Aktuelles Getreide

Spätsaateignung der Hybridgerste

Spätsaatverträglichkeit Hyvido

Bereits seit Jahren bestätigt sich in der Praxis ebenso wie in offiziellen Versuchen die außerordentliche Spätsaateignung der Hybridgerste (Abb. 1). 

Hyvido Spätsaat-Versuch

In der Regel kann sie problemlos bis Mitte Oktober ausgesät werden, je nach Sorte und Region ist sogar eine Aussaat auch auf schwerem Boden bis in die letzte Oktoberdekade hinein ohne signifikante Ertragseinbußen möglich (Abb. 2). So können nicht nur Ihre Arbeitsspitzen entzerrt werden, sondern es eröffnet sich Ihnen die Möglichkeit, Gerste in der Fruchtfolge auch nach Mais, Kartoffeln oder früh gerodeten Zuckerrüben zu säen. Spätere Saattermine mindern zudem den Virusbefall in der Gerste und sind für das zukünftige Ungrasmanagement essentiell.

Hyvido Spätsaatverträglichkeit

Spätsaat hilft bei Ackerfuchsschwanz-Minimierung

Ein weiterer Vorteil, der mit der Spätsaat einhergeht, ist die Minderung des Ungrasdrucks, insbesondere bei Ackerfuchsschwanz, durch z.B. eine vorherige Scheinsaat. Besonders in Regionen mit steigenden Herbizidresistenzen und vor dem Hintergrund des Wegfalls von Flufenacet als zentralem Herbizidwirkstoff im Herbst ist die Wahl der richtigen Sorte und des richtigen Saatzeitpunktes von entscheidender Bedeutung. 

Außerdem haben die Hybridgersten durch ihre breit angelegte Wuchsform eine deutlich höhere Konkurrenzkraft auf weiter im Bestand stehende Ungräser wie Ackerfuchsschwanz, die in ihrer Entwicklung deutlich gestört werden und somit keine bzw. nur eine verkümmerte Ähre ausbilden können. Aktuelle Versuche vom Versuchsstandort Herrnwinden zeigen, dass besonders der Unterschied zu den zweizeiligen Liniensorten enorm ist und nur die Hybridgerste es schafft, den in der Versuchanlage zusätzlich eingesäten Ackerfuchsschwanz gänzlich zu unterdrücken (Abb. 3).

Hyvido AFU-Unterdrückung durch Spätsaat

Mehr Infos zu den Vorteilen unserer Hyvido Hybridgerste finden Sie hier