BOXER EVO
Herbizid
Alle weiteren Informationen rund um Boxer im Getreide finden Sie hier:
Boxer Evo
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Boxer Evo
Herbizid zum Einsatz gegen Einjährige ein- und zweikeimblättrige Unkräuter in Wintergetreide, Kartoffel und Sonnenblumen
3,2 l/ha (in 160-300 l/ha Wasser)
BBCH 10 bis 13, Nach dem Auflaufen, Herbst. Der optimale Termin für die Anwendung von Boxer Evo ist erreicht, wenn sich die Unkräuter und Ungräser im Auflauf befinden. Saattiefe mindestens 2-3 cm.
Maximal 1 Anwendung für die Kultur bzw. pro Jahr
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
3,2 l/ha (in 160-300 l/ha Wasser)
Von Keimung bis Auflaufen: Keimscheide durchbricht Bodenoberfläche; Blatt an der Spitze der Koleptile gerade sichtbar. Der optimale Termin für die Anwendung von Boxer Evo ist erreicht, wenn sich die Unkräuter und Ungräser im Auflauf befinden. Saattiefe mindestens 2-3 cm.
Maximal 1 Anwendung für die Kultur bzw. pro Jahr
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
3,2 l/ha (in 160-300 l/ha Wasser)
Vor dem Auflaufen, nach dem Aufrichten der Dämme. Der optimale Termin für die Anwendung von Boxer Evo ist erreicht, wenn sich die Unkräuter und Ungräser im Auflauf befinden.
Maximal 1 Anwendung für die Kultur bzw. pro Jahr
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
3,2 l/ha (in 160-300 l/ha Wasser)
Vor dem Auflaufen. Der optimale Termin für die Anwendung von Boxer Evo ist erreicht, wenn sich die Unkräuter und Ungräser im Auflauf befinden.
Maximal 1 Anwendung für die Kultur bzw. pro Jahr
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
3,2 l/ha (in 160-300 l/ha Wasser)v
BBCH 10 bis 13, Nach dem Auflaufen, Herbst. Der optimale Termin für die Anwendung von Boxer Evo ist erreicht, wenn sich die Unkräuter und Ungräser im Auflauf befinden. Saattiefe mindestens 2-3 cm.
Maximal 1 Anwendung für die Kultur bzw. pro Jahr
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
3,2 l/ha (in 160-300 l/ha Wasser)
Von Keimung bis Auflaufen: Keimscheide durchbricht Bodenoberfläche; Blatt an der Spitze der Koleptile gerade sichtbar. Der optimale Termin für die Anwendung von Boxer Evo ist erreicht, wenn sich die Unkräuter und Ungräser im Auflauf befinden. Saattiefe mindestens 2-3 cm.
Maximal 1 Anwendung für die Kultur bzw. pro Jahr
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Sollte im Anschluss an eine geplante Boxer Evo Anwendung in Wintergerste mit Nachtfrösten zu rechnen sein, ist die Anwendung aus Gründen der Verträglichkeit zu verschieben, bis günstigere Temperaturen vorliegen.
Mischbarkeit |
I. Wintergetreide: Boxer Evo ist mischbar mit Getreideherbiziden (z.B. Activus® SC, Alliance®). Im Vorauflauf von Wintergetreide und Kartoffeln sind Mischungen mit Ammonnitrat-Harnstoff-Lösung (AHL, Markenware) in einem Wasser-AHL-Mischungsverhältnis von mindestens 3 Teilen Wasser mit 1 Teil AHL möglich. Keine Anwendung von AHL pur. Mischpartner in fester Form werden als erstes Produkt in den Tank gegeben. Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen. Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten. Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können. Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275, an. |
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Ansetzvorgang |
Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang muss die Schutzausrüstung gemäß der Kennzeichnungsauflagen (Hinweise für den Anwenderschutz) oder Anwendungsbestimmungen getragen werden. 1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen. 2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl). 3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln! 4. Produkt über die Einspülvorrichtung oder direkt in den Tank geben. 5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben. 6. Tank mit Wasser auffüllen. 7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen. |
Spritztechnik |
Beim Ausbringen von Boxer Evo ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzflüssigkeit zu achten. Überdosierung ist zu vermeiden. Abdrift oder ein Verwehen von Spritzflüssigkeit ist unbedingt zu vermeiden. Wichtiger Hinweis zur Anwendungstechnik: Unabhängig von der in der Zulassung ausgewiesenen Wasseraufwandmenge (160-300 l/ha) soll Boxer Evo zur Vermeidung von Abdrift und von Feintropfen mit einer Wasseraufwandmenge von mindestens 300 l/ha ausgebracht werden. Die Ausbringung von Boxer Evo muss ganzflächig mit Düsen erfolgen, die in die Abdriftminderungsklasse von mindestens 90 % Abdriftminderung eingetragen sind. In dem offiziellen Verzeichnis verlustmindernder Geräte (JKI) werden in der jeweils aktuellen Fassung unter http://www.jki.bund.de für diese Vorgaben folgende Düsen empfohlen: Die Vorauflaufdüsen Syngenta 130-05 und Lechler PRE 130-05 erreichen 95 % Abdriftminderung bei einem Wasseraufwand von 300 l/ha, wenn bei einem Spritzdruck von 1,5 bar mit 6,2 km/h oder bei 2,0 bar mit 6,9 km/h oder bei 2,5 bar mit 7,5 km/h gefahren wird. Ein Überspritzen des Feldrandes oder der Behandlungsfläche ist zu vermeiden. Um die 95% Abdriftminderung zu erreichen, müssen bei der Randbehandlung im Feldrandbereich oder im Randbereich der Behandlungsfläche die zum Rand gerichteten letzten zwei Düsen geschlossen werden. Die Lechler-Düse ID 120-05 POM erreicht die erforderlichen 90 % Abdriftminderung bei einem Wasseraufwand von 300 l/ha, wenn bei einem Spritzdruck von 2,0 bar mit 6,4 km/h gefahren wird. Die Düse ID-120-05 (ID3) erreicht die 90 % Abdriftminderung bei 300 l/ha mit 2,6 bar Spritzdruck und 7,4 km/h Fahrgeschwindigkeit. Die TeeJet-Düse AI 110-05 VS erreicht die 90 % Abdriftminderung bei 300 l/ha mit 2,5 bar Spritzdruck und 7,3 km/h Fahrgeschwindigkeit. Die Düse TTI 110 05 VP erreicht die 90 % Abdriftminderung bei 300 l/ha mit 2,0 bar Spritzdruck und 6,4 km/h Fahrgeschwindigkeit. Siehe Tabelle im Anhang: Düsen für Wasseraufwandmengen von 300l/ha. Die Fahrgeschwindigkeit bei der Ausbringung von Boxer Evo sollte 7,5 km/h nicht überschreiten, die Windgeschwindigkeit während der Ausbringung von Boxer Evo sollte 3 m/s nicht überschreiten. |
Nachbau |
Bei Ausfall der Getreidekultur im Herbst können behandelte Flächen mit Winterweizen direkt neu bestellt werden. Vorzeitiger Umbruch im Frühjahr: Nach Herbstanwendung und vorzeitigem Umbruch sollten mind. 12 Wochen vergehen. Nach nichtwendender Bodenbearbeitung können folgende Kulturen nachgebaut werden: Sommergerste, Sommerweizen, Mais, Futtererbsen, Kartoffeln, Sonnenblumen, Ackerbohnen, Luzerne, Soja. Bei vorzeitigem Umbruch von Kartoffeln und Sonnenblumen können nach einer Pflugfurche folgende Kulturen nachgebaut werden: Mais, Erbsen, Sonnenblumen. Kein Nachbau von Sommerraps. |
Wichtige Hinweise |
Maximal 1 Anwendung für die Kultur bzw. pro Jahr Gemäß der guten landwirtschaftlichen Praxis sollten Pflanzenschutzmittel nur bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von über 30 % und einer Temperatur unter 25 °C ausgebracht werden. Für eine optimale Wirkung von Boxer Evo ist auf eine gleichmäßige Verteilung der Spritzbrühe zu achten. Eine Überdosierung, wie sie zum Beispiel durch eine Überlappung der behandelten Flächen entstehen kann, ist zu vermeiden. Ferner wird empfohlen, die Düsentechnik, Fahrgeschwindigkeit und Wassermenge so zu wählen, dass eine Abdrift von Feintropfen nicht entstehen kann. Ganzflächige Anwendungen mit Wasseraufwandmengen von 300 l/ha, Düsen der Abdriftminderungsklasse von mind. 90 %, Fahrgeschwindigkeiten von max. 7,5 km/ha und Windgeschwindigkeiten von max. 3 m/s können zur Vermeidung der Abdrift beitragen. Der im Mittel enthaltene Wirkstoff Prosulfocarb neigt zur Verflüchtigung (NT121). Insbesondere auf benachbart wachsenden Gemüse- und Obstkulturen, die bereit für die Ernte sind, kann es aufgrund von Abdrift von sehr feinen Tropfen zu messbaren Rückständen kommen. Daher empfehlen wir vom Ausbringen von Boxer Evo abzusehen, sobald das Risiko einer Abdrift z.B. auf benachbarte Gemüse oder Obstkulturen, die kurz vor der Ernte stehen, besteht.
Nicht auf schweren Böden mit grobscholligem oder klutigem Saatbett, sondern nur auf Böden mit optimaler Saatbettbereitung anwenden. Wird Boxer Evo auf oberflächig ausgetrockneten Boden gespritzt, tritt die Hauptwirkung erst nach später einsetzenden Niederschlägen ein. Ein gleichmäßig hergerichtetes abgesetztes Saatbett und eine ausreichende Feuchtigkeit begünstigen eine schnelle und gute Wirkung. Das Saatgut muss mit einer ausreichenden Bodenschicht (kulturartenabhängig, siehe Tabelle) abgedeckt sein. Werden diese Bedingungen nicht eingehalten, kann es vor allem nach starken Niederschlägen zu Schäden kommen. Das gleiche gilt bei Einsatz auf staunassen Böden. |
Anwendung, Wirksamkeit und Verträglichkeit |
Folgende Kennzeichnungsauflagen gelten für nur für Anwendungen, bei denen die jeweilige Codierung genannt ist: DE_Kennzeichnungsauflage (Auflage), WP710: WP710: Schäden an nachgebauten zweikeimblättrigen Zwischenfrüchten und Winterraps möglich. DE_Kennzeichnungsauflage (Auflage), WP734: WP734: Schäden an der Kulturpflanze möglich. |
Anmerkung
Sollte im Anschluss an eine geplante Boxer Evo Anwendung in Wintergerste mit Nachtfrösten zu rechnen sein, ist die Anwendung aus Gründen der Verträglichkeit zu verschieben, bis günstigere Temperaturen vorliegen.