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Falscher Mehltau an Stauden

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Falscher Mehltau an Gaillardia

Da Falscher Mehltau im Freiland sehr schwer zu bekämpfen ist, ist die Früherkennung eines Befalls besonders wichtig. Daher auf chlorotische oder dunkel eingefärbte, trockene Blattbereiche achten, die oft von Blattadern begrenzt sind. Auf der Blattunterseite ist dann ein weißer, grauer oder grau-violetter „Sporenrasen“ zu sehen. Besonders kurz vor dem Verkauf sind Behandlungen schwierig, da oftmals wiederholte Fungizidspritzungen erforderlich sind oder möglicherweise Blütenunverträglichkeiten und Spritzbeläge den Verkauf beeinträchtigen können.

Vorbeugende Maßnahmen: Wird eine Fläche neu belegt, sollte dringend auf Sauberkeit und Hygiene geachtet werden, denn die Dauersporen vom Falschen Mehltau überdauern in alten Pflanzenresten und können Neubestände infizieren. Mangelernährte Pflanzen sind besonders infektionsgefährdet. Einige Wochen nach dem Topfen, wenn die Pflanzen genügend Blattmasse gebildet haben, kann Revus®* (0,6 l/ha in 1000 l Wasser/ha, max. 2 Anwendungen) angewendet werden. Revus verursacht keine Spritzflecken, die Spritzung kann bei Bedarf wiederholt werden.