Botrytis, Vorbeugung und Bekämpfung in lichtarmen Perioden
Die aktuellen Witterungsbedingungen erhöhen die Gefahr von Botrytis-Infektionen an krautigen Zierpflanzen. Ursache sind in dieser Periode, geringe Einstrahlung, kühle Temperaturen mit Taubildung sowie nicht angepasste Düngung.
Häufig sind substratnahe Blätter betroffen oder Laub, welches durch engen Kulturstand nicht abtrocknet.
Vorbeugende Maßnahmen sind: Luftfeuchte reduzieren, Ventilatoren mit Fremluftzufuhr einsetzen. Bewässerung in den frühen Morgenstunden, wenn möglich nicht von oben. Vorbeugend und zur Bekämpfung kann Switch® eingesetzt werden. Dazu ist es notwendig, die Temperatur über 2 Tage auf über 10° C zu halten.
Switch hat eine gute vorbeugende und kurative Wirkung gegen Botrytis. Für eine optimale Wirkung und zur Vermeidung von Schäden sollte die Wasseraufwandmenge nicht höher als 800-1000 l/ha betragen.
Geoxe® mit dem Kontaktwirkstoff Fludioxonil kann vorbeugend gegen Botrytis ab 5°C dort eingesetzt werden, wo nicht geheizt werden kann oder wenn Kulturen oder bestimmte Sorten empfindlich auf Switch reagieren. Geoxe ist auch in der kleineren 1-kg-Packung im Handel erhältlich.
Wirkverbesserung durch Elasto G5®
Um die Wirkung von WG oder WP-Fungiziden wie z.B. Geoxe oder Switch zu verbessern, kann der Zusatzstoff Elasto G5 beigemischt werden. Elasto G5 verbessert den Kontakt der Spritztropfen auf der Oberfläche der Pflanzen. Dadurch wird die Spritzbrühe gleichmäßiger verteilt und die Anhaftung der Pflanzenschutzmittel optimiert.