Wie Klimawandel schon heute das Wetter beeinflusst
Die langfristige Veränderung des Klimas wird immer deutlicher spür- und messbar. Tatsächlich steigt die jährliche Durchschnittstemperatur in Deutschland seit den 80er Jahren kontinuierlich an:
Gleichzeitig treten lokale Starkregenereignisse vermehrt auf. Dies hängt direkt mit dem allgemeinen Anstieg der Lufttemperatur zusammen. Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit speichern als kalte, leicht zu erkennen an Kondenswasser, das sich bildet, wenn warme Luft auf eine kalte Oberfläche trifft. Die maximale Wasserdampfmenge, die Luft bei einer bestimmten Temperatur speichern kann, steigt exponentiell mit der Temperatur an, wodurch schon wenige Grad einen großen Unterschied ausmachen. 2,5°C Unterschied können leicht zu 20% mehr in der Luft gespeicherter Feuchtigkeit führen. In wärmerer Luft kann sich also mehr Wasser sammeln, bevor es abregnet. Fängt es an zu regnen, so kann dies umso heftiger ausfallen, eine mögliche Erklärung für die vermehrt auftretenden lokalen Starkregen.
Das Wetter wird auch in größerem Maßstab, auf Großwetterlagen-Ebene verändert. Eine Großwetterlage beschreibt die allgemeine Wetterlage in einem bestimmten Gebiet. Sie umfasst die großräumigen Wettererscheinungen wie Hoch- und Tiefdruckgebiete, Fronten und Luftmassen. Die Großwetterlage beeinflusst das Wetter über einen längeren Zeitraum, wobei beobachtet wird, dass Großwetterlagen heute sehr viel länger als früher in einem Gebiet verweilen bevor sie weiterziehen. Eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen ist ein verlangsamter Jetstream, der atmosphärische Starkwind, der Hoch- und Tiefdruckgebiete auf der Erde verlagert. Anfang des Jahres und aktuell ist das vielerorts an wochenlang anhaltendem Regen zu sehen, der nicht abziehen will. Wird eine Großwetterlage dann schließlich abgelöst, ist es nicht unwahrscheinlich, dass sich die nächste Wetterlage wieder über Wochen festsetzt. So könnten viele Wochen Hitze auf die aktuelle Wetterlage folgen.
Was tun in der Landwirtschaft?
Das Wetter selber lässt sich natürlich nicht ändern, aber die Auswirkungen auf die Kulturen lassen sich abmildern. Bestimmte Kulturen, darunter die Kartoffel, reagieren dabei besonders empfindlich, vor allem auf Hitze. Hat sich eine heiße Großwetterlage festgesetzt, kann der Kartoffelertrag schnell leiden.
Mit Quantis steht ein Produkt zur Verfügung, das Ertragsverlust in der Kartoffel durch Hitzestress vermeiden kann. Bei Hitze haben Pflanzen Schwierigkeiten, Wasser in den Zellen zu halten und gleichzeitig physiologisch aktiv zu bleiben.
Quantis
- Verbessert die Photosynthese-Leistung
- Erhält die Vitalität der Pflanze bei Hitzestress
- Fördert Ertragsbildung und Qualität
Quantis ist ein Osmoprotektivum, das die Photosynthese-Effizienz unter Stress aufrechterhält. Die Erhaltung des osmotischen Leistungsvermögens bedeutet, dass sich die Funktion der Pflanzenzelle nahe am Optimum bewegt, wodurch die Pflanze Licht effizienter nutzt, um Ertrag zu bilden. Zusätzlich verhindert Quantis einen "Stau" von ungenutzter Energie bei Stress, wodurch weniger Sauerstoffradikale (ROS) entstehen. Quantis wirkt als Reduktionsmittel für oxidativen Stress, indem es gesunde Pflanzenzellen dabei unterstützt, reaktive Sauerstoffradikalfänger zu produzieren, die diese ROS neutralisieren. Es unterstützt so die normale Zellfunktion und hält so die Vorgänge aufrecht, die nötig sind, um den Knollenertrag zu bilden:
Es ist sinnvoll, unabhängig von der aktuellen Witterung auf alle Großwetterlagen eingestellt zu sein, um empfindliche Kulturen wie die Kartoffel vor möglichem Ertragsverlust durch Hitze schützen zu können.
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