Eine zuverlässige Ungras- und Unkrautbekämpfung gehört zu den wichtigen Maßnahmen im Getreideanbau im Herbst. In der Praxis hat sich die Herbizid-Applikation zeitnah nach der Getreidesaat bewährt. Einerseits kann man in diesem frühen Stadium den Grundstein für ein erfolgreiches Anti-Resistenzmanagement bei Gräsern legen, andererseits fördert ein früher Ausschluss von konkurrierenden Gräsern und Unkräutern die Jugendentwicklung des Getreides. Nur ein ungras- und unkrautfreier Bestand ist wirtschaftlich und garantiert die weitere problemlose Durchführung der Pflegemaßnahmen bis hin zur reibungslosen Beerntung.

Sachgerechte Anwendung von Boxer Cadou

Verschiedene wirkstoffabhängige Faktoren, insbesondere des Wirkstoffs Flufenacet, müssen bei der Applikation beachtet werden. Besonders bei der Ackerfuchsschwanzbekämpfung muss die Applikation daher frühzeitig im Vorauflauf oder bis spätestens BBCH 11 durchgeführt werden. Dies garantiert die optimale Wirkung gegen Ackerfuchsschwanz.

Zu den wirkstoffabhängigen Faktoren zählen:
  • Die Fähigkeit zur Aufnahme über Wurzel/Hypokotyl der Schadpflanzen
  • Die Bindung im Boden
  • Die Geschwindigkeit des Wirkstoffabbaus im Boden
Lorem ipsum.

Herbizidapplikation im Herbst – mit abdriftmindernder Technik Wirkungssicherheit im Getreide steigern!

Boxer hat in den vergangenen Jahren seine Stärke als flexibler Tankmischpartner in Kombination mit bodenaktiven Partnern bewiesen. Diese Erfahrungen führten zur Entwicklung des Boxer Cadou SC Packs, der Ihnen eine Spitzenlösung gegen Ackerfuchsschwanz bietet.

Links: Unbehandelte Kontrolle; rechts: Boxer 2,5 l/ha + Cadou SC 0,5 l/ha

Eine wirkungsstarke Bodenherbizidvorlage ist die Basis für eine effektive Ackerfuchsschwanzkontrolle! (Links: Unbehandelte Kontrolle; rechts: Boxer 2,5 l/ha + Cadou SC 0,5 l/ha)

Für Herbizide mit dem Wirkstoff Prosulfocarb (Boxer) sind einige Anwendungsbestimmungen zu beachten:

    • Fahrgeschwindigkeit von max. 7,5 km/h nicht überschreiten (NT 146)
    • Auf der gesamten Behandlungsfläche nur Düsen mit mindestens 90 % Abdriftminde-rung einsetzen (NT 145)
    • Wassermenge muss mindestens 300 l/ha betragen (NT 145)
    • Die Windgeschwindigkeit darf bei der Ausbringung des Mittels 3 m/s nicht überschreiten (NT 170)

Diese Anwendungsbestimmungen erscheinen auf den ersten Blick als „lästige Pflicht“. Aktuelle Applikationsversuche zeigen aber sehr deutlich, dass sich mit Einhaltung dieser Regeln auch die stabilsten Wirkungsgrade bei der Herbizidapplikation im Herbst, erzielen lassen!

Eine grobtropfige, abdriftarme Applikation mit 300 l/ha macht also nicht nur Sinn, um eine mögliche Abdrift auf Nachbarflächen, und damit potenziellen Ärger zu verhindern, sondern sie verbessert in erster Linie Ihren Bekämpfungserfolg. Dieses gilt besonders bei ungünstigen Witterungsbedingungen.

Sicherheit der Ackerfuchsschwanzbekämpfung steigt mit der Wassermenge!

Sicherheit der Ackerfuchsschwanzbekämpfung steigt mit der Wassermenge! Sicherheit der Ackerfuchsschwanzbekämpfung steigt mit der Wassermenge!

Vorauflauf Applikation mit 4,0 l/ha Boxer + 0,6 l/ha Herold, United Kingdom 2017

Warum erzielen Spritzungen mit geringeren Wassermengen und feineren Düsen häufig schlechtere Wirkungsgrade?

Ein großes Problem in der Praxis ist, dass Spritzungen mit feineren Düsen gegenüber Wind, geringer Luftfeuchtigkeit und Thermik sehr empfindlich sind und es nur wenige „optimale Zeitfenster“ für die Spritzung gibt. Auch scheinbar kleine Anwendungsfehler, wie zu hohe Fahrgeschwindigkeit oder ein etwas zu hoch geführter Spritzbalken führen schnell zu ungleichmäßiger Benetzung. Im Ergebnis erreicht ein Teil der Spritzbrühe nicht ihr Ziel, Bereiche mit einer Unterdosierung nehmen zu und der Wirkungsgrad geht insgesamt um wertvolle Prozente zurück. Bei der Ackerfuchsschwanzbekämpfung muss aber jedes Prozent verbesserte Wirkung angestrebt werden.

Für Sie rechnet sich also die Spritzung mit grobtropfigen Düsen und 300 l/ha doppelt! Es kommt langfristig zu weniger Nachspritzungen und die Resistenzentwicklung auf Ihren Flächen wird deutlich verzögert.

Praxis-Streifenversuch 2019/20 Südniedersachsen

Praxis-Streifenversuch 2019/20 Südniedersachsen:
Im Vordergrund die unbehandelte Kontrolle, rechts daneben eine gelungene Ackerfuchsschwanzbekämpfung mit Boxer Cadou SC Pack. Appliziert wurde mit der sehr grobtropfigen Syngenta 130-05 Vorauflaufdüse (95% Abdriftminderung) mit 300 l/ha Brühemenge.

Unsere Anleitung zum Schlussmachen mit Ackerfuchsschwanz im Herbst

Anleitung zum Schlussmachen mit Ackerfuchsschwanz im Herbst

In Abhängigkeit des Unkrautspektrums bzw. zur Absicherung der Unkrautwirkung des Boxer Cadou SC Packs können z. B. Diflanil 500 SC2, Alliance®3 oder Pendimethalin-haltige Herbizde zugemischt werden. Der Zulassungsumfang der Einzelprodukte ist zu beachten!

  ® Eingetragene Marke einer Syngenta Konzerngesellschaft
®1 Registrierte Markenzeichen der Bayer CropScience
   2 Marke der Plantan GmbH
®3 Eingetragene Marke der Nufarm GmbH

Wirkungsspektrum gegen Gräser und Unkräuter

Boxer Cadou Anwendung UZnkrautwirkung Boxer Cadou Anwendung UZnkrautwirkung
Boxer Cadou Anwendung UZnkrautwirkung Boxer Cadou Anwendung UZnkrautwirkung
Boxer Cadou Anwendung UZnkrautwirkung Boxer Cadou Anwendung UZnkrautwirkung

Ansprechpartner Außendienst

Hier wird Kundennähe großgeschrieben: Unsere Syngenta Experten sind vor Ort für Sie da. Geben Sie einfach Ihre Postleitzahl ein, um Ihren regionalen Ansprechpartner zu finden.

Suche