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Gesunder Start für das Wintergetreide für hohe Erträge

Aktuelles Getreide
22.03.2021
Weizen Halmbruch Weißährigkeit

Nur Getreidebestände, die von Grund auf gesund sind, können ihr Ertragspotential ausschöpfen. Daher ist es wichtig, Wintergetreide schon ab Vegetationsbeginn regelmäßig auf Krankheitsbefall zu kontrollieren und im Bedarfsfall mit einer frühen Fungizidbehandlung zu reagieren.

Was kann die Praxis tun?Der Halmbruch (Pseudocercosporella), verbunden mit parasitärem Lager, stellt vor allem in Jahren mit be-sonders feuchter Winter- und Frühjahrswitterung eine Gefahr dar. Insgesamt ist der Komplex der Halmbasiser-krankungen wesentlich breiter zu sehen und umfasst weitere Erreger wie Rhizoctonia (Scharfer Augenfleck), den Fusarium-Erregerkomplex (u.a. auch Schneeschimmel) und die Schwarzbeinigkeit (Gaeumannomyces). Die Symptome der einzelnen Erreger sind oftmals schwierig zu unterscheiden. Infektionen verlaufen oft lange Zeit versteckt und führen dann dennoch zu empfindlichen Ertragsverlusten. Augenfällige Symptome treten vielfach erst ab Ährenschieben bis kurz vor der Abreife des Getreides auf und sind z.B. durch frühzeitig abreifende Ähren (Weißährigkeit) gekennzeichnet. Der hierdurch entstehende Ertrags- und Qualitätsverlust kann nur durch Fungizidbehandlungen zum Schossbeginn des Getreides eingedämmt werden.

Höchsterträge basieren auf umfassender Pflanzengesundheit

Bei der ersten Fungizidbehandlung kommt es auf einen breiten und zuverlässigen Schutz vor allen frühen Krankheiten an. Wer hier nur an den Blattapparat denkt, und die Halmgesundheit nicht ausreichend berücksichtigt, riskiert durch parasitäres Lager oder frühzeitig abreifende Ähren (Weißährigkeit) unnötige Ertrags- und Qualitätsverluste. Für die Ausschöpfung des vollen Ertragspotentials Ihrer Bestände müssen die Pflanzen bestmöglich versorgt werden. Nährstoffe und Wasser müssen von einem gesunden Wurzelsystem in die Blätter und Ähren transportiert werden. Dieser Transport wird bei Befall der Halmbasis schnell gestört. Verstopfte Leitbahnen und morsche Stängel können zur Ernte zu einer großen Enttäuschung führen! Dazu kommt, dass eine unnötige Ertragsminderung mit Greifen der neuen Düngeverordnung jetzt schnell in eine Abwärtsspirale führt.

Gerade für Tierhalter ist die optimale Ertragssicherung ganz entscheidend. Die Absicherung von 5 dt/ha Weizenertrag bedeutet für Tierhalter (Beispielbetrieb mit 50 ha Weizen) über den höheren N-Entzug ein Plus von 5,5 Kuhplätzen oder 46,8 Schweinemastplätzen!

Kontrollieren Sie Ihre Wintergetreide-Bestände frühzeitig und bekämpfen Sie auch gezielt die Halmbasiser-krankungen. Cyprodinil ist hier der Wirkstoff der Wahl mit der besten Halmbruchwirkung!

 

 

Unsere Empfehlung für Winterweizen, -roggen und Triticale:

 

Unix Pro

  • Kombination aus Cyprodinil und Prothioconazol mit vollem Schutz gegen Halmbasiserkrankungen, Rhynchosporium, Echtem Mehltau, frühe Septoria und Rostkrankheiten.
  • unverbrauchter Wirkstoff Cyprodinil mit eigener Wirkstoffklasse bildet perfekten Resistenzschutz (konsequenter Wirkstoffwechsel)
  • praktisches 10 ha-Gebinde, sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • sehr gute Mischbarkeit, u.a. mit Moddus ME
  • 0,5 kg/ha Unix + 0,5 l/ha Pecari 300 EC

 

 

 

 

Unsere Empfehlung für die Wintergerste:

Kayak

  • zuverlässiger, früher Schutz gegen Halmbruch (nach eigener
    Erfahrung), Echten Mehltau, Rhynchosporium und Netzflecken in Wintergerste
  • Cyprodinil = unverbrauchter Wirkstoff gegen resistente
    Netzflecken (konsequenter Wirkstoffwechsel)
  • bei frühem Auftreten von Zwergrost problemlos mit Azol-Partner (z.B. Tebuconazol) kombinierbar
  • sehr attraktive Preisstellung
  • 1,25 – 1,5 l/ha Kayak

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