SEEDRON - Saatgutbehandlung | Syngenta

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Seedron

SEEDRON

Zuletzt aktualisiert:
23.08.2022

Saatgutbehandlung

Zulassungsnummer: 
008200-00
Zusammensetzung: 
Chemische Familie:
Phenylpyrrole
Triazole
Wirkmechanismus: 
FRAC-Gruppe: E2 (Fludioxonil)
G1 (Tebuconazol)
Formulierung: 
Suspensionskonzentrat
Wirkungsweise: 
SEEDRON enthält die beiden Wirkstoffe Fludioxonil und Tebuconazol aus den Gruppen der Pyrrol- und Triazolderivate. Seine volle Wirkung entfaltet SEEDRON während des Keimens der Saat im Boden und schützt damit das getreide vor Auflaufschäden und anderen samenbürtigen Krankheiten.

Fungizide Beize zum Schutz von Weichweizen, Gerste, Winterroggen, Wintertriticale und Sommerhafer vor boden- und samenbürtigen Krankheitserregern

Gerste

Flugbrand (Ustilago nuda f. sp. hordei), Streifenkrankheit (Pyrenophora graminea), Fusarium culmorum, Schneeschimmel (Monographella nivalis)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

100 ml/dt Saatgut. Gerste: maximaler Mittelaufwand 180 ml/ha (entsprechend maximal 1,8 dt Saatgut/ha).

Beizen vor der Saat

maximal 1

Freiland: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Sommerhafer

Flugbrand (Ustilago nuda f.sp. avenae)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

100 ml/dt Saatgut

Beizen vor der Saat

maximal 1

Freiland: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Weichweizen

Flugbrand (Ustilago nuda f. sp. tritici), Steinbrand (Tilletia caries o. foetida), Fusarium-Arten, Schneeschimmel (Monographella nivalis), Septoria nodorum
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

100 ml/dt Saatgut. Weichweizen: maximaler Mittelaufwand 240 ml/ha (entsprechend maximal 2,4 dt Saatgut pro ha)

Beizen vor der Saat

maximal 1

Freiland: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Winterroggen

Stängelbrand (Urocystis occulta), Schneeschimmel (Monographella nivalis)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

100 ml/dt Saatgut. Winterroggen: maximaler Mittelaufwand 160 ml/ha (entsprechend maximal 1,6 dt Saatgut/ha)

Beizen vor der Saat

maximal 1

Freiland: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Wintertriticale

Stängelbrand (Urocystis occulta), Schneeschimmel (Monographella nivalis), Fusarium culmorum
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

100 ml/dt Saatgu. Wintertriticale: maximaler Mittelaufwand 160 ml/ha (entsprechend maximal 1,6 dt Saatgut/ha). Wintertriticale: maximaler Mittelaufwand 170 ml/ha (entsprechend maximal 1,7 dt Saatgut/ha).

Beizen vor der Saat

maximal 1

Freiland: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Mischbarkeit

SEEDRON ist mischbar mit Spezialbeizen (z.B. LATITUDE®). Bei Mischungen mit anderen Beizen und Düngern die Empfehlungen der Hersteller bzw. die Gebrauchsanweisung der Mischpartner beachten. Für eventuell negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Mischungen übernehmen wir keine Haftung, da wir nicht sämtliche in Betracht kommende Mischungen prüfen können.
Zu weiteren Fragen rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr.: 0800-3240275, an.

Ansetzvorgang

Bei der Anwendung sind die Grundsätze der Guten Fachlichen Praxis zu beachten! Beim Ansetzvorgang muss die Schutzausrüstung gemäß der Kennzeichnungsauflagen (Hinweise für den Anwenderschutz) oder Anwendungsbestimmungen getragen werden.

Technische Hinweise

Die Beizung sollte nur in für Getreidebeizung vorgesehenen Geräten erfolgen.
Wasserbeizen können sich nach längeren Standzeiten absetzen. Das Produkt sollte daher vor der Entnahme gründlich homogenisiert werden.
Vor dem Beizen muss die Dosierung der Beizanlage exakt eingestellt werden.
Für eine volle Wirkung des Produktes muss die hier empfohlene Aufwandmenge eingehalten werden und eine gleichmäßige Beizmittelverteilung auf den Körnern sichergestellt werden.
Zur Sicherstellung einer optimalen Homogenisierung der verschiedenen Komponenten einer Beizbrühe empfehlen wir den Einsatz eines geeigneten Vormischbehälters mit elektrischem Rührwerk.
Verdünntes Beizmittel sollte unmittelbar nach dem Ansetzen verbraucht, bzw. nach Beizpausen wieder aufgerührt werden. Es sollte stets nur die am jeweiligen Verarbeitungstag erforderliche Menge an Beizbrühe angesetzt werden. Standzeiten von mehr als drei Tagen für das mit Wasser verdünnte Beizmittel sollte vermieden werden.
Produktreste in Originalbehältern gut verschlossen aufbewahren und beim nächsten Beizvorgang verwenden.
Beim Wechsel von SEEDRON auf Feuchtbeizen das Beizgerät zuerst mit Wasser, dann mit Spiritus oder Isopropanol gründlich spülen. Beim Wechsel von SEEDRON auf andere Wasserbeizen, und umgekehrt, mit Wasser spülen. Beim Wechsel von Feuchtbeizen auf SEEDRON zuerst mit Isopropanol, dann mit Wasser gründlich spülen.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275.

Nachbau

Nach dem Einsatz von SEEDRON behandeltem Saatgut können alle Kulturen in der Fruchtfolge (auch bei vorzeitigem Umbruch) nachgebaut werden.

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