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Mainspring - Mit Grips gegen Thrips!

Aktuelles Zierpflanzen
09.03.2020
Callie Apricot

Aufgrund ihrer versteckten Lebensweise und hohen Vermehrungsrate sind Thripse in Zierpflanzenbau sehr schwer bekämpfbar. Darüber hinaus besteht bei Thripsen eine hohe Gefahr der Resistenzbildung gegenüber Pflanzenschutzmitteln, die sich aufgrund der schwindenden Anzahl an zugelassenen Pflanzenschutzmitteln vergrößert. 

Mainspring® wurde für den Einsatz in Zierpflanzen im Gewächshaus zugelassen gegen Eulenarten, Minierfliege und Kalifornischen Blütenthrips mit einer Auflage für vollständig versiegelte Flächen. Der Wirkstoff Cyantraniliprole wird translaminar im Blatt verteilt. Um eine gute Wirkung bei den unter den Blättern sitzenden Insekten bekommen, ist mit einer entsprechenden Applikationstechnik eine gute Benetzung zu erzielen.

Mainspring ist raubmilben- und nützlingsschonend und kann im Integrierten Pflanzenschutz unter Glas in Kombination mit Nützlingen (Raubmilben, Encarsia, Eretmorcerus und Diglyphus) sicher eingesetzt werden. Die wasserlösliche Granulatformulierung ist sehr gut verträglich, verursacht keine Spritzflecken und ist mischbar mit den üblichen im Zierpflanzenbau eingesetzten Pflanzenschutzmitteln. WICHTIG: Mainspring wurde als bienen-gefährlich (B1) eingestuft und darf in Gewächshäusern nicht in blühende oder von Bienen beflogene Pflanzen ausgebracht werden.

Einsatz von Mainspring gegen Thripse in Beet- und Balkonpflanzen

Beim ersten Auftreten der Thripse im Bestand oder wenn bei einem voraus gegangenen Nützlingseinsatz die Schadschwelle überschritten wird, kann Mainspring mit einer Aufwandmenge von 0,05-0,25 kg/ha (in Abhängigkeit der Pflanzengröße) zweimal im Abstand von 7 – 10 Tagen eingesetzt werden. Wichtig für das vorbeugende Resistenzmanagement ist der Wechsel der Wirkmechanismen. Bei Bedarf sollten nachfolgende Behandlungen mit Insektiziden aus anderen Wirkstoffgruppen durchgeführt werden. Eine zweite Blockbehandlung mit Mainspring in derselben Kultur ist erst 60 Tage nach der letzten Mainspring-Anwendung und maximal viermal im Jahr möglich. Mit dieser Vorgehensweise soll eine Resistenzbildung verhindert werden.

Verduca®* als Zusatz zu Mainspring verbessert die Wirkung gegen Thripse deutlich. Verduca ist ein Zuckersirup und wird mit 125 ml je 100 Liter Brühe (entspricht 0,125 %) zugesetzt. Verduca ist derzeit in Deutschland der einzige als Zusatzstoff gelistete Mischzucker und darf als Wirkverstärker in Spritzbrühen verwendet werden. Netzmittel sollten nicht beigemischt werden, da sie sich in der Thripsbekämpfung eher nachteilig auswirken. Verduca ist in 1 l Gebinden über die Firma BIOFA erhältlich. *Eingetragene Marke der BIOFA AG.

Detailierte Informationen zu Mainspring finden Sie hier: