Übersicht Schädlinge

thripse

Thripse

Adulte und vor allem die Larven halten sich vorzugsweise in Triebspitzen und Blütenknospen auf. Die Eier werden ins Pflanzengewebe abgelegt und entwickeln sich über zwei saugende Larvenstadien zur Pränymphe und Nymphe. Durch die Saugtätigkeit entstehen helle Ablösungen an den Blättern und Deformationen im Laub. Dunkle Kotflecken sind auf dem Laub zu finden. Eine rechtzeitzeitige Schadkontrolle ist bereits bei Kulturbeginn mit dem Anbringen von Blautafeln durchzuführen.

weiße fliege

Weiße Fliege

Aufzufinden sind die bis zu 1,5 mm großen Weißen Fliegen auf der Blattunterseite. Die Eier und Larvenstadien entwickeln zum Schutz einen sog. festen Deckel, unter dem sie durch Saugtätigkeit die Kulturpflanzen schädigen. Speziell in geschlossenen Pflanzenbeständen ist die Gefahr von einem starken Befall sehr hoch. Im Gewächshaus überwintern verschiedene Arten der Weißen Fliegen auch bei sehr niedrigen Temperaturen. Wie bei den Blattläusen führt das Saugen der Weißen Fliege zu Blattnekrosen und Rußtaubildung nach Honigtauausscheidung. Die Kontrolle mittels Gelbtafeln muss bereits zu Kulturbeginn erfolgen.

spinnmilben

Spinnmilben

Spinnmilben sitzen meistens auf der Blattunterseite und schädigen die Pflanze, indem sie einzelne Zellen anstechen und diese aussaugen. Bei Befallsbeginn entstehen weiß-gelbe Sprenkel, die später zu flächigen fahlgrünen Aufhellungen werden. Zu ihrem Schutz und zur Verbesserung ihres Mikroklimas leben Milben oft in zarten Gespinsten. Hohe Temperaturen und trockene Luft fördern den Befall. Spinnmilben treten oftmals in Befallsnestern im Bestand auf.

raupe

Raupen

Hierbei handelt es sich um eine Gruppe verschiedener Raupenarten, die sich später zu einer Vielzahl von Faltern und Motten entwickeln. Daher sind Raupen in Ihrer Größe, Farbe und Aussehen sehr verschieden. Allen gemeinsam ist die Fraßtätigkeit an weichem Blatt- und Stängelgewebe. Ein deutlicher Hinweis auf Raupenfraß sind hinterlassene Kotkrümel. Raupen sind meist am Abend oder in der Nacht aktiv, was ihr Auffinden am Tag oft erschwert.

blattlause

Blattläuse

Es handelt sich um eine artenreiche Gruppe von Schadinsekten. Blattläuse befallen nahezu alle Zierpflanzen. Die Vermehrung erfolgt meist lebend-gebärend in raschen Intervallen von 14 Tagen. So können in kurzer Zeit große Populationen entstehen. Blattläuse ernähren sich vom Phloemsaft der Pflanzen. Der nicht verwertete Teil des Zellsaftes wird als zucker- haltiger Honigtau von den Blattläusen ausgeschieden und ist Nährmedium für Schwärze- und Rußtaupilze.

minierfliegen

Minierfliegen

Zuerst sind die, von den Fliegen verursachten kleinen, stecknadelgrossen Einstichstellen, kaum sichtbar. Die Minierfliegen legen ihre Eier in die Epidermis der Blätter ab. Durch die sich im Blatt entwickelnde Larve entstehen geschlängelte Fraßgänge (Minen), welche die Pflanze irreparabel schädigen. Zu beachten ist, dass Minierfliegen auch auf Unkraut, unter Kulturtischen oder an Beeträndern überdauern.