BOXER (Zul.-Nr. 043838-00)
Herbizid
Alle weiteren Informationen rund um Boxer finden Sie hier:
Boxer im Getreide | Boxer in der Kartoffel
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Der flexible Herbizid-Baustein gegen Ungräser und Unkräuter in Getreide und Kartoffel.
3 l/ha
Bis BBCH-Stadium 15 . Frühjahr. Nach der Anwendung von BOXER sollte keine Bodenbearbeitung mehr erfolgen, um den Herbizidfilm nicht zu zerstören. Auf Böden mit sehr hohem Humusgehalt kann die Wirkung von BOXER reduziert sein.
Maximal 1 Anwendung für die Kultur bzw. pro Jahr
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
3 l/ha
Bis BBCH-Stadium 09. Frühjahr. BOXER wird im Vorauflaufverfahren nach der Pflanzung bis kurz vor dem Durchstoßen der Kartoffeln auf gut abgesetzte Dämme eingesetzt. Nach der Anwendung von BOXER sollte keine Bodenbearbeitung mehr erfolgen, um den Herbizidfilm nicht zu zerstören. Auf Böden mit sehr hohem Humusgehalt kann die Wirkung von BOXER reduziert sein.
Maximal 1 Anwendung für die Kultur bzw. pro Jahr
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
3 l/ha
Bis BBCH-Stadium 12. Herbst. Der optimale Termin für die Anwendung von BOXER ist erreicht, wenn sich die Unkräuter und Ungräser im Auflauf befinden. Zu diesem Zeitpunkt wird auch das Acker-Stiefmütterchen ausreichend erfasst. Bei starkem Besatz von Acker-Stiefmütterchen kann eine Folgespritzung notwendig werden. Saattiefe mindestens 2-3 cm.
Maximal 1 Anwendung für die Kultur bzw. pro Jahr
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
3 l/ha
Bis BBCH-Stadium 09. Herbst. Der optimale Termin für die Anwendung von BOXER ist erreicht, wenn sich die Unkräuter und Ungräser im Auflauf befinden. Zu diesem Zeitpunkt wird auch das Acker-Stiefmütterchen ausreichend erfasst. Bei starkem Besatz von Acker-Stiefmütterchen kann eine Folgespritzung notwendig werden. Saattiefe mindestens 2-3 cm.
Maximal 1 Anwendung für die Kultur bzw. pro Jahr
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Mischbarkeit |
I. Wintergetreide: BOXER ist mischbar mit AHL (nur im Vorauflauf), ALLIANCE®, STOMP® AQUA. II. Kartoffeln (bis BBCH 08, Sprosse wachsen zur Bodenoberfläche): BOXER ist mit BANDUR® mischbar. Mischungen im Kartoffelanbau mit AHL nur im Vorauflauf. Mischpartner in fester Form werden als erstes Produkt in den Tank gegeben. Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen. Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten. Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können. Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275, an. |
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Ansetzvorgang |
Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang muss die Schutzausrüstung gemäß der Kennzeichnungsauflagen (Hinweise für den Anwenderschutz) oder Anwendungsbestimmungen getragen werden. 1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen. 2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl). 3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln! 4. Produkt über die Einspülvorrichtung oder direkt in den Tank geben. 5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben. 6. Tank mit Wasser auffüllen. 7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen. |
Spritztechnik |
Die festgesetzten Anwendungsbestimmungen sind unbedingt einzuhalten. Beim Ausbringen von BOXER ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzflüssigkeit zu achten. Überdosierung ist zu vermeiden. Abdrift oder ein Verwehen von Spritzflüssigkeit ist unbedingt zu vermeiden. Wichtiger Hinweis zur Anwendungstechnik: Zur Vermeidung von Abdrift und von Feintropfen muss BOXER grundsätzlich mit einer Wasseraufwandmenge von mindestens 300 l/ha ausgebracht werden. Die Ausbringung von BOXER muss mit Düsen erfolgen, die in die Abdriftminderungsklasse von mindestens 90 % Abdriftminderung eingetragen sind. In dem offiziellen Verzeichnis verlustmindernder Geräte (JKI) werden in der jeweils aktuellen Fassung unter http://www.jki.bund.de für diese Vorgaben folgende Düsen empfohlen: Die Vorauflaufdüsen Syngenta 130-05 und Lechler PRE 130-05 erreichen 95 % Abdriftminderung bei einem Wasseraufwand von 300 l/ha, wenn bei einem Spritzdruck von 1,5 bar mit 6,2 km/h oder bei 2,0 bar mit 6,9 km/h oder bei 2,5 bar mit 7,5 km/h gefahren wird. Ein Überspritzen des Feldrandes oder der Behandlungsfläche ist zu vermeiden. Um die 95% Abdriftminderung zu erreichen, müssen bei der Randbehandlung im Feldrandbereich oder im Randbereich der Behandlungsfläche die zum Rand gerichteten letzten zwei Düsen geschlossen werden. Die Lechler-Düse ID 120-05 POM erreicht die erforderlichen 90 % Abdriftminderung bei einem Wasseraufwand von 300 l/ha, wenn bei einem Spritzdruck von 2,0 bar mit 6,4 km/h gefahren wird. Die Düse ID-120-05 (ID3) erreicht die 90 % Abdriftminderung bei 300 l/ha mit 2,6 bar Spritzdruck und 7,4 km/h Fahrgeschwindigkeit. Die TeeJet-Düse AI 110-05 VS erreicht die 90 % Abdriftminderung bei 300 l/ha mit 2,5 bar Spritzdruck und 7,3 km/h Fahrgeschwindigkeit. Die Düse TTI 110 05 VP erreicht die 90 % Abdriftminderung bei 300 l/ha mit 2,0 bar Spritzdruck und 6,4 km/h Fahrgeschwindigkeit. Siehe Tabelle im Anhang: Düsen für Wasseraufwandmengen. Die Fahrgeschwindigkeit bei der Ausbringung von BOXER darf 7,5 km/h nicht überschreiten, die Windgeschwindigkeit während der Ausbringung von BOXER darf 3 m/s nicht überschreiten. |
Wasseraufwandmenge |
Zur Vermeidung von Abdrift und von Feintropfen muss BOXER grundsätzlich mit einer Wasseraufwandmenge von mindestens 300 l/ha ausgebracht werden. |