Thrips im Gewächshaus auf dem Vormarsch
Bei anhaltenden Temperaturen über 25 °C im Gewächshaus, steigen die Populationsraten verschiedener Thrips-Arten derzeit rapide an. Der vollständige Entwicklungszyklus von Ei bis zur adulten Larve beträgt unter diesen klimatischen Bedingungen nur 12 bis 15 Tage. Ein Befall kann sich damit innerhalb kürzester Zeit zu einem ernsthaften Problem entwickeln.
Wichtig:
Besondere Aufmerksamkeit ist geboten, da Thrips zu den Virusüberträgern zählen.
Die Schadschwelle muss daher so gering wie möglich gehalten werden.
Vorbeugende Maßnahmen:
Kontrollieren Sie eingehende Pflanzen in Produktion und Verkauf sorgfältig. Dazu schlagen Sie die Triebspitzen auf einem weißen Blatt Papier aus. Die Thripse werden sichtbar und lassen sich schnell erkennen. Deformierte Interkostalfelder und Triebspitzen können erste Anzeichen eines Befalls sein. Hängen Sie bereits zu Kulturbeginn Leimtafeln oder Leimbänder zur Kontrolle und zum Abfangen der adulten Tiere aus.
Bekämpfung:
Unabhängig von der vorhandenen Thrips-Art bleibt die Bekämpfungsstrategie dieselbe.
Die Kombination aus Nützlingseinsatz und Insektiziden zeigt auf lange Sicht die effektivste Leistung.
Das Insektizid Mainspring® wird ins Blattgewebe aufgenommen und translaminar verteilt. Es sorgt für einen raschen Saugstopp bei langanhaltender Wirkung. Der Wirkstoff Cyantraniliprole lässt sich gut mit dem Einsatz von Nützlingen kombinieren.
Tipp:
Versuche in den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass die Kombination von Mainspring und dem Adjuvans Assist® die Wirkstoffaufnahme und somit auch die Bekämpfungsrate signifikant steigert.