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Vibrance Trio

VIBRANCE TRIO

Zuletzt aktualisiert:
14.05.2019

Saatgutbehandlung

Zusammensetzung: 
Chemische Familie:
Carboxamide
Phenylpyrrole
Triazole
Wirkmechanismus: 
FRAC-Gruppe: E2 (Fludioxonil)
C2 (Sedaxane)
G1 (Tebuconazol)
Formulierung: 
Suspensionskonzentrat
Wirkungsweise: 
VIBRANCE TRIO enthält drei Wirkstoffe die gegen samen- und bodenbürtige Krankheitserreger wirken.

Die Beize entfaltet ihre volle Wirkung während des Keimvorgangs des Getreides im Boden und schützt die junge Saat vor Auflaufschäden und anderen samen- und bodenbürtigen Krankheiten. VIBRANCE TRIO ermöglicht eine gleichmäßige Produktverteilung auf dem Saatgut und zeichnet sich durch ein hervorragendes Haftvermögen an der Kornoberfläche aus. VIBRANCE TRIO stärkt die Triebkraft und die Wurzelentwicklung des jungen Keimlings und fördert somit die Jugendentwicklung durch Unterstützung der natürlichen Widerstandskraft der jungen Saat.
Wirkmechanismus (FRAC-Gruppe): C2 (Sedaxane), E2 (Fludioxonil), G1 (Tebuconazol)

Fungizide Wasserbeize zum Schutz von Weizen, Gerste, Roggen, Triticale und Hafer gegen samen- und bodenbürtige Krankheitserreger

Gerste

Schneeschimmel (Monographella nivalis), Flugbrand (Ustilago nuda f. sp. hordei), Streifenkrankheit (Pyrenophora graminea), Gerstenhartbrand (Ustilago hordei), Typhula-Fäule (Typhula incarnata)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

200 ml/dt (max. Mittelaufwand 400 ml/ha), entsprechend max. 2 dt Saatgut/ha

Saatgutbehandlung vor der Saat

eine Anwendung für die Kultur bzw. je Jahr

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Hafer

Flugbrand (Ustilago nuda f. sp. avenae)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

max. 150 ml/dt (max. Mittelaufwand 255 ml/ha), entsprechend max. 1,7 dt Saatgut/ha

Saatgutbehandlung vor der Saat

eine Anwendung für die Kultur bzw. je Jahr

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Roggen

Schneeschimmel (Monographella nivalis), Stängelbrand (Urocystis occulta)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

max. 200 ml/dt (max. Mittelaufwand 400 ml/ha), entsprechend max. 2 dt Saatgut/ha

Saatgutbehandlung vor der Saat

eine Anwendung für die Kultur bzw. je Jahr

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Triticale

Schneeschimmel (Monographella nivalis)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

max. 200 ml/dt (max. Mittelaufwand 400 ml/ha), entsprechend max. 2 dt Saatgut/ha

Saatgutbehandlung vor der Saat

eine Anwendung für die Kultur bzw. je Jahr

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Weizen

Schneeschimmel (Monographella nivalis), Septoria nodorum, Fusarium culmorum, Stängelfäule (Fusarium graminearum), Steinbrand (Tilletia caries o. foetida), Flugbrand (Ustilago nuda f. sp. tritici), Scharfer Augenfleck (Rhizoctonia cerealis), Rhizoctonia solani
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

200 ml/dt (max. Mittelaufwand 500 ml/ha), entsprechend max. 2,5 dt Saatgut/ha

Saatgutbehandlung vor der Saat

eine Anwendung für die Kultur bzw. je Jahr

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Mischbarkeit

Bei Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275, an.

Technische Hinweise

Die Beizung sollte nur in für Getreidebeizung vorgesehenen Geräten erfolgen.
Wasserbeizen können sich nach längeren Standzeiten absetzen. Das Produkt sollte daher vor der Entnahme gründlich homogenisiert werden.
Vor dem Beizen muss die Dosierung der Beizanlage exakt eingestellt werden.
VIBRANCE TRIO ist eine gebrauchsfertige Beizmittelformulierung mit sehr guter Abriebfestigkeit. Zur Verbesserung der Einzelkornverteilung kann - in Abhängigkeit von der verwendeten Beiztechnik - eine Verdünnung mit Wasser im Verhältnis von 1:1 bis zu 1:3 durchgeführt werden.
Für eine volle Wirkung des Produktes muss die hier empfohlene Aufwandmenge eingehalten werden und eine gleichmäßige Beizmittelverteilung auf den Körnern sichergestellt werden.
Praxiserfahrungen haben gezeigt, dass Schneeschimmel an Triticale und Roggen bereits mit einer Aufwandmenge von 150 ml/dt sehr gut bekämpft werden kann. Daher wird VIBRANCE TRIO zur Beizung von Triticale- und Roggen-Saatgut generell mit dieser Aufwandmenge empfohlen.
Zur Sicherstellung einer optimalen Homogenisierung der verschiedenen Komponenten einer Beizbrühe empfehlen wir den Einsatz eines geeigneten Vormischbehälters mit elektrischem Rührwerk.
Verdünntes Beizmittel sollte unmittelbar nach dem Ansetzen verbraucht, bzw. nach Beizpausen wieder aufgerührt werden. Es sollte stets nur die am jeweiligen Verarbeitungstag erforderliche Menge an Beizbrühe angesetzt werden. Standzeiten von mehr als drei Tagen für das mit Wasser verdünnte Beizmittel sollte vermieden werden.
Es entstehen keine Nachteile bei einer Co-Applikation, wenn Beize und Wasser getrennt zudosiert werden.
Das Produkt ist selbst bei Temperaturen um den Gefrierpunkt noch gut zu verarbeiten, darf jedoch nicht Frost ausgesetzt werden.
Pflanzenschutzmittel vor Frost schützen.
Produktreste in Originalbehältern gut verschlossen aufbewahren und beim nächsten Beizvorgang verwenden.
Beim Wechsel von VIBRANCE TRIO auf Feuchtbeizen das Beizgerät zuerst mit Wasser, dann mit Spiritus oder Isopropanol gründlich spülen. Beim Wechsel von VIBRANCE TRIO auf andere Wasserbeizen, und umgekehrt, mit Wasser spülen. Beim Wechsel von Feuchtbeizen auf VIBRANCE TRIO zuerst mit Isopropanol, dann mit Wasser gründlich spülen.
Alte Beizmittelreste müssen vollständig beseitigt sein! Düsen, soweit vorhanden, mit Reinigungszubehör säubern und eventuell in Spiritus oder Isopropanol auswaschen. Feste Rückstände von Beizmitteln sind aus Behältern, Leitungen usw. zu entfernen.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an das Syngenta Beratungscenter, Tel.-Nr. 0800-3240275.

Nachbau

Nach dem Einsatz von VIBRANCE TRIO behandeltem Saatgut können alle Kulturen in der Fruchtfolge (auch bei vorzeitigem Umbruch) nachgebaut werden.

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