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BeratungsCenter Wochenberichte

Hier finden Sie wöchentlich eine Zusammenstellung der wichtigsten Produktanfragen und Beratungsschwerpunkte.

Beratungscenter

Fragen der Kalenderwoche 46 2018

Wie kann ich jetzt noch gegen Ungräser im Getreide mit AXIAL 50/TRAXOS vorgehen?

Wer noch keine Ungrasbehandlung gegen Fuchsschwanz oder Windhalm durchgeführt hat, sollte jetzt noch das blattaktive AXIAL 50 mit 0,9 l/ha einsetzen. In Weizen, Triticale und Roggen ist das etwas stärkere TRAXOS mit 1,2 l/ha anzuraten.

Muss ich nach der Applikation von Bodenherbiziden gegen Ungräser noch eine Behandlung mit AXIAL 50/TRAXOS nachlegen?

Aufgrund der trockenen Witterung der letzten Wochen ist auf vielen Flächen von nur max. 60% Wirkungsgrad der eingesetzten Bodenherbizide auszugehen. Daher bietet sich jetzt eine Behandlung mit AXIAL 50 / TRAXOS an. Insbesondere auf Flächen mit hohem Ungrasbesatz ist eine Nachlage sinnvoll, um hohe Ertragseinbußen zu vermeiden.

Welche Temperaturansprüche haben AXIAL 50/TRAXOS?

Die Wirkung beider blattaktiven Produkte ist temperaturunabhängig! Sie wirken in einem sehr breiten Temperaturspektrum, d.h. sowohl bei wärmerer Witterung bis hin zur Frostgrenze. Auch bei späteren Terminen im Herbst und kühlen Temperaturen zeigen beide Produkte hervorragende Leistungen. Die Wirkstoffaufnahme kann zu diesem späteren Termin noch einmal erhöht werden, weil die Zielfläche der Ungräser größer ist. Die Ungräser sollten sich im 2-3 Blattstadium befinden, da AXIAL 50 bzw. TRAXOS blattaktiv sind und nur so zur Wirkung kommen können.

Welche Mischpartner empfehlen Sie zu AXIAL 50?

Um gleichzeitig Unkräuter mit einer Überfahrt AXIAL 50 zu bekämpfen, mischen Sie am besten einen bodenwirksamen Mischpartner wie z. B. Herold SC, Bacara forte, Malibu oder Stomp A. hinzu. So wird auch später auflaufender Fuchsschwanz erfasst.

Wie kann ich mein junges Getreide mit KARATE ZEON vor dem Gelbverzwergungsvirus schützen?

Bei Zuflug von Blattläusen, die das Gelbverzwergungsvirus übertragen können, sollten Sie im 2-3 Blattstadium des Getreides 75 ml/ha KARATE ZEON einsetzen. Diese wichtige Viruserkrankung kann deutliche Ertragseinbußen zur Folge haben. Eine Zumischung von Herbiziden ist möglich.

KARATE ZEON: Wie kann ich mein junges Getreide vor dem Weizenverzwergungsvirus schützen?

Neben Blattläusen sind auch Zikaden aktiv, die das Weizenverzwergungvirus übertragen können. Die sehr beweglichen Zikaden sind schwer zu bekämpfen. Nach eigenen Erfahrungen werden mit 75 ml/ha KARATE ZEON auftretende Zwergzikaden der Art Psammotettix alienus miterfasst und damit auch Infektionen mit dem Weizenverzwergungsvirus (WDV) in Gerste und Weizen reduziert.

Wirkt die Herbizidkombination BOXER CADOU SC PACK auch bei Trockenheit?

Generell gilt: unter trockenen Bedingungen ist die Wirksamkeit aller überwiegend bodenaktiven Wirkstoffe eingeschränkt. Flufenacet (CADOU) hat einen höheren Anspruch an die Bodenfeuchte. Die Wirkung über die Wurzel kann unter trockenen Bedingungen eingeschränkt sein. Die Kombination in BOXER CADOU SC PACK mit Prosulfocarb (BOXER) mit geringerem Anspruch an die Bodenfeuchtigkeit (höhere Wasserlöslichkeit) kann diesen Effekt puffern.

ZETROLA: Worauf muss ich bei der Bekämpfung von Ausfallgetreide im Raps achten?

Wenn die Masse der Ungräser 2-3 Blätter entwickelt hat, sollten Sie den jungen Raps vor Konkurrenz (Wasser, Standraum) durch Ungräser schützen. Gerste, Hafer und Windhalm sind mit 0,5 – 0,8 l/ha ZETROLA zu bekämpfen. Bei Weizen, Roggen und Tritcale benötigen Sie etwas höhere Aufwandmengen von 0,6 – 1,0 l/ha.