CASPER
Diese Eigenschaft ermöglicht den Einsatz auch gegen schwierig zu bekämpfende ausdauernde Unkräuter. Warme, wachstumsfördernde Witterung beschleunigt den Absterbeprozess.
Nachauflaufherbizid zur Bekämpfung von Winde-Arten und einjährigen zweikeimblättrigen Unkräutern in Mais und auf Wiesen und Weiden.
0,3 kg/ha in 200 - 400 l Wasser
Der beste Bekämpfungserfolg gegen Samenunkräuter wird erzielt, wenn sich die Unkräuter noch in jungen Entwicklungsstadien befinden (Keimblatt-Stadium bis 4. Laubblatt bzw. 2. Laubblattpaar). Als geeigneter Anwendungszeitpunkt gegen Windearten hat sich eine Trieblänge der Winde von ca. 20 cm erwiesen. Die Behandlung sollte bis zum 6-Blatt-Stadium (ca. 30 cm) des Maises abgeschlossen sein. Schäden an der Kulturpflanze möglich.
maximal 1 in der Kultur bzw. je Jahr
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
0,36 kg/ha in 200 - 400 l Wasser
In etablierten Beständen. Ab Frühjahr, während der Vegetationsperiode
Maximal 1 Anwendung pro Kultur bzw. je Jahr
21 Tage
0,36 kg/ha in 200 - 400 l Wasser
Im Ansaatjahr ab BBCH 15. Ab Frühjahr, während der Vegetationsperiode
Maximal 1 Anwendung pro Kultur bzw. je Jahr
21 Tage
0,30 kg/ha in 200 - 400 l Wasser
Ab Frühjahr und ab BBCH 15, während der Vegetationsperiode. Bei der Aussaat im Herbst, nicht im Ansaatjahr.
Maximal 1 Anwendung pro Kultur bzw. je Jahr
21 Tage
Mischbarkeit |
CASPER ist mit vielen gebräuchlichen Maisherbiziden mischbar, z. B. CALLISTO®, CALARIS®, ELUMIS®, oder Sulfonylharnstoffpräparaten zur Ungrasbekämpfung in Mais. Mischpartner in fester Form werden als Erstes in den Tank gegeben. Es wird empfohlen CASPER in Kombination mit Additiven auf Öl- oder Netzmittelbasis anzuwenden, um das Wirkungsspektrum zu erweitern und die Wirkungssicherheit zu erhöhen, wenn es nicht mit einem Öl- oder Netzmittelhaltigen Mischpartner zusammen appliziert wird. Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen. Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten. Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können. Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr.: 0800-3240275, an. |
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Ansetzvorgang |
Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang muss die Schutzausrüstung gemäß der Kennzeichnungsauflagen (Hinweise für den Anwenderschutz) oder Anwendungsbestimmungen getragen werden. 1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen. 2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl). 3. Entsprechende Menge des Produktes kontinuierlich zugeben. Beim Abmessen der Produktmenge mittels Messbecher kann es durch veränderliche Schüttdichten zu Abweichungen kommen. Es wird empfohlen zur Kontrolle eine Waage einzusetzen. 4. Granulate bei laufendem Rührwerk auflösen lassen. Bei Anwendung in Tankmischung mit anderen Produkten den Mischpartner erst nach vollständiger Dispergierung des Granulates hinzufügen. 5. Tank mit Wasser auffüllen. 6. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen. Vom Füllen bis zum Ende des Spritzvorganges muss das Rührwerk eingeschaltet bleiben. Angesetzte Spritzflüssigkeit sollte nicht länger als unbedingt erforderlich im Tank stehen und unverzüglich ausgebracht werden. |
Spritztechnik |
Beim Ausbringen von CASPER ist auf eine gleichmäßige Benetzung der Unkräuter zu achten. Überdosierung und Abtrift sind zu vermeiden. Überdosierungen können Schäden an den Folgekulturen verursachen. |
Water volume |
Bewährte Wasseraufwandmenge: 200 - 400 l/ha. |
Nachbau |
Bei einem vorzeitigen Umbruch der Kultur (z. B. infolge Hagel- oder Frostschadens) können nach Einsatz von SPANDIS nach vorherigen Pflügen nur Mais, Sudangras oder Sorghum-Hirse nachgebaut werden. Dabei ist ein Zeitraum von 4 Wochen nach Applikation einzuhalten. Im Rahmen der üblichen ackerbaulichen Fruchtfolge erlaubt der unter üblichen Bodentemperatur- und -feuchtigkeitsverhältnissen nahezu vollständige Abbau der Wirkstoffe im Boden nach bestimmungsgemäßer und sachgerechter Anwendung von SPANDIS (Einsatz vor dem 1. Juli) den Nachbau aller ackerbaulichen Hauptkulturen. An noch im Anwendungsjahr nachgebauten zweikeimblättrigen Zwischenfrüchten sind Schäden möglich. Vor dem Nachbau zweikeimblättriger Zwischenfrüchte, Untersaaten und empfindlicher zweikeimblättriger Hauptkulturen (z.B. Beta-Rüben, Erbsen, Ackerbohnen, Klee-Arten, Raps, Sonnenblumen, Gemüsekulturen und empfindlicher Winterkulturen) muss der Boden gepflügt werden. Unter ungünstigen Bedingungen (sandige, zur Austrocknung neigende Böden, Böden mit niedrigem pH-Wert [< 6,0], geringer Bodengüte oder Böden mit geringer biologischer Aktivität oder hohem Gehalt an organischer Substanz [> 4 %], schlechte Bodenstruktur, Kälte, außerordentliche Sommer- oder Wintertrockenheit, Überlappung, Stressbedingungen für das Pflanzenwachstum) können vorübergehende Blattaufhellungen, Wuchshemmungen oder Ausdünnungen an Wintergetreide oder empfindlichen nachgebauten zweikeimblättrigen Kulturen (z.B. Beta-Rüben, Erbsen, Ackerbohnen, Klee-Arten, Raps, Sonnenblumen, Gemüsekulturen und empfindlicher Winterkulturen) auftreten. Daher wird auf Flächen mit einem pH-Wert deutlich unter 6,0, auf leichten Böden mit einer geringen Bodengüte, nach ausschließlicher Minimalbodenbearbeitung und außerordentlicher Sommertrockenheit der Nachbau empfindlicher zweikeimblättriger Kulturen nicht empfohlen, wenn SPANDIS in der Vorkultur eingesetzt wurde. Eine tief wendende Bodenbearbeitung nach der Maisernte sowie Boden-pH-Werte über 6,0 mindern das Risiko von Nachbauschäden an Folgekulturen erheblich. |