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Weiße Fliege an Weihnachtssternen, die Bestimmung der Fliegen-Art entscheidet den Bekämpfungserfolg

weiße fliege

Links: Trialeurodes     Rechts: Bemisia

Die Bestände bei Weihnachtssternen schließen sich. Damit erhöht sich auch die Gefahr der Ausbreitung der Weißen Fliege im Bestand. Bei Befall ist die Bestimmung der jeweiligen Art wichtig für eine erfolgreiche Bekämpfung. Bemisia und Trialeurodes sind die Arten, die am häufigsten in Zierpflanzen und auch bei Poinsettien aufzufinden sind. Zur Bestimmung hier die wichtigsten Unterschiede.  

Merkmal

Trialeurodes vaporariorum

Gewächshausmottenschildlaus

Bemisia tabaci

Tabakmottenschildlaus

Aussehen

KörperfarbeReinweißGelblich-weiß
Flügelhaltungflach dachförmig (ca. 45°)steiler dachförmig (ca. 60°)
Körpergröße1,5-2,5 mm1-1,5 mm

Lebensweise

Wirtspflanzen

Breites Spektrum, 

besonders Gemüse und Zierpflanzen

Sehr breites Spektrum (>500 Arten)
Temp. Optimum18-25°C25-30°C (hitzetoleranter)
Auffinden an der PflanzeAn mittleren und älteren BlätternAn jungen und mittleren Blättern
VirusübertragungWeniger effizient als ÜberträgerÜberträgt über 100 Pflanzenviren 
Entwicklungsdauer18-30 Tage (bei 20-25°C)15-22 Tage (bei 25-30°C)
BesonderheitenLeichter zu bekämpfenBildet Biotypen mit unterschiedlicher Resistenz
   

Bekämpfung: Schon geringer Befall macht eine konsequente Bekämpfungsstrategie notwendig.

Bemisia zeigt sich schwieriger in der Bekämpfung, da sie schneller Resistenzen gegenüber Wirkstoffen entwickelt und kürzere Entwicklungszyklen hat. 

MAINSPRING® in Kombination mit ASSIST M36® zeigt eine sehr gute Wirkung gegen beide Arten der Weißen Fliege. Diese Kombination ist bis zur Öffnung der Cyathien anzuwenden. Zudem erfasst Mainspring zusätzlich Thripsarten.

Kombinierte Spritzfolgen systemisch wirkender Insektizide aus unterschiedlichen Wirkstoffgruppen erhöht den Bekämpfungserfolg.