Aktuelles Getreide

Die Kontrolle der Wintergerstenflächen steht an

Ackerfuchsschwanz im Getreide

Haben Sie Ihre Wintergerste Ende September / Anfang Oktober mit einem Bodenherbizid gegen Ackerfuchsschwanz behandelt? Dann ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, um die Bestände das erste Mal zu kontrollieren. Nur so können Sie sicher sein, dass Sie die Lage unter Kontrolle haben oder im Bedarfsfall handlungsfähig sind.

Es gibt immer wieder Konstellationen, die den Bekämpfungserfolg von Bodenwirkstoffen im Herbst beeinträchtigen können, z.B.:

  • Auf Problemflächen mit sehr hohem Ausgangsbesatz an Ackerfuchsschwanz können nicht alle Pflanzen ausreichend viel Bodenwirkstoff aufnehmen. Einzelpflanzen zeichnen zwar kurzzeitig, wachsen aber weiter.
  • Bodenfeuchtigkeit und milde Temperaturen begünstigen das mikrobielle Bodenleben und beschleunigen tendenziell den Abbau der Bodenwirkstoffe bzw. beeinträchtigen die Dauerwirkung.
  • Ackerfuchsschwanz kann fast das ganze Jahr über keimen. Ausreichend Bodenfeuchte und eine milde Witterung können Nachläufer begünstigen. 

Unsere Empfehlung für eine blattaktive Nachbehandlung im Spätherbst

Axial 50 mit 0,9 l/ha als blattaktive Nachbehandlung gegen Ackerfuchsschwanz. Die Wirkung ist temperaturunabhängig und die Applikation  kann in den nächsten Wochen flexibel geplant werden.

Wichtig:

Die Ackerfuchsschwanzpflanzen sollten zum Zeitpunkt der Behandlung 3 Blätter ausgebildet haben. Nutzen Sie außerdem Doppelflachstrahldüsen für eine optimale Produktanlagerung.

Weitere Informationen zu Axial 50