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Abschlussbehandlung jetzt mit Topas gegen Echten Mehltau im Weinbau planen

Agrar News
16.07.2015

Weiterhin hohe Empfindlichkeit von Echtem Mehltau gegenüber Triazolen.

 

In den meisten Anlagen werden bis zu acht Behandlungen pro Jahr gegen den Echten Mehltau durchgeführt. Für eine nachhaltige Bekämpfung ist eine vorausschauende und konsequente Planung der eingesetzten Wirkstoffklassen bis hin zu den Abschlussspritzungen entscheidend. Ulrich Henser, Kulturexperte Spezialkulturen erklärt die Vorteile einer Abschlussbehandlung mit Topas.

Herr Henser, wie stellt sich derzeit die Resistenzsituation bei den eingesetzten Wirkstoffen dar?

Ulrich Henser: Nachdem in den letzten Jahren Minderwirkungen mit der Wirkstoffklasse der Strobilurine auftraten, gilt es jetzt die vorhandenen Wirkstoffklassen sinnvoll in eine Strategie einzubauen. Unsere Empfehlung für die Abschlussanwendungen ist seit Jahren das Triazolfungizid Topas. Es hat sich bewährt und wir schützen mit dieser Empfehlung letztlich andere Wirkstoffklassen, die eventuell stärker Resistenz gefährdet zum Abschluss sind. Ferner überprüfen wir jährlich die Leistungsfähigkeit der Triazole. Die Untersuchungen zeigen in wichtigen europäischen Weinbauländern die nach wie vor hohe Sensivität von Echtem Mehltau gegenüber dieser Wirkstoffgruppe.

Wieso sollte der Winzer die Spritzfolge konsequent zu Ende führen?

Ulrich Henser: Werden die Spritzungen zu früh beendet oder kommen Produkte mit unzureichender Dauerwirkung zum Einsatz, wird dem Pilz ein weiteres Wachstum auf den Blättern und Geiztrauben (Herlingstrauben) ermöglicht. Die Folge ist eine beträchtliche Bildung von Wintersporen (Kleistothezien). So wird ein massives Inokulum für das nächste Jahr geschaffen. Mit Topas führen wir die begonnene Bekämpfungsstrategie konsequent und sicher zu Ende. Auch aus Sicht des Anti-Resistenz-Managements haben sich die Triazolfungizide zum Abschluss bestens bewährt.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Oidium und dem Befall mit der Kirschessigfliege?

Ulrich Henser: Erste Untersuchungen zeigen, dass in stärker mit Oidium befallenen Anlagen und dadurch verletzten Beeren auch mit einer stärkeren Kirchessigfliegen-Problematik gerechnet werden muss. Daher ist die Oidium-Vorsorge auch eine Kirschessigfliegen-Vorsorge.

Wieso ist Topas für die Abschlussbehandlung besonders geeignet?

Ulrich Henser: In dieser Phase ist der Einsatz eines systemischen Produktes sinnvoll, um die hinzuwachsenden, empfindlichen Blätter zu schützen. Auch sollte darauf geachtet werden, ein ausgewiesen raubmilbenschonendes Produkt einzusetzen. Topas bietet diese Vorteile bei einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis.

Herr Henser vielen Dank für das Gespräch!

Weitere Informationen:

Topas

Topas 79.63 kb