Aktuelles Zierpflanzen

Botrytis in der Produktion

Nach dem Topfen kann oft ein verstärkter Befall durch Botrytis beobachtet werden, wenn der Wurzelhalsbereich der Pflanzen permanent zu feucht und zu kalt ist. Besonders betroffen sind weichblättrige Pflanzenarten wie z. B. Calibrachoa, Petunia, Sutera oder Fuchsien. Die Botrytis-Infektion beginnt meistens an den Blättern, die nach dem Topfen auf dem Substrat aufliegen. Um Botrytis zu vermeiden, kann die Blattfeuchte über die Klimasteuerung reguliert werden. Viele Klimacomputer bieten automatische Steuerung zur Vermeidung von Taubildung an mit Messungen der Temperatur und Luftfeuchte im Bestand. Alternativ kann der Taupunkt auch mit Hilfe einer Taupunkttabelle ermittelt werden. Ist Botrytis schon vorhanden, sind stark befallene Pflanzen zu entnehmen bzw. der Bestand auszuputzen und mit einem Botrytizid (z.B. Switch) zu behandeln. Dazu Temperaturen im Gewächshaus über mind. 24 Stunden auf 10 – 12 °C anheben.