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Syngenta - Switch

Switch

Die Königsklasse gegen Botrytis
 
 

Vorteile


Resistenzvorbeugung durch zwei verschiedene Wirkstoffklassen

Langfristige Wirkungssicherheit gegen schwierigen Erreger

Einsatz von zwei Spezialisten; nicht nur Zusatzwirkung

Höchstes Wirkungsniveau und lange Dauerwirkung

Schutz vor Ertragsschäden und Qualitätseinbußen hochwertiger Weine

Absicherung in feuchten Reifephasen

 

Sehr gute Mischbarkeit und hohe Kulturverträglichkeit

Hohe Flexibiltät bei Wahl von Oidium- und Pero-Partnern

Keine Gefahr von Schäden auf Lesegut

 

 
 

Wirkung


Switch ist in einer Reihe von Spezialkulturen zugelassen. Es bekämpft dort – wie im auch Weinbau – den Erreger Botytis cinerea auf höchstem Niveau. Erfahrungen aus Versuchen und der Praxis belegen zudem eine große Wirkungsbreite gegen ein Spektrum an unerwünschten Fäulniserregern.

KRANKHEITERREGERWIRKSAMKEIT
GraufäuleBotrytis cinerea+++++
Grünfäule*Penicillium spec.+++
Traubenfäule Komplex*Aspergillus, Rhizopus, Mucor, Cladosporium, Alternaria+++
Rosafäule*Trichothezium spec.+++
Echter Mehltau*Erysiphe necator++
Schwarzfäule*Guignardia bidwellii++
+++++ sehr gut; ++++ gut; +++ gute Zusatzwirkung; ++ Zusatzwirkung
*Nach eigenen Erfahrungen
 
 

Anwendung


Die Behandlungen sollten rechtzeitig vor dem Schließen der Trauben erfolgen. Zu diesem Zeitpunkt kann man noch das Stielgerüst, besonders die Übergangsstellen der Stiele zu den Beeren, gut benetzen.

Wassermengen von 300 – 600 l/ha und mittel- grobtropfige Düsentechnik unterstützen eine gute Anlagerung. So kommt das bewährte Top-Leistungsvermögen von Switch gegen Botrytis optimal zum Tragen.

Switch Rebschutzstrategie

Wurde zum Termin Traubenschluss Switch noch nicht eingesetzt, wird – in Abhängigkeit von Sorte und Qualitätserwartungen - eine Anwendung zur Abschlussspritzung empfohlen.

 
 

Produktprofil


KULTURWeinreben (Kelter- und Tafeltrauben)
INDIKATIONENBotrytis (Botrytis cinerea)
ZUSATZWIRKUNGEN*Penicillium – Arten, Aspergillus, Sekundärfäulen
WIRKSTOFFE375 g/l Cyprodinil + 250 g/l Fludioxonil
WIRKSTOFFGRUPPENAnilinopyrimidine + Phenylpyrrole
WIRKUNGSWEISESystemisch + tiefenwirksames Kontaktmittel
FORMULIERUNGWasserdispergierbares Granulat (WG)
AUFWANDMENGEBasis: 0,24 kg/ha
Max.: 0,96 kg/ha
ANZAHL ANWENDUNGENMax. 2
ZULASSUNGSZEITRAUMBBCH 73 - 85
WARTEZEIT21 Tage (Kelter- und Tafeltrauben)
GEBINDEGRÖSSEN1 kg, 5 kg
*Nach eigenen Erfahrungen
 
 

Applikationstechnik



Der Botrytis-Erreger sitzt oft an Blütenresten und kann ausgehend von dort über die Schwachstelle zwischen Stiel und Beere ins Pflanzengewebe eindringen. Auch an Jungbeeren kann der Pilz über Reste organischer Substanz starke Infektionen auslösen. Daher ist es Aufgabe der Applikationstechnik, insbesondere beim Einsatz von Botrytiziden, auch an Gescheinen, Stielgerüsten und jungen Beeren für eine gute Anlagerung zu sorgen.

In nachstehendem Versuch sollte überprüft werden, ob Unterschiede in der Anlagerung an Beeren und Stielgerüsten zwischen Hohlkegeldüsen und kompakten Injektordüsen auftreten. Dabei wurde mit einem Markierungsstoff (Tracer) gearbeitet, dessen Anlagerung exakt bestimmt werden kann.

Fazit: Sowohl an Beeren als auch am Stielgerüst wird durch den Einsatz der abdriftreduzierenden Düsentechnik eine gute Anlagerung erzielt.

 

Anlagerung an Erdbeeren

Anlagerung an den Beeren:

Die erste Grafik zeigt, dass mit den Hohlkegeldüsen TR 80-015 mit 550 l Wasser/hä ähnlich Anlagerungswerte erzielt werden wie mit der Injektordüse IDK 90015.
Ein Teilentblätterung bringt wie erwartet bei beiden Düsen eine nochmals verbesserte Anlagerung.

Anlagerung am Stielgerüst:

Beide Düsen lagern den Tracer am Stielgerüst gut an. Die kompakte Injektordüse besitzt leichte Vorteile in der Variante der Teilentblätterung der Traubenzone.

Anlagerung am Stielgeruest