Planen Sie den Schutz Ihres Getreides - ohne Behandlungslücken!
Lückenloser Schutz des Getreides muss das Ziel jeder Fungizidstrategie sein. Wie sieht die Planung einer solchen Strategie aus, wenn ein wesentlicher Treiber des Krankheitsgeschehens – die Witterung – immer unberechenbarer wird?
Fahnenblatt-Behandlung optimal vorbereiten
Die Witterung der letzten Wochen war im Gegensatz zum Vorjahr von geringen Niederschlägen geprägt, so dass sich der Krankheitsdruck im Feld aktuell moderat darstellt. Der eine oder andere wird darüber nachdenken, die T1-Behandlung nur in reduziertem Umfang auszuführen oder gar ganz ausfallen zu lassen. Das wäre allerdings am falschen Ende gespart.
Die Wetterprognosen für die 2. Aprilhälfte sehen deutlich mehr Niederschläge vor – die von allen mittlerweile auch sehnlichst erwartet werden. Allerdings kann eine feucht-warme Witterung, die auf nur schwach oder gar nicht geschützte Bestände trifft, ein explosionsartiges Ausbreiten der Infektionen zur Folge haben - ein Szenario, das keinem Landwirt recht sein kann.
Deshalb: Jetzt T1-Vorlage bei der Wachstumsreglerbehandlung mitnehmen und damit die T2-Maßnahme optimal vorbereiten!
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Beachten Sie diese 3 wichtigen Faktoren für die diesjährige T2-Behandlung
1. Das Klima verändert die Bedeutung der Pathogene!
Die Veränderungen durch den Klimawandel resultieren im späten Frühjahr verstärkt in höheren Durchschnittstemperaturen und -niederschlägen. Diese Vorsommertrockenheiten wirken sich auf die Entwicklung bestimmter Pathogene begünstigend aus. Grundsätzlich nehmen Krankheiten zu, die bei warmen Temperaturen und vergleichsweise niedrigem Feuchtigkeitsbedarf gut gedeihen, wie die Roste oder DTR. So werden Gelb- und Braunrost gegenüber Septoria als ertragsrelevanteste Krankheiten immer wichtiger. Aber in der Natur ist nichts in Stein gemeißelt und in 2024 war Septoria erneut von großer Bedeutung.
Wichtig ist: Die Krankheitsentwicklung ist dynamisch und es kommt darauf an, auf ein leistungsstarkes Fungizid mit möglichst breiter Wirkung zu setzen, um für alle Fälle gerüstet zu sein!
2. Resistenzbildungen bei Krankheiten!
Die Evolution ist der treibende Faktor, der die Natur permanent dazu bringt, sich weiterzuentwickeln, um auf äußere Umstände und Einflüsse optimal angepasst zu sein und so ihren Fortbestand zu sichern.
In der Landwirtschaft begegnet uns dies bei Ungräsern, Insekten und bei Pilzkrankheiten sogar in besonders hohem Maß. Erreger reproduzieren sich mehrfach im Verlauf eines Jahres und bei mangelhafter Bekämpfungsqualität können resistente Stämme teils sehr schnell herausselektiert werden und an Bedeutung gewinnen.
Der chemische Pflanzenschutz ist ein solcher äußerer Einflussfaktor, den die Natur zu überwinden versucht und in den fast immer gewinnt diesen Kampf schlussendlich die Natur!
Expertentipp von Prof. Dr. Klaus Schlüter auf die Frage nach den wichtigsten Maßnahmen zur Resistenzvorbeugung:
Die wichtigsten Maßnahmen zur Resistenzvorbeugung sind:
- Anwendungshäufigkeit (von Wirkstoffen) reduzieren,
- Aufwandmengen optimieren und nicht minimieren,
- Wirkstoffkombinationen nutzen und
- Nicht zu spät applizieren, um wirklich in die beginnende Epidemie hineinzukommen.
3. Schrumpfende Wirkstoffvielfalt
Die Landwirtschaft war es über Jahrzehnte gewohnt eine prall gefüllte „Werkzeugkiste“ zur Verfügung zu haben, mit der Ungräser, Insekten und Krankheiten bekämpft werden konnten.
Diese Situation hat sich im letzten Jahrzehnt grundlegend geändert und muss mittlerweile als prekär eingestuft werden. Hürden für Neu- bzw. Wiederzulassungen von Pflanzenschutzwirkstoffen bzw. -produkten aller Art wurden in den letzten Jahren stetig erhöht. Das Resultat sind Wirkstoffverbote bzw. restriktivere Anwendungsbestimmungen.
Diese nun deutlich kleinere Anzahl an Wirkstoffen ist ein enormer Faktor. Weniger Möglichkeiten zum Wirkstoffwechsel, bedeutet einen immer wiederkehrenden Einsatz von Wirkstoffen – teils mehrfach in der Saison auf der gleichen Fläche. Dies erhöht den Selektionsdruck und beschleunigt die Resistenzbildung gegen diese verbleibenden Wirkstoffe. Wichtige Pilzkrankheiten wie Ramularia oder Septoria sind bereits nur noch sehr schwer zu bekämpfen.
Es gilt nun, die wenigen verbliebenen Multi-Site-Wirkstoffe effizient als Werkzeuge einzusetzen und kombiniert mit robusten Aufwanmengen von Carboxamiden und Azolen zu fahren, um diese so bestmöglich zu schützen.
T2-Behandlung leicht gemacht – Für alle Fälle die passenden Produktlösungen!
Auch im vergangenen Jahr waren die Produkte der Elatus Era Familie die Lösungen, denen die Landwirte Schutz Ihrer Felder am häufigsten anvertraut haben. Und erneut wurden Sie trotz der schwierigen Umstände nicht enttäuscht! Die Feldwirkung der Elatus Era Produkte war erneut stark, breit und sicher!
Um dieses Vertrauen auch künftig zu rechtfertigen, passen wir unsere Lösungen stets den Herausforderungen an. Die Elatus Era Familie bietet die passenden Kombinationen aus breitestem Carboxamid mit Triazol, Multi-Site und Strobilurin.
Breiteste Fungizidpower im Getreide
Das überragende Wirkungsniveau von Elatus Era bietet Ihnen einen kompletten Schutz fürs Blatt. Der Wirkstoff SOLATENOL in Elatus Era ist ein leistungsstarkes Carboxamid mit einer überragenden Wirkungssicherheit gegen ein breites Spektrum an Getreidekrankheiten. Der zweite Wirkstoff in Elatus Era ist Prothioconazol und rundet das Profil von Elatus Era auf ideale Weise ab.
Die Stärken:
- Kompletter Schutz fürs Blatt
- Zuverlässiger in allen Situationen
- Leistungsstärker im Ertrag
Mehr erfahren zu Elatus Era Solo
Der Resistenzschutz bei Septoria & Ramularia
Elatus Era Folpan kombiniert die Leistungsstärke und Breitenwirkung von Elatus Era mit Folpan 500 SC. Folpan 500 SC enthält den Multi-Site- Inhibitor Folpet. Diese Kombination macht Elatus Era Folpan zu einem der wichtigsten Bausteine für ein nachhaltiges Anti-Resistenz-Management im Getreide.
Die Stärken:
- Nachhaltiges Anti-Resistenz-Management
- Zuverlässige Wirkung gegen alle wichtigen Blattkrankheiten
- Exzellente Dauerwirkung für gesicherte Erträge
Sollte Elatus Era Folpan vergriffen sein, steht Ihnen mit Elatus Era Max eine weitere Lösung mit Multi-site zur Verfügung!
Mehr erfahren zu Elatus Era Folpan
Der neue Star gegen Roste im Getreide
Elatus Era Star komplettiert unser Angebot zuverlässiger Fungizid-Lösungen und bietet Ihnen für die Praxis wieder das beste Produkt mit der zuverlässigsten Wirkung gegen Roste! Elatus Era Star kombiniert das nach wie vor stärkste Carboxamid gegen Rost in Elatus Era mit der Dauerwirkung und der zusätzlichen Rostleistung von Azoxystrobin in Amistar – für Sicherheit selbst in extremen Situationen!
Die Stärken:
- Besondere Wirkungsstärke gegen Braunrost
- Mit dem Strobi-Plus für extralange Dauerwirkung
- Amistar bringt Mehrertrag durch physiologische Effekte / mehr grüne Blattfläche
Mehr erfahren zu Elatus Era Star
Breiteste Fungizidpower mit Triazolverstärker
Elatus Era Sympara hat eine besondere Leistungsstärke bei der Bekämpfung von Septoria tritici und Rost in Weizen sowie Netzflecken und Ramularia in Gerste. Es wirkt lang andauernd
protektiv und stoppt latente Infektionen. Auch bei Starkbefall wird eine optimale Wirkungssicherheit garantiert.
Die Stärken:
- Besondere Stärke gegen Septoria, Netzflecken & Ramularia
- Enorme Flexibilität durch maximale Wirkstoffaufladung
- Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
Mehr erfahren zu Elatus Era Sympara
Der maximale Fungizidschutz im Getreide
Elatus Era Max ist eine Kombination aus Elatus Era und AMISTAR Max. Mit insgesamt 4 Wirkstoffklassen in einem Pack ermöglicht Elatus Era Max beste Krankheitskontrolle sowie Ertragsergebnisse in Weizen und Gerste. Amistar Max kombiniert die beiden Wirkstoffe Azoxystrobin und Folpet und in Elatus Era sind das marktführende Carboxamid Solatenol sowie Prothioconazol formuliert.
- Das Fungizid für maximale Ertragsleistung
- Stärkstes Resistenzmanagement durch 4 Wirkstoffklassen inkl. Multi-Site
- Extrem stark gegen Ramularia, Septoria und Rost
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