Pilzkrankheiten an Lavendel | Syngenta

You are here

Pilzkrankheiten an Lavendel

Aktuelles Zierpflanzen
27.04.2022

Botrytis an Lavendel

 

Schneller Zuwachs und dichter werdende Bestände erhöhen die Gefahr von Botrytis in Lavendel. Die Pflanzen trocknen nach Niederschlägen oder Wässern von oben nur langsam oder gar nicht mehr ab. Oft erkennt man einen Befall erst kurz vor dem Vermarktungszeitpunkt daran, dass einzelne Triebe schlappen, obwohl der Wurzelballen feucht ist.

Vor kritischen Witterungsphasen vorbeugend behandeln mit z.B. Switch® 1,0 kg/ha oder Geoxe® 0,45 kg/ha.

 


          

Septoria an Lavendel

 

Auch die Wurzelhals- und Stängelfäule Phoma sowie die Blattfleckenkrankheit Septoria kommen in den ersten Kulturwochen an jungen samenvermehrten Lavendelpflanzen vor. Phoma ist erkennbar an schlappen Pflanzen bei feuchtem Ballen, Septoria bildet runde Blattflecken mit Sporen, die durch Wasser oder Regen verbreitet werden.

Dagegen kann m Freiland und unter Glas Askon® oder Ortiva® jeweils mit 1 l/ha eingesetzt werden.  

Generell sollten die Bestände rechtzeitig gerückt und nur morgens gewässert werden, damit die Pflanzen über Tag schnell abtrocknen können.

Eine biologische Bekämpfung von Blattflecken im Freiland ist durch den protektiven Einsatz von Coprantol® Duo (2,7 kg/ha) möglich.