HYBRID

TECHNOLOGIE

Informieren Sie sich hier zu den Vorteilen der Hybridtechnologie

  • Höhere N-Abfuhr

    Die effizientere N-Ausnutzung der Hyvido Sorten führt außerdemzu einem erhöhten N-Entzug:
    Bei gleichem N-Angebot wird bis zu 8 kg/ha mehr N über dasKorn abgefahren. Dadurch können N-Überhänge reduziert unddie N-Bilanz verbessert werden.Dies bringt im Folgejahr mehr Flexibilität bei der N-Düngung.Vor dem Hintergrund der gesetzlichen Vorgaben lässt sich somit Hyvido Sorten selbst bei reduzierter N-Düngung ein hohesErtragsniveau erzielen und gleichzeitig die N-Bilanz optimieren

    Stickstoff-Effizienz und Proteinertrag

    HYVIDO: HÖHERE N-ABFUHR FÜR GERINGERE N-ÜBERHÄNGE

    Überlegene Stickstoff-Effizienz

    Mit der neuen Düngeverordnung wachsen die Herausforderungenim Ackerbau: Diverse Abschläge vom kulturartspezifischen N-Bedarfswertwerden das Düngeniveau reduzieren, vor allem in densogenannten „roten Gebieten“.
    In dieser Situation entscheidet die N-Effizenz einer Sorte (d. h. ihreFähigkeit, das knappe N-Angebot optimal zu nutzen) maßgeblichüber die Wirtschaftlichkeit des Anbaus. Und genau hier liegen dieeinzigartigen Stärken der Hyvido Hybridgerstensorten.
    Amtliche Exaktversuche bestätigen die Ergebnisse von Syngentazur überlegenen N-Effizienz der Hyvido Sorten eindrücklich:
    Das DLR in Rheinland-Pfalz kommt in einer mehrjährigen Versuchsreiheebenfalls zu dem Resultat, dass Hyvido Sorten deneingesetzten Stickstoff besser umsetzen. In jeder Düngestufeerreicht die Hyvido Sorte ein besseres Ertragsergebnis als dieVergleichslinie. Darüber hinaus benötigt die Hybridsorte ca. 30kg weniger N, um ein vergleichbares Ertragsergebnis wie dieLiniensorte zu erbringen. Die Hybride erzielt hier z. B. bei einemN-Angebot von 143 kg/ha bereits den Ertrag, den die Liniensorte erst mit 173 kg/ha N erreicht.

    HYVIDO: ÜBERLEGENE N-EFFIZIENZ

  • Überlegen bei Spätsaaten

    Hinsichtlich der Saatzeit bieten die Hyvido Hybriden erheblich mehr Flexibilität als konventionelle Sorten. Auch Spätsaaten bis weit in den Oktober hinein sind auf den meisten Standorten ohne signifikanten Ertragseinbruch möglich und eröffnen so neue Möglichkeiten der Frucht-folgegestaltung: Hybridgerste kann problemlos auch nach späträumenden Kulturen wie Mais oder nach früh gerodeten Zuckerrüben angebaut werden.

    Darüber hinaus sind geringere Verungrasung, verminderter Vektoren- und Virusbefall, Minderung des Fusarium-Drucks nach Mais und die Enzerrung von Arbeitsspitzen zur Aussaat weitere Vorteile der spätsaatverträglichen Hyvido Sorten.

    Aussaatflexibilität und Konkurrenzstärke

    MEHR ERTRAGSSTABILITÄT AUCH BEI SPÄTER SAAT

    Konkurrenzstark gegen Ungräser

    In Regionen mit intensivem Getreideanbau breitet sich Ackerfuchsschwanz immer mehr aus. Die chemische Bekämpfung wird schwieriger aufgrund eingeschränkter Verfügbarkeit von Wirkstoffen und zunehmender Resistenzentwicklungen. Daher reichen chemische Maßnahmen allein oft nicht mehr aus und innovative neue Ansätze im Ackerbau müssen gefunden werden. In England, wo das Problem noch verbreiteter ist, hat sich Hyvido in der Praxis bereits als zentraler Baustein der Ackerfuchsschwanz-Bekämpfung etabliert. Die Gründe dafür liegen in den besonderen Hybrid-Eigenschaften:

    Hyvido bildet bis zu 70% mehr Wurzelmasse als Liniensorten

    Durch die höhere Wurzelmasse nutzt Hyvido Nährstoffe im Boden nicht nur besonders effizient, sondern entzieht sie zudem dem Ackerfuchsschwanz.

    Hyvido bildet bis zu 55% größere Fahnenblätter und bestockt schneller als Liniensorten

    Die Konkurrenzstärke von Hyvido gegenüber Ackerfuchsschwanz wirkt im Frühjahr. Hier kommt über die Bestockung und die Blattgröße die Vitalität der Hybriden zum Zuge. Die kräftigen Pflanzen entziehen dem Ungras zusätzlich zu den Nährstoffen auch das Sonnenlicht.

    Hyvido eignet sich besser für die Spätsaat als Liniensorten

    Die spätere Saat bietet zusätzlich mehr Spielraum für klassische ackerbauliche Maßnahmen gegen Ackerfuchsschwanz.

    Ergebnis: Deutlich reduzierter Eintrag von Ackerfuchsschwanz-Samen!

    WENIGER ACKERFUCHSSCHWANZ DURCH KONKURRENZSTÄRKE





    MEHR ERTRAG DURCH UNGRAS-UNTERDRÜCKUNG

  • Überlegenes Wurzelsystem

    Bei Hyvido Hybridgerstensorten führt der Heterosiseffekt zur Ausbildung eines besonders leistungsstarken Wurzelsystems. Im Vergleich zu Liniensorten beginnen die Hybriden früher und schneller mit der Wurzelneubildung nach der Vegetationsruhe und bilden eine höhere Wurzelmasse sowie -dichte.

    Insbesondere die höhere Anzahl an Kronenwurzeln begünstigt deutlich die Aufnahme von Wasser und Nährstoffen. Stressphasen oder ungünstige Standortbedingungen können so von den Pflanzen besser überkommen werden, was entscheidend zur Ertragsstabilität beiträgt.

    Überlegene Hybrid-Vitalität

    Starkes Bestockungsvermögen

    Für den oberirdischen Teil der Pflanze ergeben sich aus dem leistungsfähigeren Wurzelwerk vor allem eine schnellere Blattneubildung nach der Vegetationsruhe und eine stärkere Bestockung. Es ist daher wichtig, die Aussaatstärke der Hybridgerste entsprechend der sortenspezifischen Empfehlung deutlich zu reduzieren. Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Saatgutkosten je Hektar aus, sondern führt auch zur optimalen Entwicklung der Einzelpflanzen. Gute Sätechnik und gleichmäßigen Auflauf vorausgesetzt, holen die Hybriden in der Bestandesdichte (Triebe/m²) meist schon im März die Liniensorten ein.

    Vitalere Pflanzen

    Die Gesamtpflanzen der Hybridgerste heben sich von den Liniensorten durch eine höhere Vitalitat und Wüchsigkeit ab. So schließen sich die aufgrund der verringerten Saatstärke zunächst teils dünn wirkenden Bestände im Frühjahr sehr schnell und bilden einen kräftigen Blattapparat aus.

    Das ermöglicht eine hohe Photosynthese-Leistung und verleiht erhöhte Konkurrenzkraft gegen auftretende Ungräser und Unkräuter. Besonders das bis zu 3 mal größere Fahnenblatt der Hybriden kann einen wesentlichen Beitrag zur Ertragsbildung leisten. Ein Schutz vor Blattkrankheiten bis zur Abreife durch eine lang wirksame Fungizidmaßnahme, macht sich so besonders bezahlt.

    Mehr größere Ähren je Pflanze

    Durch die starke Bestockung und Vitalität bildet die Hybridgerste mehr Ähren je Pflanze (im Schnitt der letzen 3 Jahre 3,7 gegenüber 2,6 bei den mehrzeiligen Linien auf den Referenzfeldern). Eine positive Auswirkung des Heterosis-Effekts ist, dass die Hybrid-Ähren zudem eine höhere Kornzahl je Ähre aufweisen.

    So wird nicht nur die Grundlage für hohen Einzelpflanzenertrag geschaffen. Gleichzeitig ist auch der relative Anteil kleinerer, endständiger Körner reduziert, was sich positiv auf Sortierung und Qualität des Ernteguts auswirkt. Da die Hierarchie zwischen den Trieben verschiedener Ordnung bei der Hybridgerste nur schwach ausgeprägt ist, besitzen auch die Ähren der Nebentriebe in der Regel nur geringfügig weniger Körner als die Hauptähren.

    Das bringt Ihnen die Hybrid-Vitalität

    Starkes Bestockungsvermögen, überlegenes Wurzelsystem, vitalere Pflanzen und mehr Flexibilität in der Fruchtfolge – ohne Zweifel sind dies große Vorteile im Anbau. Aber entscheidend für Sie ist letztlich der Ertrag. Aktuelle Ergebnisse aus dem Syngenta Praxisnetzwerk zeigen:
    Die besondere Vitalität von Hyvido wirkt sich auch ertraglich positiv aus. Durchschnittlich beträgt der Mehrertrag von Hyvido im Vergleich zu den Liniensorten 4,4 %.

    HYVIDO ÜBERZEUGT IN DER PRAXIS

  • Bundesweit überlegen im Ertrag

    Die speziellen Eigenschaften der Hybridgerste führen zu einem erhöhten Ertragspotenzial, dass sich bei Anwendung des angepassten Anbausystems auch in deutlichen Mehrerträgen niederschlägt. Besonders unter den heterogenen Bedingungen des Praxisanbaus kommen die Vorteile des leistungsfähigeren Wurzelwerks und der hohen Kompensationsfähigkeit voll zum Tragen.
    Entsprechend sind die Hybriden gegenüber den konventionellen Sorten über alle 21 Standorte des Syngenta Prxisnetzwerks 2019 ertraglich klar im Vorteil. Der Ertragsvorteil der Hyvido Sorten zeigt sich auch unter den eher homogenen Verhältnissen der Landessortenversuche 2019, fällt aber hier etwas geringer aus.

    Mehr Ertrag und Ertragsstabilität

    Mehr Ertrag in Versuch und Praxis

    Stabile Leistung in allen Umwelten

    Neben einem möglichst hohen Ertrag in jedem Jahr kommt es beim Gerstenanbau auch auf die Zuverlässigkeit einer Sorte an verschiedenen Standorten und unter unterschiedlichen Boden- und Witterungsbedingungen an. Dass Hybridgerste in diesem Punkt überlegen ist, zeigt das Beispiel der Sorte SY Galileoo, welche im Vergleich zu den 3 vermehrungsstärksten Liniensorten 2-jährig mit stabilen Erträgen überzeugt.
    SY Galileoo hat dabei nicht nur den höchsten Durchschnittsertrag, sondern zeigt auch die größte Stabilität in den Landessortenversuchen 2018 und 2019.
    Das unterstreicht die breite Anbaueignung und das hohe Kompensationsvermögen der Hybridgerste auch unter schwierigen und stark wechselnden Bedingungen.

    SY GALILEOO: MEHRJÄHRIG ÜBERLEGEN IN DER

    Höhere Ertragssicherheit durch gute Ramularia-Resistenz

    Die aktuell wichtigste Krankheit in Sommer- als auch Wintergerste ist Ramularia. Der Schwerpunkt ist nach wie vor der Süden Deutschlands, aber auch in den anderen Gebieten nimmt das Befallsgeschehen immer weiter zu und ist seit nun mehr als 10 Jahren kein Einzelfall.
    Durch den Wegfall fungizider Wirkstoffe ist eine dauerhaft sichere Kontrolle zukünftig nicht mehr möglich. Das einzige gegen Ramularia zugelassene Produkt, Amistar Opti, konnte in diesem Jahr letztmalig bis zum 20. Mai eingesetzt werden.
    • Ramularia-Anfälligkeit der Gerstensorten gewinnt zunehmend an Bedeutung
    • Hyvido-Sorten besitzen eine geringe Ramularia-Anfälligkeit und bieten größere Anbausicherheit
    • Hybridgerste als Teil der Gesamtstrategie für nachhaltigen Gerstenanbau
    Die nebenstehende Abbildung aus den Landessortenversuchen 2018 und 2019 in Bayern zeigt sehr deutlich, dass Hybridgerstensorten eine sehr gute Ramularia-Toleranz aufweisen und somit auch für zukünftige Herausforderungen bestens gerüstet sind.

    Sorteneinstufung Ramularia-Resistenz LSV Bayern 2018 & 2019

  • Sicherheit beim Hektoliter-Gewicht

    Neben einer zuverlässig hohen Ertragsleistung spielt auch die Kornqualität – vor allem das Hektolitergewicht – im Gerstenanbau eine Rolle. Hyvido Sorten weisen in diesem Merkmal seit Jahren einen Vorteil gegenüber den meisten konventionellen Mehrzeilern auf und erreichen oftmals das hohe Niveau von zweizeiligen Sorten.

    Dieser Vorteil zeigte sich auch im Anbaujahr 2019: Im Mittel aller 21 Standorte des Syngenta Praxisnetzwerks mit zum Teil sehr unterschiedlichen Boden-, Anbau- und Witterungsbedingungen erzielten die Hyvido Sorten nicht nur deutlich mehr Ertrag als die konventionellen Vergleichssorten, sondern zudem ein besseres Hektolitergewicht.

    Top-Kornqualität

    Überlegen in Ertrag und Qualität

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