You are here

Share page with AddThis

ZARDEX G

Zuletzt aktualisiert:
15.11.2018

Saatgutbehandlung

Zulassungsnummer: 
024266-00
Gebindegröße: 
50 Liter, 200 Liter, 1000 Liter
Zusammensetzung: 
Chemische Familie:
Triazole
Imidazole
Wirkmechanismus: 
FRAC-Gruppe: G1
Formulierung: 
Feuchtbeize
Wirkungsweise: 
ZARDEX G enthält zwei organische Wirkstoffe aus den Gruppen der Triazol- und Imidazolderivate, die gegen samenbürtige pilzliche Krankheitserreger wirken.

ZARDEX G enthält zwei organische Wirkstoffe aus den Gruppen der Triazol- und Imidazolderivate, die gegen samenbürtige pilzliche Krankheitserreger wirken.

Feuchtbeize zum Schutz von Gerste und Hafer gegen pilzliche Krankheiten.

Gerste

Streifenkrankheit (Pyrenophora graminea), Flugbrand (Ustilago nuda f. sp. hordei)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

300 ml/dt. Der maximale Mittelaufwand (540 ml/ha) entspricht einer maximalen Saatstärke von 180 kg/ha.

Saatgutbehandlung vor der Saat

Maximal 1

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Hafer

Flugbrand (Ustilago nuda f.sp. avenae)
AufwandmengeEinsatzzeitpunkt (BBCH)Max. Anzahl an AnwendungenWartezeit

200 ml/dt. Der maximale Mittelaufwand (340 ml/ha) entspricht einer maximalen Saatstärke von 170 kg/ha.

Saatgutbehandlung vor der Saat

Maximal 1

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Mischbarkeit

Bei Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte das Syngenta BeratungsCenter, Tel.-Nr. 0800-3240275, an.

Technische Hinweise

Die Beizung sollte nur in für Getreidebeizung vorgesehenen Geräten erfolgen.
Das Produkt sollte vor der Entnahme gründlich homogenisiert werden.
Vor dem Beizen muss die Dosierung der Beizanlage exakt eingestellt werden.
ZARDEX G ist eine gebrauchsfertige Beizmittelformulierung mit sehr guter Abriebfestigkeit. Es ist daher keine Zugabe eines Klebers erforderlich und sinnvoll. ZARDEX G ist eine gebrauchsfertige Beizmittelformulierung; bei Bedarf kann sie auch mit variablen Wassermengen angemischt und angewendet werden. Aufwandmengen von 300-400 ml angemischter Beizflüssigkeit / 100 kg Saatgut (je nach Gerätetyp) haben sich in der Praxis bewährt.
Für eine volle Wirkung des Produktes muss die hier empfohlene Aufwandmenge eingehalten werden und eine gleichmäßige Beizmittelverteilung auf den Körnern sichergestellt werden.
Praxiserfahrungen haben gezeigt, dass Flugbrand und Streifenkrankheit an Gerste bereits mit einer Aufwandmenge von 250 ml/dt sehr gut bekämpft werden. Daher wird ZARDEX G zur Beizung von Gersten-Saatgut generell mit dieser Aufwandmenge empfohlen.
Zur Sicherstellung einer optimalen Homogenisierung der verschiedenen Komponenten einer Beizbrühe empfehlen wir den Einsatz eines geeigneten Vormischbehälters mit elektrischem Rührwerk.
Verdünntes Beizmittel sollte unmittelbar nach dem Ansetzen verbraucht, bzw. nach Beizpausen wieder aufgerührt werden. Es sollte stets nur die am jeweiligen Verarbeitungstag erforderliche Menge an Beizbrühe angesetzt werden. Standzeiten von mehr als drei Tagen für das mit Wasser verdünnte Beizmittel sollte vermieden werden.
Es entstehen keine Nachteile bei einer Co-Applikation, wenn Beize und Wasser getrennt dosiert werden.
Das Produkt ist selbst bei Temperaturen um den Gefrierpunkt noch gut zu verarbeiten.
Produktreste in Originalbehältern gut verschlossen aufbewahren und beim nächsten Beizvorgang verwenden.
Beim Wechsel von ZARDEX G auf Feuchtbeizen das Beizgerät zuerst mit Wasser, dann mit Spiritus oder Isopropanol gründlich spülen. Beim Wechsel von ZARDEX G auf Wasserbeizen, und umgekehrt, mit Wasser spülen. Beim Wechsel von Feuchtbeizen auf ZARDEX G zuerst mit Isopropanol, dann mit Wasser gründlich spülen.
Alte Beizmittelreste müssen vollständig beseitigt sein! Düsen, soweit vorhanden, mit Reinigungszubehör säubern und eventuell in Spiritus oder Isopropanol auswaschen. Feste Rückstände von Beizmitteln sind aus Behältern, Leitungen usw. zu entfernen.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an das Syngenta Beratungscenter, Tel.-Nr. 0800-3240275.

Wartezeiten

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Irrtum, Druckfehler und fehlerhafte Angaben vorbehalten.