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ZARDEX G

Zuletzt aktualisiert:
21.09.2018

Saatgutbehandlung

Zulassungsnummer: 
024266-00
Gebindegröße: 
50 Liter, 200 Liter, 1000 Liter
Zusammensetzung: 
Chemische Familie:
Triazole
Imidazole
Wirkmechanismus: 
FRAC-Gruppe: G1
Formulierung: 
Feuchtbeize
Wirkungsweise: 
ZARDEX G enthält zwei organische Wirkstoffe aus den Gruppen der Triazol- und Imidazolderivate, die gegen samenbürtige pilzliche Krankheitserreger wirken.

ZARDEX G enthält zwei organische Wirkstoffe aus den Gruppen der Triazol- und Imidazolderivate, die gegen samenbürtige pilzliche Krankheitserreger wirken.

Feuchtbeize zum Schutz von Gerste und Hafer gegen pilzliche Krankheiten.

Gerste

Streifenkrankheit (Pyrenophora graminea), Flugbrand (Ustilago nuda f. sp. hordei)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

300 ml/dt. Der maximale Mittelaufwand (540 ml/ha) entspricht einer maximalen Saatstärke von 180 kg/ha.

Saatgutbehandlung vor der Saat

Maximal 1

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Hafer

Flugbrand (Ustilago nuda f.sp. avenae)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

200 ml/dt. Der maximale Mittelaufwand (340 ml/ha) entspricht einer maximalen Saatstärke von 170 kg/ha.

Saatgutbehandlung vor der Saat

Maximal 1

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Mischbarkeit

Bei Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275, an.

Technische Hinweise

Praxiserfahrungen haben gezeigt, dass Flugbrand und Streifenkrankheit an Gerste bereits mit einer Aufwandmenge von 250 ml/dt sehr gut bekämpft werden. Daher wird ZARDEX G generell mit dieser Aufwandmenge empfohlen.Die Beizung des Saatgutes ist sorgfältig in einem geeigneten Beizgerät durchzuführen.ZARDEX G ist eine gebrauchsfertige Beizmittelformulierung; bei Bedarf kann sie auch mit variablen Wassermengen angemischt und angewendet werden. Aufwandmengen von 300-400 ml angemischter Beizflüssigkeit / 100 kg Saatgut (je nach Gerätetyp) haben sich in der Praxis bewährt. Auf eine gründliche Durchmischung ist zu achten. Verdünnte Beizmittel sollten unmittelbar nach dem Ansetzen verbraucht bzw. nach Beizpausen wieder aufgerührt werden. Standzeiten von mehr als drei Tagen für das mit Wasser verdünnte Beizmittel sollten vermieden werden.- Beim Wechsel von ZARDEX G auf Feuchtbeizen das Beizgerät zuerst mit Wasser, dann mit Spiritus oder Isopropanol gründlich spülen; beim Wechsel von ZARDEX G auf andere Wasserbeizen, und umgekehrt, mit Wasser spülen; beim Wechsel von Feuchtbeizen auf ZARDEX G zuerst mit Isopropanol, dann mit Wasser gründlich spülen.- Alte Beizmittelreste müssen vollständig beseitigt sein! Düsen, soweit vorhanden, mit Reinigungszubehör säubern und eventuell in Spiritus oder Isopropanol auswaschen. Feste Rückstände von Beizmitteln sind aus Behältern, Leitungen usw. zu entfernen.- An dieser Stelle können nur allgemeine Angaben gemacht werden. Detailinformationen zur Reinigung und Umrüstung der verschiedenen Maschinentypen erteilen die Mitarbeiter von Syngenta.- Angebrochene Kanister immer gut verschlossen halten. Auch während der Beizung die Öffnung des Kanisters mit einem für die Schläuche durchbohrten Deckel oder durch einen Lappen gegen Verschmutzung sichern.- Nach mehrmonatiger Lagerung kann das Produkt eine geringfügige Absetzung aufweisen, insbesondere in Großbehältern (Fässer, Container). Wir empfehlen daher, in solchen Fällen vor Beginn des Beizvorganges den Inhalt von Fässern oder Containern kurz aufzurühren oder umzupumpen.

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