Schneiden Sie optimal ab im Kampf gegen Ungräser!
Der Gräserspezialist – für alle wichtigen Getreide
Der chemische Pflanzenschutz ist ein wichtiger Mosaikstein einer jeden Bekämfpungsstrategie der Leitungräser Ackerfuchsschwanz und Windhalm. Der Wirkstoffgruppe der ACCase-Inhibitoren und dem Produkt Axial 50 kommt dabei eine Schlüsselstellung zu.
Die Stärken
Flexibel
- Temperaturunabhängige Wirkung
- Schnelle Regenfestigkeit
- Sehr gute Abstandsauflagen
- Gute Mischbarkeit
Verträglich
- In allen wichtigen Getreidearten
- Für maximale Erträge
- Keine Nachbaueinschränkungen
Wirkungssicher
- Gegen Windhalm und Ackerfuchsschwanz (sensitive Biotypen)
- Sicher auch bei Mischverungrasung
- Wichtiger Baustein auch im Anti-Resistenz-Management
Wirkung auf die man vertrauen kann
Gegen alle wichtigen Ungräser
Ungräserbekämpfung ist wichtiger denn je!
Bedingt durch enge getreidebetonte Fruchtfolgen, frühe Saattermine, reduzierte Bodenbearbeitung und mitunter Samenverschleppung haben Verbreitung und Besatzstärke von Ungräsern stetig zugenommen. Ohne erfolgreiche Bekämpfung drohen starke Ertragseinbußen und mittelfristig große ackerbauliche Probleme.
Axial 50 hilft Ihnen auf dem Weg zu sauberen Getreidebeständen.
Leistungsstärke gegen Ackerfuchsschwanz
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Axial 50 gegen Windhalm, Weidelgras und Flughafer in Winterweizen - Leistung, die überzeugt!
Axial 50 mit seinem Wirkstoff Pinoxaden zeigt seit vielen Jahren unveränderte Leistungssicherheit gegen Windhalm. Im Vergleich zu ALS-haltigen Wettbewerbsprodukten wird die Überlegenheit in Punkto Leistungssicherheit besonders deutlich. Aber auch andere Ungräser wie Weidelgras oder Flughafer werden sicher bekämpft.
Kontrolle vs. Wettbewerb
Leistung gegen Windhalm vs. Iodosulfuron-haltigem Wettbewerb
Mehr anzeigenWeniger anzeigenAxial 50 zeigt sich über viele Jahre hinweg äußerst stabil gegen Windhalm. Der Wettbewerb (ALS-Inhibitor Iodosulfuron) schwankt und zeigt hier im Vergleich eine deutlich niedrigere Gesamtwirkung und stärkere Leistungsschwankungen.
Leistung gegen Windhalm vs. Pyroxulam-haltigem Wettbewerb
Mehr anzeigenWeniger anzeigenAuch gegen einen anderen Wettbewerber zeigt sich Axial 50 im mehrjährigen Vergleich sehr wirkungssicher gegen Windhalm. Auch dieser Wettbewerber (ALS-Inhibitor Pyroxsulam) zeigt im Vergleich eine niedrigere Gesamtwirkung und stärkere Leistungsschwankungen.
Wettbewerb vs. Axial
Nachbehandlung gegen Weidelgras im Frühjahr? Axial 50 ist Pflicht!
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Flughaferbekämpfung mit Axial 50 – flexibel und wirkungsvoll
Mehr anzeigenWeniger anzeigenAxial 50 ist sehr wirkungsstabil gegen Flughafer, unabhängig vom Anwendungstermin
Axial 50 gegen Flughafer
Axial 50 mit Bestleistungen bei Flughafer!
Resistenzen gegen Herbizide - Wirkstoffe schützen ist wichtiger denn je!
Resistenzbildung - ein evolutionärer Prozess
Die Entwicklung von Herbizidresistenz ist ein natürlicher Vorgang. Sie tritt bevorzugt auf, wenn Herbizide gegen Ungräser und Unkräuter mit starker geographischer Verbreitung, massiven Besatzdichten im Acker und hoher Vermehrungsrate eingesetzt werden. Herbizidwirkstoffe, die nur an einem Zielort in der Pflanze angreifen, sind deutlich stärker gefährdet, als Wirkstoffe mit mehreren Ansatzpunkten.
Wie funktioniert Resistenz?
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Metabolisch
Der Wirkstoff gelangt nicht mehr zum Wirkort durch z.B. chemischen Abbau in der Pflanze, beeinträchtigten Transport in der Pflanze oder verminderter Aufnahme in die Pflanze. Der Abbau des Wirkstoffes ist die häufigste Ursache. Ferner geht metabolische Resistenz oft mit Kreuzresistenz einher, d.h. mehr als eine Wirkstoffgruppe wirkt nicht mehr ausreichend.
Target Site
Der Wirkstoff gelangt zum Wirkort, kann dort aber nicht mehr wirken, da sich der Wirkort strukturell verändert hat.
„Resistenzstatus bei Ackerfuchsschwanz und Windhalm“
Mehr anzeigenWeniger anzeigenRisikofaktoren für die Entwicklung von Herbizidresistenzen
Mehr anzeigenWeniger anzeigenAckerfuchsschwanz
Die blattaktiven Wirkstoffe aus den Gruppen der ACCase- und ALS-Inhibitoren
stehen unter starkem Resistenzdruck. Um die Problematik zu beschreiben, können die Zahlen unseres
Resistenzmonitorings 2021 herangezogen werden. Von 160 untersuchten Verdachtsproben bei
Ackerfuchsschwanz zeigten 79% der Proben eine ausgeprägte Resistenz gegen ACCase- und 39% der
Proben eine ausgeprägte Resistenz gegen ALS-Inhibitoren. Die Funde multipler Resistenz nehmen zu.
Beide der oben beschriebenen Resistenzmechanismen werden gefunden, wobei die metabolische
Resistenz im Getreideanbau vermutlich eine größere Rolle spielt.
Wichtig: ermitteln sie unbedingt den Resistenzstatus Ihrer
Flächen damit Axial 50 sicher angewendet werden kann!
Windhalm
Bei Windhalm ist eine Resistenz gegen die Wirkstoffklasse der ALS-Inhibitoren deutlich ausgeprägter im Vergleich zu den ACCase-Inhibitoren. Aktuelle Untersuchungen aus dem Bundesland Hessen beschreiben die Situation recht gut. Von 109 untersuchten Proben konnten lediglich 4 bzw. 12 Proben mit einem Herbizid der Wirkstoffklasse der ALS-Inhibitoren gut kontrolliert werden. Axial 50 aus der Wirkstoffklasse der ACCase-Inhibitoren dagegen konnte 93 Proben mit einem Wirkungsgrad zwischen 90 und 100 % kontrollieren. Auch für Windhalm können beide Resistenzmechanismen beschrieben werden.
Herbizide nachhaltig einsetzen - Wirkstoffe schützen
Anti-Resistenzmanagement mit Axial 50
Um die Wirkungsstärke von Axial 50 zu erhalten und weiterer Resistenzbildung vorzubeugen, ist es zwingend notwendig, weitere Maßnahmen zu ergreifen.
Pflanzenbau praktizieren und alle ackerbaulichen Maßnahmen ausschöpfen:
- Feldhygiene beachten! Eine Verschleppung von Samen z.B. durch überbetrieblichen Geräteeinsatz ist zu vermeiden.
- Mechanische Ungrasbekämpfung durch flache Stoppelbearbeitung, falsches Saatbett anlegen
- Pflugeinsatz in der Fruchtfolge wenn nötig, aber auf ausreichende Zeitabstände nutzen
- Späte Saattermine nutzen, um den Ungrasbesatz zu reduzieren
Herbizidmassnahme optimieren und Wirkungsgrade maximieren:
- Früher, bzw. optimaler Einsatzzeitpunkt
- Auf leistungsstarke Produkte setzen
- Hohe Aufwandmengen
- Eine sachgerechte Anwendung sicherstellen (hohe Wassermenge, abdriftmindernde Düsen, angepasste Fahrgeschwindigkeit).
Fruchtfolgen für Wirkstoffrotation nutzen um die Herbizid-Wirkstoffe zu schützen:
- Sommerungen einbauen (z. B. Leguminosen, Mais, Sommergetreide), das bringt mehr Zeit für ackerbauliche Maßnahmen zur Unterdrückung von Ackerfuchsschwanz bzw. anderen schwer bekämpfbaren Gräsern und mindert so den Selektionsdruck auf Herbizide.
- In der Fruchtfolge wann immer möglich Wirkstoffgruppen bewusst wechseln und/oder Kombinationen unterschiedlicher Wirkmechanismen einsetzen.
Die richtige Anwendung ist der Schlüssel zum Erfolg!
Wichtige Erfolgsfaktoren für die Ackerfuchsschwanz-Bekämpfung
Eine erfolgreiche Ackerfuchsschwanz-Bekämpfung im Frühjahr hat sehr viel mit der richtigen Terminierung der Herbizid-Maßnahme zu tun.
Wichtig: der Ackerfuchsschwanz ist dem Getreide in der Entwicklung oftmals voraus!
Richtet sich die Terminierung der Maßnahme einzig nach dem Entwicklungsstadium des Getreides, ist die Gefahr groß, den richtigen Zeitpunkt für eine optimale Ackerfuchsschwanz-Wirkung zu verpassen. Daher sollte bei einer Bestandes-Kontrolle immer zuerst der Entwicklungsstand der Ungräser genau bestimmt werden. Die Erfahrung hat gezeigt, das die Bekämpfungssicherheit ab Schossbeginn des Ackerfuchsschwanzes stärkeren Schwankungen unterliegen kann.
Es gilt also: für höchste Wirkungssicherheit sollte Ackerfuchsschwanz bis Mitte der Bestockung behandelt sein!
Für Axial 50 im Frühjahr gilt:
1. Der richtige Behandlungszeitpunkt hat Priorität
Axial 50 wirkt im Gegensatz zu anderen herbiziden Wirkstoffen z.B. aus der Gruppe der ALS-Hemmer, weitgehend temperaturunabhängig. Die Applikation kann also angepasst an das Entwicklungsstadium des Ackerfuchsschwanzes erfolgen.
2. Ausreichende Luftfeuchtigkeit ist wichtig für gute Herbizid Leistung
Weiterhin ist bekannt, dass eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit zum Zeitpunkt der Anwendung die Herbizid-Leistung negativ beeinflussen kann (z.B. Wirkstoffaufnahme). Durch frühestmögliche Anwendungstermine im Frühjahr wird der negative Einfluss einer geringen Luftfeuchtigkeit zum Zeitpunkt der Anwendung minimiert.
Beim Ackerfuchsschwanz kommt es auf die Größe an!
Unsere Herbizidempfehlung
Unsere Tankmischempfehlungen – für jedes Problem die passende Lösung!
Wirkungsspektrum
Sollten zum Zeitpunkt der Gräser-Bekämpfung ebenfalls noch Unkräuer im Bestand stehen, kann Axial 50 flexibel mit Mischpartnern zur Unkrautkontrolle kombiniert werden.
| Tankmischung |
Windhalm
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Flughafer
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Ackerfuchsschwanz
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Weidelgras-Arten
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Trespe-Arten
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Kletten-Labkraut
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Kamille-Arten
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Vogelmiere
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Vergissmeinnicht
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Ausfallraps
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Kornblume
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Klatschmohn
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Hohlzahn-Arten
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Hirtentäschel
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Hellerkraut
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A-Stiefmütterchen
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Ehrenpreis
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Taubnessel
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Hundskerbel
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Axial 50 1,2 l/ha + Tomigan®2 XL 1,25 l/ha |
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Axial 50 1,2 l/ha + Alliance 80 g/ha |
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Axial 50 1,2 l/ha + Biathlon 4D 70 g/ha + Dash E.C. 1,0 l/ha |
Das Produktprofil von Axial 50
| Wirkstoff | 50,0 g/l Pinoxaden 12,5 g/l Chloquintocet-mexyl (Safener) |
| HRAC-Gruppe | 1 |
| Formulierung | Emulsionskonzentrat |
| Wirkstoffaufnahme | über die Blätter der Ungräser, systemische Verteilung |
| Kulturen | Winter-, Sommerweizen; Winter-, Sommergerste; Winterroggen; Wintertriticale, Hartweizen, Dinkel* |
| Einsatztermin | Frühjahr oder Herbst ab 3-Blatt-Stadium bis BBCH 39 der Kultur |
| Wirkungsspektrum/ Aufwandmenge |
Ungrasart: Ackerfuchsschwanz Frühjahr: 1,2 l/ha Herbst: 0,9 l/ha Ungrasart: Weidelgras-Arten Frühjahr: 1,2 l/ha Herbst: 0,9 l/ha Ungrasart: Windhalm Frühjahr: 0,9 l/ha Herbst: 0,9 l/ha Ungrasart: Flughafer Frühjahr: 0,9 l/ha Nach eigener Erfahrung werden auch Hirse-Arten und Gemeine Rispe gut bekämpft. |
| Abstandsauflagen zu Gewässern | keine produktspezifischen Abstandsauflagen (länderspezifische Auflagen beachten) |
| Abstandsauflagen zu Saumbiotopen | 0,9 l/ha keine produktspezifischen Abstandsauflagen 1,2 l/ha NT 101: Standard: 20 m; 90%: 0 m; 75 %: 0 m; 50%: 0 m |
| Verkaufsgebinde | 1 l, 5 l und 20 l |
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