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Sommergetreide im Jahr 2019

Eine lukrative Alternative!

Welche Kulturen anbauen?

Das schwierige Vegetationsjahr 2018 ist vorbei und das neue hat gestartet. Die Voraussetzungen der Aussaat 2018 standen vielerorts wiederum unter schwierigen Bedingungen. In weiten Teilen Deutschlands bestimmte die Trockenheit bzw. der fehlende Niederschlag die Entwicklung der Winterungen insbesondere war der Raps betroffen.

Annähernd 115.000 ha der Rapsaussaatfläche wurden bundesweit noch im Herbst umgebrochen und der Anteil könnte sich noch erhöhen. Auf einigen Flächen wurde bereits inzwischen Wintergetreide ausgesät. Dessen ungeachtet verbleiben Flächen die im Frühjahr mit Sommergetreide oder anderen Frühjahrskulturen wie Mais bestellt werden. Auch ist noch nicht abzusehen was der Winter bringt, ob die Herbstbestände gut durch den Winter kommen.

Vorzeitiger Umbruch von Herbizid-behandeltem Winterraps

Auf Flächen, die im Herbst bereits mit Herbiziden behandelt worden sind, können die noch im Boden vorhandenen Wirkstoffe die Neuansaat schädigen.

In Abhängigkeit vom erfolgten Herbizideinsatz scheiden deshalb bestimmte Sommerungen von vorn herein aus oder ihr Anbau erfordert zuvor eine entsprechende Intensität der Bodenbearbeitung. Diesbezüglich sind die Hinweise in den Gebrauchsanleitungen der Herbizide zu beachten. Details zum Nachbau sollten mit der Fachberatung abgeklärt werden.

Überblick zu den Möglichkeiten eines Nachbaus nach Winterraps:

  • Metazachlorhaltige Produkte (z.B. Fuego, Fuego Top, Butisan Kombi, Butisan Gold) und clomazonehaltige Produkte: (z.B. Clomazone 360 CS, Gamit 36 AMT, Colzor Trio, u.a.):

    Nachbau im Frühjahr von Sommergetreide, Mais oder Leguminosen möglich.

  • Stomp Aqua im Vorauflauf:

    Im Frühjahr können Sommerweizen (auch Durum), Sommergerste, Mais, Kartoffeln, Ackerbohnen, Erbsen, Rotklee, Luzerne, Soja und Sonnenblumen nachgebaut werden. Vor der Neueinsaat sollte die obere Krume (ca. 10–15 cm) gut durchmischt werden.

  • Runway im Vorauflauf:

    Bei vorzeitigem Umbruch sind Schäden an nachgebauten Kulturen möglich. Es können nur Getreide, Mais oder Futtergräser nachgebaut werden.

Düngung auf Rapsumbruch-Flächen

Da in der Regel zur Rapssaat die in der DüV erlaubten Düngemengen gegeben werden und durch den Rapsumbruch die gegebenen Düngemengen eventuell nicht aufgenommen werden konnten, sind im Boden die Nährstoffe zum größten Teil noch vorhanden. Diese Nährstoffe müssen von der nachfolgenden Kultur genutzt werden. Bei der Düngebedarfsermittlung 2019 sind die ausgebrachten Stickstoffmengen zu Winterraps entsprechend zu berücksichtigen.

Optionen für bisher unbestellte Flächen

Jetzt im Frühjahr stellt sich die Frage, welche Kultur auf den freien Flächen angebaut werden soll. Entscheidungsrelevant sind hierbei das Ertragsvermögen am Standort, die Vermarktungsmöglichkeiten und damit verbunden die erzielbaren Erlöse, Produktionskosten sowie die Einordnung in die Fruchtfolge.

Eine kurzfristige Maximierung des Deckungsbeitrages unter Berücksichtigung der guten fachlichen Praxis ist das Ziel. Viele Landwirte planen nun den Anbau von Sommergetreide oder Mais.

Betrachtet man das Ertragsvermögen ausgewählter Sommerkulturen zeigen sich regional sehr große Unterschiede innerhalb der Bundesländer Abb.1. Ertragsrelevant sind vor allem die Standortfaktoren Klima und Boden.

Abbildung 1: Ertragsvermögen ausgewählter Fruchtarten nach Bundesländern im Mittel 2011 bis 2017 (Quelle: Statistisches Bundesamt)

Sommergetreide - eine lukrative Anbaualternative

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    Grundvoraussetzung für den lukrativen Anbau von Sommergetreide ist die geforderte Vermarktungsqualität zu erreichen. Die wichtigsten Einflussgrößen auf hohe Qualitäten sind neben Standort und Sorte ein rechtzeitiger Aussaattermin sowie eine sorgfältige Bodenbearbeitung mit dem Ziel einer leichten Durchwurzelung.

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    Braugerste ist wirtschaftlich gesehen wieder eine der lukrativsten Anbaualternativen für die Frühjahrsaussaat. Seitens der Mälzer und Brauer besteht eine große Nachfrage nach heimischer Ware. Die Versorgungslage an Braugerste ist nach letztjähriger Ernte knapp und das nicht nur in Deutschland. Zudem gewinnen Regionalität und Spezialbiere an Bedeutung und Brauereien sind wegen des Reinheitsgebots auf Rohstoffe mit höchsten Qualitäten angewiesen. Ackerbaulich ist die Sommerung Braugerste sicherlich eine wichtige Bereicherung in der Fruchtfolge auch die Vermarktungschancen werden im kommendem Jahr als positiv bewertet.

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    Im Gegensatz zu Sommergerste ist bei Sommerweizen eine rechtzeitige Aussaat wichtiger als ein optimales Saatbett. Darum kann eine gute Alternative zu Sommerweizen bilden sowohl in ertraglicher als auch wirtschaftlicher Hinsicht. Allerdings ist der Anbau beschränkt auf die wärmeren und vor allem sommertrockenen Gebiete.

Unsere Empfehlungen:

Mit Hinsicht auf die Sortenwahl sollten deren Qualitäten vergleichsweise umweltstabil sein. Unsere Empfehlungen für unsere Sommergetreide finden Sie hier

Anbautelegramm für Sommergetreide

Jetzt im Frühjahr stellt sich die Frage, welche Kultur auf den freien Flächen angebaut werden soll. Entscheidungsrelevant sind hierbei das Ertragsvermögen am Standort, die Vermarktungsmöglichkeiten und damit verbunden die erzielbaren Erlöse, Produktionskosten sowie die Einordnung in die Fruchtfolge.

Eine kurzfristige Maximierung des Deckungsbeitrages unter Berücksichtigung der guten fachlichen Praxis ist das Ziel. Viele Landwirte planen nun den Anbau von Sommergetreide oder Mais.

Betrachtet man das Ertragsvermögen ausgewählter Sommerkulturen zeigen sich regional sehr große Unterschiede innerhalb der Bundesländer Abb.1. Ertragsrelevant sind vor allem die Standortfaktoren Klima und Boden.

SorteAUSSAAT (ortsüblich)DÜNGUNGWACHSTUMS-
REGLER
Ende Februar bis Ende MärzFrühjahr bis AprilAb Ende Februar bis Mitte AprilStartgabe
kg/Nha
günstigungünstigfrüh/
günstig
spät/
ungünstig
Sommerweizen
SW Kadrilj400-50060-70gering
Sonett400-50060-70gering-mittel
Sommerdurum
Miradoux35040050-60mittel
Sommergerste
Quench240-290290-34070-110gering-mittel
Laureate260-310310-36080-120gering-mittel

Weitere Sorteninformationen und Anbauempfehlungen finden Sie sich auf www.syngenta.de/produkte/getreide

Innovative Hybridtechnologie

Herausforderungen der Getreidezüchtung

Weizen ist neben Mais und Reis eine der wichtigsten Getreidearten weltweit. Die züchterische Entwicklung von Mais und Reis machte in den letzten Jahren aber deutlich größere Fortschritte. Dies spiegelt sich in signifikant stärker gewachsenen Erträgen wider. Im Jahr 1998 übertrafen die Maiserträge erstmals die des Weizens, bald darauf war das auch beim Reis der Fall.

Ertragssteigerungen in Getreide, und speziell beim Weizen sind aufgrund des komplexen Erbguts schwieriger zu erreichen. Bis 2050 müssen weltweit ca. 70% mehr Nahrung erzeugt werden, um die bis dahin prognostizierten 2,3 Milliarden zusätzlichen Menschen weltweit zu versorgen.

Die Zielsetzung muss es daher sein, schnellstmöglich ertragreichere Sorten zu züchten, die resistenter gegen Krankheiten sind und besser mit dem sich wandelnden Klima zurechtkommen.

Die Antwort von Syngenta auf diese Herausforderungen: konsequente Investition und Weiterentwicklung der Hybridtechnologie in der Getreidezucht!

Instrumente der Züchtung zur Verkürzung der Züchtungszeit:

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    Doppelhaploid Technologie
    (50 Kreuzungen)

    • Erzeugung reinerbiger Linien ist langwierig
    • Gewinnung von reinerbigem Material aus Keimzellen
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    Single Seed Descent
    (180 Kreuzungen)

    • In den ersten Generationen keine Selektion
    • Vermehrung von Einzelkörnern bis zur Reinerbigkeit
    • Ab dann Auslese und gezielte Vermehrung
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    Micro-Nursery
    (200 Kreuzungen)

    • Dichte Bepflanzung mit Einzelpflanzen im Gewächshaus
    • Fokus Bewurzelung
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    Klimakammer

    • Kältereiz zur Keimung
    • Volle Kontrolle und Messung in Echtzeit der Pflanzenaufnahme und -abgabe von Licht, Gasen, Nährstoffen
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    Konventionell
    (400 Kreuzungen)

    • Fokus Bewurzelung durch Fruchtfolgegestaltung
    • Effiziente Nährstoffverlagerung

Mit Hybridzüchtung in eine ertragreichere Zukunft

Was sind Hybride? Grundsätzlich sind Hybride die Nachkommenschaft von genetisch möglichst weit entfernten Elternlinien.

Den Ertragsvorprung der Nachkommen über Ihre Eltern nennt man Heterosiseffekt. Die Leistung des Hybriden (Hybrid Vigor) besteht darin, stärker und gesünder zu sein, als die Elterngeneration.

Hybridzüchtung am Beispiel von Hybridgerste

Hybridgerstenzüchtung von Syngenta basiert auf CMS. Bei Fremdbefruchtern ist es notwendig, die Mutterlinie zu kastrieren (z.B. bei Mais durch Abschneiden der Fahne).

Bei Wintergerste geschieht dies durch Einkreuzung einer mütterlich vererbten „CMS-Sterilität"

CMS bedeutet: C = Cytoplasmatische, M = Männliche, S = Sterilität

Im Praxisanbau muss CMS-Sterilität wieder aufgehoben werden, da ansonsten keine Befruchtung und kein Ertrag entsteht. Dies erfolgt durch die Einkreuzung eines Restorer-Gens in die F1-Hybride. Die CMS-Eigenschaft des Kreuzungspartners wird aufgehoben. Die Folge ist, dass die Nachkommen des Kreuzungspartners wieder eigenen Pollen produzieren und sich somit im Praxisschlag gegenseitig befruchten können.

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    Eine normale Getreidelinie befruchtet sich selbst.

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    Physische Kastration (Handkreuzung)

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    Chemische Kastration (Gametozide) z.B. Hybridweizen

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    Genetische Sterilität

Aufbau eines Saatgutproduktions-Systems am Beispiel von Hybridgerste

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    1. Schritt: Erzeugung von sterilen Mutterlinien

    Frühe Generationen der Mütter werden unter Netzen produziert. Dieses Verfahren gewährleistet höchste Reinheit. Spätere Generationen werden unter freiem Himmel in Streifen angebaut werden. Das geschieht in Umgebungen ohne Gerstenanbau.

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    2. Schritt der Saatgutproduktion: Hohe Zahlen mit ausreichender Reinheit

    Produktion vieler Hybriden auf einem Feld. Diese enthält viele Väter und unterschiedliche Mütter. Akzeptiert gewisse Auskreuzung für frühes Testen.

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    3. Schritt: Produktion größerer Mengen von wenigen Hybriden mit hoher Reinheit

    Die Saatgutproduktion erfolgt in Streifen. Hierzu werden eine Vaterlinie aber verschiedene Mütterlinien je Feld verwendet.

    Hohe Reinheit für die späte Testung und Anmeldung ist von höchster Wichtigkeit.

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    4. Schritt: Kommerzielle Produktion zu niedrigen Kosten:

    Kommerzielles Saatgut wird im Mischanbau produziert. Mutter und Vater werden gemischt. Sichere Produktion unter vielen Umwelten.

    Der Restorer als Linie wird in der Hybride unterdrückt.

Das Resultat: Sichtbarer Heterosiseffekt mit deutlicher Mehrleistung der Hybridgerste vs. Liniensorten

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Hier finden Sie weitere Informationen zu unseren innovativen Hyvido Hybridgerstensorten

Weiter zu Hyvido

Mehrleistung durch Hybridtechnologie

Diese Art der Züchtung führt dazu, dass die Nachkommen die besten Eigenschaften der Eltern in sich vereinen, in der Fachsprache auch Heterosiseffekt genannt.

In der Praxis führt dieser Effekt zu einer besseren Vitalität der Pflanzen, einem besseren Wurzelwachstum, einer besseren Regenerationsfähigkeit und insgesamt damit zu deutlich mehr Ertrag. Im Ackerbau kennt man die Hybridzüchtung bereits seit vielen Jahren zum Beispiel aus dem Raps, Mais und vielen Gemüsekulturen, wo Hybriden aufgrund ihrer Vorteile die konventionellen Sorten fast vollständig abgelöst haben.

Seit einigen Jahren züchtet Syngenta mit großem Erfolg die Hyvido-Hybridgerstensorten, die durch Mehrerträge und weitere ackerbauliche Vorteile den Liniensorten überlegen sind.

Züchtungsinnovation aus Tradition!

lange Tradition – erfolgreiche Gegenwart – ertragreiche Zukunft

Syngenta ist das erste globale Unternehmen mit einem umfassenden Angebot an integrierten Lösungen aus Pflanzenschutz und Pflanzenzüchtung. Weltweit nimmt Syngenta eine führende Position in beiden Bereichen ein.

Das Unternehmen mit Sitz in Basel in der Schweiz, ist in über 90 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit mehr als 28.000 Mitarbeiter, um die jeweiligen Bedürfnisse der regionalen Landwirtschaft perfekt bedienen zu können.

Syngenta Historie auf einen Blick:

Syngenta Historie auf einen Blick

Züchtungskompetenz in allen wichtigen Kulturpflanzen

Die Züchtungskompetenz von Syngenta geht weit über das Getreide hinaus und erstreckt sich über alle weltweit wichtigen Kulturpflanzen. Hierzu hat Syngenta ein globales Netzwerk an Forschungsstationen gespannt.

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Das globale Züchtungsnetzwerk von Syngenta

Syngenta Historie auf einen Blick

Die deutschen Zuchtstationen auf einen Blick

  • Standorte und Züchtungsstationen in Deutschland

    Maintal
    • Marketing & Vertrieb
    • Zulassung
    • Produktentwicklung
    • Verwaltung
    Kleve
    • Blumen
    Hadmersleben

    Züchtung

    • Winterweizen
    • Winterraps
    Bad Salzuflen

    Züchtung

    • Ackerbaukulturen
  • Domäne Biemsen (Land NRW)
    • 300 ha Zuchtgarten
    • Züchtungszentrum: Getreide, Raps (Europa), Mais
    • Versuchssaatgutaufbereitung in allen Kulturen
    • Angegliederte Zuchtstationen
    • Ausbildungsbetrieb Pflanzentechnologe (6-8 Auszubildende)
  • Sachsen-Anhalt
    • Seit 2014 im Syngenta Züchtungs-Netzwerk
    • Züchtungszentrum für Weizen und Raps
    • Züchtung, Vermehrung, Saatgutproduktion und Ertragsprüfungen auf über 140 ha
    • Qualitätslabor für Getreide
    • Einbindung in internationale Aktivitäten zur Entwicklung von Hybridweizen
    • Ausbildungsbetrieb
  • Bundesweites Versuchsnetzwerk

Die Züchtungszentren im Detail

  • Die Wiege der Weizenzucht – das Kloster Hadmersleben!

    Winterweizen stellt als die führende Ackerbaukultur in der mitteleuropäischen Landwirtschaft einen besonderen Schwerpunkt in der Pflanzenzüchtung bei Syngenta dar.

    Das Züchtungszentrum Hadmersleben am Rande der Magdeburger Börde blickt dabei auf eine 130 Jahre lange Tradition in der Getreidezüchtung zurück.

    Durch hohe Investitionen in den Standort und die weltweit vernetzte Anwendung moderner Züchtungsmethoden wurden die Voraussetzungen geschaffen, die Produktivität und Ertragssicherheit zukünftiger Weizensorten zu steigern und die Zuchtfortschritte schneller für die Praxis verfügbar zu machen.

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      Das Kloster Hadmersleben um 1930

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      Das Zuchtzentrum Hadmersleben heute

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      Neue Kreuzungen im Gewächshaus

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      Weizenzüchter Dr. Ebrahim Kazman

    Weizenzucht - Tradition die in die Zukunft führt

    Moderne Weizenzüchtung mit langer Tradition

    Ferdinand Heine begründete auf dem Landbesitz des Klosters Hadmersleben durch neue Sorten bei Getreide, Zuckerrüben, Kartoffeln und Hülsenfrüchten ab 1889 den Weltruhm der Hadmerslebener Pflanzenzüchtung. So entstanden die berühmten Hadmerslebener Hochzuchtsorten bei Weizen, Gerste und Hafer, für die Heine auf den Weltausstellungen 1894, 1900, 1904 und 1913 den Grand Prix erhielt. Eine Sorte mit großer historischer Bedeutung war Heine7: Die erste mähdruschfähige Kurzstroh-Weizensorte in Deutschland.

    Nach wechselvoller Geschichte, in der die Züchtungsarbeit jedoch kontinuierlich fortgesetzt wurde, wurde der Standort Hadmersleben 2015 schließlich in die Syngenta Seeds GmbH integriert.

    Züchten für den stabilen Mehrertrag von morgen

    Heute ist Hadmersleben ein hochmodernes Zuchtzentrum für Weizen, Winterraps und Triticale mit Gewächshäusern, Klimakammern und Laboratorien sowie einer Zucht- und Vermehrungsfläche für Winterweizen von ca. 60 ha.

    Mit dem vorhandenen Know-How zählt Hadmersleben zu den führenden Weizen-Standorten im Syngenta-Züchtungsnetzwerk. Modernste Labortechnik ermöglicht die Anwendung neuester Verfahren der Kreuzungs- und Selektionszüchtung. So kommt beispielsweise die Doppelhaploiden-Technik zur Anwendung. Daneben ist Hadmersleben auch das Zentrum für die Hybridweizen-Züchtung in Mitteleuropa.

    Neben der Herausforderung, die Steigerung des Ertragsniveaus beim Weizen zu beschleunigen, geht es bei der Züchtung für den Pflanzenbau der Zukunft auch darum, die Ressourcen-Effizienz zu verbessern. Hier kommt der Erhöhung der N-Effizienz und der Verringerung des N-Bedarfs sowie der Einkreuzung von Resistenzen bzw. Toleranzen gegen biotische Stressfaktoren eine besondere Bedeutung zu. Auch wird die Widerstandskraft der Pflanzen gegen neue, invasive Krankheiten und Schädlinge sowie die Toleranz gegen Hitze- bzw. Trockenstress immer wichtiger.

    Viele der im Anbau befindlichen Sorten der Hadmerslebener Züchtung zeichnen sich bereits heute durch ihre günstigen agronomischen Eigenschaften und robusten Qualitäten aus. So wird eine breite Anbaueignung und hohe Ertrags- und Vermarktungssicherheit gewährleistet.

  • Syngenta Züchtungszentrum in Bad Salzuflen

    Modernste Züchtung für leistungsstarke Sorten

    In unserem Züchtungszentrum auf der Domäne Biemsen bei Bad Salzuflen (NRW) deckt Syngenta in einem 300 ha großen Zuchtgarten ein breites Spektrum an Feldkulturen ab, von Getreide über Mais bis hin zu Raps. Im Getreide liegt der Fokus auf der erfolgreichen Züchtung von Hybridgerste. Unsere Forschung und Züchtung führt zu messbarem Erfolg für Sie.

    Außerdem erfolgt hier die Saatgut-Aufbereitung für die Vermarktung. Hierzu entsteht seit dem Sommer 2014 ein neuer Gebäudekomplex mit einer Gesamtnutzfläche von etwa 3.500 qm. Darin befinden sich u. a. die Saatgutaufbereitungsanlage, ein Versuchssaatgut-Lager und ein Versandbereich für die Versorgung des gesamten europäischen Raums mit Versuchssaatgut.

    Der Standort Bad Salzuflen

    Domäne Biemsen im Lipperland

    Die Feldsaaten-Zentrale von Syngenta ist auf der Domäne Biemsen am Rande der Kurstadt Bad Salzuflen beheimatet. Die von Syngenta bewirtschafteten Flächen liegen im Umkreis von 5 km um den Stammbetrieb herum im Lipperland. Bad Salzuflen liegt auf einer Art Hochplateau, welches von nahezu allen Seiten durch Mittelgebirgszüge abgegrenzt wird. Im Norden ist es das Wiehengebirge, welches die letzte Mittelgebirgserhebung vor der Norddeutschen Tiefebene ist. Im Osten ist es das Weserbergland, im Süden der Solling und im Westen der Teutoburger Wald.

    Geologische Standort-Besonderheiten

    Die geologische Besonderheit, das Umschlossensein von bis zu 300 m höhergelegenen Mittelgebirgszügen prägt das Klima im Lipperland. Die Niederschläge erreichen bis zu 1.000 mm im Jahr, die Temperaturen sind eher gedämpft. Die von Syngenta bewirtschafteten Böden sind zum großen Teil schluffige Lehme mit einer Ackerzahl von ca. 70 Bodenpunkten. Nach einem feuchten Winter erwärmen sich diese feinsandreichen Böden sehr langsam, halten aber aufgrund ihres hohen Wasserspeichervermögens in Trockenperioden länger durch. Syngenta bewirtschaftet insgesamt 300 ha. Diese Fläche wird vom Saatzuchtbetrieb für Zuchtgärten, Versuchs- und Vermehrungsflächen genutzt. Zusätzlich werden auf der Domäne Biemsen Leistungsprüfungen von Wintergerste und Winterweizen durchgeführt.

    Investitionen für noch mehr Qualität

    Syngenta investiert seit einigen Jahren mehrere Millionen Euro am Standort Bad Salzuflen, um mit einer neuen Aufbereitungsanlage für Versuchssaatgut noch bessere Qualitäten in der Hybridzüchtung zu erzielen.

Informations-SymbolAnsprechpartner Außendienst

Hier wird Kundennähe großgeschrieben: Unsere Syngenta Experten sind vor Ort für Sie da. Geben Sie einfach Ihre Postleitzahl ein, um Ihre regionalen Ansprechpartner zu finden.

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