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CELEST

Zuletzt aktualisiert:
21.09.2018

Saatgutbehandlung

Zulassungsnummer: 
024175-00
Gebindegröße: 
2 x 10 Liter, 50 Liter, 200 Liter, 1000 Liter
Zusammensetzung: 
Chemische Familie:
Phenylpyrrole
Wirkmechanismus: 
FRAC-Gruppe: E2
Formulierung: 
Suspensionskonzentrat zur Saatgutbehandlung
Wirkungsweise: 
Der Wirkstoff greift in die Funktion der Zellmembran und die Aminosäuresynthese ein.

CELEST enthält den zur chemischen Gruppe der Phenylpyrrole gehörenden Wirkstoff Fludioxonil.

Fungizide Wasserbeize zum Schutz von Weizen, Roggen und Triticale vor boden- und samenbürtigen Krankheitserregern

Roggen

Schneeschimmel (Gerlachia nivalis, samenbürtiger Befall), Stängelbrand (Urocystis occulta)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

150 ml/dt in 150 ml Wasser/dt. Maximaler Mittelaufwand 240 ml/ha.

Vor der Saat

Maximal 1

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F). 

Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa) (Jungpflanzenanzucht im Gewächshaus; Nutzung der Wurzel als Arzneipflanze)

Auflaufkrankheiten, Alternaria-Arten (Alternaria spp.) (Samenbürtiger Befall)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

10 ml/kg in mindestens 200 ml Wasser/kg.

Vor der Saat

Maximal 1

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F). 

Triticale

Schneeschimmel (Gerlachia nivalis, samenbürtiger Befall)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

 200 ml/dt in 200 ml Wasser/dt. Maximaler Mittelaufwand 320 ml/ha.

Vor der Saat

Maximal 1

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F). 

Weizen

Schneeschimmel (Gerlachia nivalis), Fusarium culmorum, Septoria nodorum, Steinbrand (Tilletia caries o. foetida) (Samenbürtiger Befall)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

 200 ml/dt in 200 ml Wasser/dt. Maximaler Mittelaufwand 480 ml/ha

Vor der Saat

Maximal 1

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F). 

Mischbarkeit

CELEST ist mit LATITUDE mischbar. Bei Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275, an.

Technische Hinweise

Durch die neue "Formel M"-Formulierung von CELEST wird das Saatgut intensiver eingefärbt, was bei kolorimetrischen Beizgradanalysen zu berücksichtigen ist.

Die Beizung sollte nur in für Getreidebeizung vorgesehenen Geräten erfolgen.
Wasserbeizen können sich nach längeren Standzeiten absetzen. Das Produkt sollte daher vor der Entnahme gründlich homogenisiert werden.
Vor dem Beizen muss die Dosierung der Beizanlage exakt eingestellt werden.
CELEST ist eine gebrauchsfertige Beizmittelformulierung mit sehr guter Abriebfestigkeit. Es ist daher keine Zugabe eines Klebers erforderlich und sinnvoll. Zur Verbesserung der Einzelkornverteilung kann - in Abhängigkeit von der verwendeten Beiztechnik - eine Verdünnung mit Wasser im Verhältnis von 1:1 bis zu 1:3 durchgeführt werden.
Für eine volle Wirkung des Produktes muss die hier empfohlene Aufwandmenge eingehalten werden und eine gleichmäßige Beizmittelverteilung auf den Körnern sichergestellt werden.
Praxiserfahrungen haben gezeigt, dass Schneeschimmel an Triticale bereits mit einer Aufwandmenge von 150 ml/dt sehr gut bekämpft werden kann. Daher wird CELEST zur Beizung von Triticale-Saatgut generell mit dieser Aufwandmenge empfohlen.
Zur Sicherstellung einer optimalen Homogenisierung der verschiedenen Komponenten einer Beizbrühe empfehlen wir den Einsatz eines geeigneten Vormischbehälters mit elektrischem Rührwerk.
Verdünntes Beizmittel sollte unmittelbar nach dem Ansetzen verbraucht, bzw. nach Beizpausen wieder aufgerührt werden. Es sollte stets nur die am jeweiligen Verarbeitungstag erforderliche Menge an Beizbrühe angesetzt werden. Standzeiten von mehr als drei Tagen für das mit Wasser verdünnte Beizmittel sollte vermieden werden.
Es entstehen keine Nachteile bei einer Co-Applikation, wenn Beize und Wasser getrennt zudosiert werden.
Das Produkt ist selbst bei Temperaturen um den Gefrierpunkt noch gut zu verarbeiten, darf jedoch nicht Frost ausgesetzt werden.
Produktreste in Originalbehältern gut verschlossen aufbewahren und beim nächsten Beizvorgang verwenden.
Beim Wechsel von CELEST auf Feuchtbeizen das Beizgerät zuerst mit Wasser, dann mit Spiritus oder Isopropanol gründlich spülen. Beim Wechsel von CELEST auf andere Wasserbeizen, und umgekehrt, mit Wasser spülen. Beim Wechsel von Feuchtbeizen auf CELEST zuerst mit Isopropanol, dann mit Wasser gründlich spülen.
Alte Beizmittelreste müssen vollständig beseitigt sein! Düsen, soweit vorhanden, mit Reinigungszubehör säubern und eventuell in Spiritus oder Isopropanol auswaschen. Feste Rückstände von Beizmitteln sind aus Behältern, Leitungen usw. zu entfernen.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an das Syngenta Beratungscenter, Tel.-Nr. 0800-3240275.

Nachbau

Nach dem Einsatz von CELEST behandeltem Saatgut können alle Kulturen in der Fruchtfolge (auch bei vorzeitigem Umbruch) nachgebaut werden.

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