgemäßer und sachgerechter Anwendung von CALLISTO P Pack (Einsatz vor dem 1. Juli), den Nachbau aller ackerbaulichen Hauptkulturen.
Vor dem Nachbau zweikeimblättriger Zwischenfrüchte, Untersaaten und empfindlicher zweikeimblättriger Hauptkulturen (z.B. Beta-Rüben, Erbsen, Ackerbohnen, Klee-Arten, Raps, Sonnenblumen, Gemüsekulturen und empfindlicher Winterkulturen) muss der Boden gepflügt werden.
An noch im Anwendungsjahr nachgebauten zweikeimblättrigen Zwischenfrüchten sind Schäden möglich.
Schäden an Folgekulturen sind möglich.

Unter ungünstigen Bedingungen (sandige, zur Austrocknung neigende Böden, Böden mit niedrigem pH-Wert [< 6,0], Böden mit geringer biologischer Aktivität, geringer Bodengüte oder hohem Gehalt an organischer Substanz [> 4 %], schlechte Bodenstruktur, Kälte, außerordentliche Sommer- oder Wintertrockenheit, Überlappung, Stressbedingungen für das Pflanzenwachstum) können vorübergehende Blattaufhellungen, Wuchshemmungen oder Ausdünnungen an empfindlichen nachgebauten zweikeimblättrigen Kulturen (z.B. Beta-Rüben, Erbsen, Ackerbohnen, Klee-Arten, Raps, Sonnenblumen, Gemüsekulturen und empfindlicher Winterkulturen) auftreten. Eine tief wendende Bodenbearbeitung nach der Maisernte sowie Boden-pH-Werte über 6,0 mindern das Risiko von Nachbauschäden an Folgekulturen deutlich. Daher wird auf Flächen mit einem pH-Wert deutlich unter 6,0 oder nach außerordentlicher Sommertrockenheit der Nachbau empfindlicher zweikeimblättriger Kulturen nicht empfohlen, wenn CALLISTO P Pack in der Vorkultur eingesetzt wurde.

Eigene Erfahrungen aus der Anwendungstechnik:

Bei der Anwendung sind die Grundsätze der Guten Fachlichen Praxis zu beachten! Abdrift oder sonstiger Eintrag in Gewässer und auf benachbarte Nichtzielflächen sind durch geeignete Maßnahmen zu vermeiden. Angesetzte Spritzflüssigkeit nicht für längere Zeit im Spritzfass stehen lassen. Ständige Kontrolle des Spritzflüssigkeitsverbrauches während der Arbeit in Bezug zur behandelten Fläche. Ein Durchfluss- und Dosiermessgerät bietet sich als technisches Hilfsmittel an. Während der Fahrt und während der Ausbringung Rührwerk laufen lassen. Nach Arbeitspausen muss die Spritzbrühe erneut sorgfältig aufgerührt werden.

Irrtum, Druckfehler und fehlerhafte Angaben vorbehalten.