Aktuelles Getreide

Dauerhafter Schutz für die lange Abreifephase Ihres Getreides!

Wir leben Getreide

Holen Sie mit der richtigen Vorgehensweise das maximale Ertragspotenzial aus der langen Abreifephase!

In dieser Phase der Saison sind Veränderungen durch Klimawandel wie Wassermangel und Hitze am stärksten spürbar – gerade in disem Jahr haben die Getreidebestände vielerorts unter zu trockenen Witterung gelitten. Insbesondere dann, wenn sich das trockene Wetter weiterhin fortsetzt, kann dies eine verfrühte Abreife zur Folge haben. Werden die Bestände zu schnell reif, geht dies zu Lasten des Ertragspotenzials des Standorts. Die Pflanzen trocknen förmlich weg, anstatt gesund abzureifen. 

Die Ährenbehandlung ist wichtig zum Schutz der Abreifephase

Expertengespräch Marina Mellenthin

In der Reihe „Expertengespräch – Landwirtschaft im Fokus“ beantwortet Dr. Marina Mellenthin die wichtigsten Fragen dazu, welche Faktoren Landwirt rund um die letzte große Pflanzenschutzmaßnahme vor der Ernte berücksichtigen sollten. 

Hier geht’s zum neuen Expertengespräch

 

Lohnt sich die Abschlussbehandlung in einem trockenen Sommer überhaupt?

Auf jeden Fall! In der Entwicklung des Getreides dauert die Abreifephase / T3 beinahe doppelt so lange wie die beiden Phasen T1 und T2 zusammen. Es kann also sehr viel passieren!

Getreide Abreifephase

Die Witterung im Sommer kann sehr dynamisch sein. Selbst in einem an sich zu trockenen Jahr können z.B. Gewitter mit lokal oft ergiebigen Niederschlägen vorhandene Infektionen bei den warmen Temperaturen schnell explodieren lassen.

Welche Blatt- und Ährenkrankheiten muss man besonders beachten?

Am wichtigsten ist bei der Ährenbehandlung aufgrund der Mykotoxinbildung der Schutz vor Fusariosen, aber auch vor Schwärzepilzen.

Fusariosen zählen weltweit zu den bedeutendsten Getreidekrankheiten. Bei wechselfeuchter Witterung mit Temperaturen über 16°C kann Weizen, ab Mitte des Ährenschiebens bis Ende der Blüte, von Fusarien infiziert werden.

Die Folge sind erhebliche Ertrags- und Qualitätseinbußen. Der Hauptschaden entsteht jedoch durch die Mykotoxine, giftige Stoffwechselprodukte wie DON (Deoxynivalenol) oder ZON (Zearalenon), die von einigen Fusarium-Arten gebildet werden. Der Behandlungszeitraum für die klassische Ährenbehandlung beginnt ab BBCH 51, also mit Beginn des Ährenschiebens. Für einen guten Schutz vor Fusarium gilt: Möglichst nah ans Infektionsgeschehen heran planen.

Weitere relevante Ährenerkrankungen in Weizen

Unter dem Begriff Schwärzepilze fasst man verschiedene Arten aus mehreren Pilzgattungen zusammen. Das sind Saprophyten, die bei feuchtwarmer Witterung reife Getreideähren besiedeln.

T3-Krankheiten

Mykotoxine von Schwärzepilzen können Wachstums- oder Fruchtbarkeitsstörungen bei Tieren verursachen. Außerdem haben sie immunsuppressive Wirkung und können damit das Auftreten und den Schweregrad von Infektionskrankheiten begünstigen.

Welches Vorgehen empfiehlt Syngenta?

Elatus Era Sympara

Breiteste Fungizidpower mit Triazolverstärker für den Schutz der Ähre

Elatus Era Sympara hat nicht nur eine besondere Leistungsstärke bei der Bekämpfung von Septoria tritici und Rost in Weizen sowie Netzflecken und Ramularia in Gerste, sondern schützt auch vor Fusariosen. Es wirkt lang andauernd protektiv und ist daher auch für die Abreifephase bestens geeignet. 

Die Stärken

  • Besondere Stärke gegen Septoria, Netzflecken & Ramularia
  • Enorme Flexibilität durch maximale Wirkstoffaufladung – auch für T3-Maßnahmen geeignet. 
  • Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis

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Amistar Gold

AMISTAR Gold – wie gemacht für die „heiße Phase“ der Saison!

Syngenta empfiehlt zur Ährenbehandlung Amistar Gold: Die Wirkstoffe Difenoconazol und Azoxystrobin schützen vor Rosten, Septoria und Schwärzepilzen. Eine angepasste Strobilurin-Aufladung von 125 g/ha sorgt durch eine optimierte Abreifephase und erhöhtes Stresskompensationsvermögen für eine verlängerte Kornfüllung. Darüber hinaus ist Amistar Gold auch noch in vielen weiteren Ackerbaukulturen wie Raps, Zuckerrübe, Futterrübe etc. zugelassen. 

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Biostimulants Logo

Biostimulanzien unterstützen in Stress-Situationen

Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz von sogenannten Biostimulanzien, die den Pflanzen helfen können, besser mit abiotischem Stress wie Trockenheit zurechtzukommen. Moderne Biostimulanzien wie z. B. Megafol können die Pflanzen im Umgang mit Trockenheit unterstützen und damit Schäden wie Ertragsreduktionen zumindest vermindern.

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