Auch auf Thripse achten
Aus Vorkulturen verbliebene Frankliniella occidentalis gefährden mit den Folgegenerationen die frisch getopften Jungpflanzen. Zur Zeit der Getreideernte können zudem Thrips tabaci kontinuierlich von draußen einfliegen. Diese vermehren sich zwar nicht im Bestand, saugen aber besonders im Gewebe der jungen Triebknospen, die dann nach dem Stutzen verkrüppeln und mit Laubdeformationen austreiben. Der Schaden wird dann für eine wirksame Bekämpfung zu spät erkannt.
Bei beginnendem Befall durch Thripse müssen daher sofort Gegenmaßnahmen erfolgen. Mainspring® (0,1 kg/ha) kann in Mischung mit dem flüssigen Mehrfachzucker Verduca (0,125%) gegen Thripse zweimal im Abstand von sieben Tagen eingesetzt werden.